Viola Solo

Invalidenstraße 3
10115 Berlin

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Event organiser: Kultur Büro Elisabeth, Invalidenstraße 4a, 10115 Berlin, Deutschland

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Ermäßigungen gelten für Schüler, Studenten und Inhaber des Berlin Passes gegen Nachweis.
Bitte bachten Sie: Kein barrierefreier Zugang in der Villa Elisabeth, weitere Infos erhalten Sie unter: 030 44043644.
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›Viola Solo‹ sprengt das klassische Konzertformat: Es zerlegt Ebenen und Aspekte eines Konzertes in visuelle und performative Elemente und kombiniert sie im Raum neu.
Dabei stellt Ulrike Ruf (Konzept/Regie) die künstlerische Hierarchie auf den Kopf. Neben zeitgenössischen Kompositionen für Bratsche solo bringt sie scheinbar nebensächliche Handlungsebenen in den Vordergrund. Das Kleid der Solistin z.B. entwickelt, riesig und objekthaft, ein bizarres Eigenleben: Es wird selbst zum Darsteller und Klangobjekt (UA Rama Gottfried).

Programm:
Rama Gottfried: corporis fabrica (UA)
Georg Katze: Kette (1986)
Enno Poppe: Filz (2013-14/2017)
Orm Finnendahl: Furioso (2010)
Giacinto Scelsi: Manto II + III (1957)
Simon Steen-Andersen: Study for String Instrument #2 (2009)

Besetzung:
Konzept und Regie - Ulrike Ruf
Ausstattung - Sabine Hilscher
Installation - Rama Gottfried
Lichtdesign - Jörg Bittner
Klangregie - Arne Vierck
Viola - Karen Lorenz und Yodfat Miron
Produktion - Kirsten Junglas
Presse - Yven Augustin
Assistenz - Ayako Toyama

Eine Produktion von Ulrike Ruf.

Gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa.
Der Kompositionsauftrag für Rama Gottfried wird finanziert durch die Ernst von Siemens Musikstiftung.
Foto: Christina Voigt

Location

St. Elisabeth-Kirche
Invalidenstraße 3
10115 Berlin
Germany
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Die Berliner St. Elisabeth-Kirche ist heute ein Freiraum für die unterschiedlichsten Arten der Kunst und Kultur. Hier finden eine Reihe von Aufführungen aus den Bereichen Tanz, Theater, moderner wie klassischer Musik, Ausstellungen und vieles mehr statt. Nachdem das Gebäude im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde, hatte die Natur die Ruine 50 Jahre lang für sich beansprucht. Sie ist nach umfangreichen Sanierungsarbeiten seit 2001 wieder für die Öffentlichkeit zugänglich.

Karl Friedrich Schinkel entwarf vier Sakralbauten im Zuge des Wachstums Berlins durch die Industrialisierung. St. Elisabeth ist die größte der vier klassizistischen Kirchen und erinnert, trotz des ungewöhnlichen schmucklosen Äußeren für einen Bau dieser Art, an einen antiken Tempel. Geschuldet war dies den wenigen finanziellen Mitteln. Die Hauptfassade besitzt einen Portikus mit sechs Pfeilern im tuskischen Stil. Das Innere der St. Elisabeth-Kirche ähnelt der Konstantinbasilika in Trier, eines der bedeutendsten antiken Bauwerke der Römer in Deutschland.

Außen wie innen besitzt die St. Elisabeth-Kirche ihren eigenen Charme, der bei jedem Event eine sagenhafte Atmosphäre entstehen lässt. Schauen auch Sie vorbei und erleben Sie selbst vielfältige Veranstaltungen in der St. Elisabeth-Kirche!