Wagner für Kinder: Lohengrin

Tschaikowskiplatz 1 Deu-01796 Pirna OT Graupa

Tickets ab 14,00 € Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Kultur- und Tourismusgesellschaft Pirna mbH, Am Markt 7, 01796 Pirna, Deutschland

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Normalpreis

je 14,00 €

Ermäßigungsstufe 1

je 10,00 €

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Preise inkl. Mwst. zzgl. Versand- und Servicegebühren

Ermäßigungsinformationen

Ermäßigungsstufe 1 gilt für Schüler ab 17 Jahren, Studenten, Schwerbeschädigte; die Ermäßigungsstufe 2 gilt für Kinder/Schüler 7-16 Jahre; Kinder bis 6 Jahre und die Begleitperson eines Schwerbeschädigten mit Ausweis B erhalten freien Zutritt. Diese Eintrittskarten sind nur über die Vorverkaufsstellen der Kultur- und Tourismusgesellschaft Pirna mbH erhältlich.
Die Ermäßigungsberechtigung ist am Einlass vorzuweisen.
Tageskasse zzgl. 2 Euro pro Ticket.
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Veranstaltungsinfos

Die Richard-Wagner-Stätten Graupa bringen an diesem Tag, „Lohengrin für Kinder“ auf die Bühne. Diese frühe Oper Richard Wagners erzählt vom Schwanenritter Lohengrin. Er wurde ausgesandt vom Heiligen Gral, dem Mädchen Elsa von Brabant zu Hilfe zu kommen. Die beiden werden ein Paar, doch Lohengrins göttliche Herkunft muss unerkannt bleiben: „Nie sollst Du mich befragen.“

Am Beginn der 60-minütigen Aufführung für Kinder und mit Kindern steht eine Einführung in die Welt des Musiktheaters mit Vorstellung der Opernsänger und ihrer Rollen. Die Pianistin Irina Roden illustriert das musikalische Märchen am Flügel. Die Musikpädagogin Norma Strunden erzählt die für Kinder umgeschriebene Handlung. Das Publikum ist eingeladen, mitzumachen. Bühnenbild und Requisiten haben Schüler aus Pirnaer Flüchtlingsfamilien zusammen mit der Berliner Künstlerin Christiane Montag in einem Opernworkshop gestaltet. Die Schüler werden auch das Herzstück der Oper, den Brautchor, singen.

Für Kinder ab 6 Jahren

Ort der Veranstaltung

Jagdschloss
Tschaikowskiplatz
01796 Pirna
Deutschland
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Das Jagdschloss in Graupa ist architektonisch ein wahres Schmuckstück und auch kulturgeschichtlich sehr bedeutsam. Seit 2013 ist es Teil der Richard-Wagner-Stätten Graupa und beherbergt eine moderne multimediale Ausstellung zum Thema „Richard Wagner in Sachsen“. Ein Holografietheater zeigt technisch brillant umgesetzt Verwandlungsszenen aus den Opern „Lohengrin“, „Der fliegende Holländer“ und „Rheingold“. An einem virtuellen Orchestergraben kann sich jeder als Dirigent fühlen oder einfach sehen, wie Musik klingt. Und natürlich dürfen in einem Museum zu Richard Wagner auch Hörstationen nicht fehlen. Der angrenzende Schlosspark mit seinen Jahrhunderte alten Bäumen lädt zu einem Spaziergang ein. Ganz nebenher erhält man auf Texttafeln Informationen zu wesentlichen Lebensstationen des Komponisten und einen traumhaften Blick gen Elbtal, Sächsische Schweiz und Osterzgebirge.

Das Schloss zeigt noch heute vielfältige Spuren seiner langen Geschichte, die als Gutsbesitz mit Wirtschaftshof begann. Verschiedene Adelsgeschlechter sind nachweisbar. Ausmalungen im Schlossinneren sowie ein prächtiger Wappenstein zeugen noch heute vom Wirken der Familie von Friesen. In der Mitte des 18. Jahrhunderts erwarben die Wettiner die Anlage und bauten sie zu einem barocken Jagdschloss (Raupenberg) aus. Jagdwege, die von Pillnitz nach Graupa führen sowie ein auf Balthasar Permoser zurückgehendes Jagdrelief über dem Schlosseingang künden noch immer von der Jagdleidenschaft der fürstlichen Besitzer.

Auch wenn Richard Wagner während der Zeit seiner Sommerfrische 1846, in der er die Kompositionsskizzen zu seiner Oper "Lohengrin" schuf, nicht im Schloss gewesen ist – es wurde damals als fürstliche Amtsförsterei genutzt – so sind seine Spuren doch im ganzen Ort und vor allem in dem nur wenige Meter entfernten Lohengrinhaus präsent.