Viola

Kammersymphonie Leipzig  

Johannisbergstraße 1
39104 Magdeburg

Tickets ab 24,00 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Mitteldeutscher Rundfunk– HA MDR KLASSIK, Augustusplatz 9a, 04109 Leipzig, Deutschland

Tickets


Veranstaltungsinfos

Georg Philipp Telemann (1681–1767) Konzert für Viola da braccio, Streicher und Basso continuo TWV 51: G 9
Alfred Schnittke (1934 –1998) »Monolog« für Viola und Streichorchester
Johannes Brahms (1833 –1897) Streichquintett Nr. 2 G-Dur op. 111

KAMMERSYMPHONIE LEIPZIG - MITGLIEDER DES MDR SINFONIEORCHESTERS
ANTOINE TAMESTIT - VIOLA UND LEITUNG

Es gehe ihm nicht um Virtuosität, sondern um Gesanglichkeit und Geschichtenerzählen, hat Antoine Tamestit einmal gesagt. Mit wohltuender Natürlichkeit und ganz ohne schrille Marketinggags behauptet er sich nun schon seit geraumer Zeit auf den Konzertpodien der Welt. Vielleicht liegt es am Charakter seines Instruments: Auf samtenen Pfoten kommt die Bratsche meist daher, verbreitet einen ausgeglichenen Wohlklang und besteht nie darauf, die erste Geige zu spielen. Beim Konzert mit der Kammersymphonie Leipzig tut es Tamestit sinnbildlich aber dennoch und demonstriert, wie breit aufgestellt sein Repertoire ist. Da hat Telemanns barocke Noblesse ebenso ihren Platz wie der aufwühlend Innenschau haltende »Monologue« eines Alfred Schnittke. Eine perfekte Mischung für den leidenschaftlichen Geschichtenerzähler Tamestit.

Ort der Veranstaltung

Johanniskirche
Johannisbergstraße 1
39104 Magdeburg
Deutschland
Route planen
Bild des Veranstaltungsortes

Innerhalb der Jahrhunderte ihres Bestehens hat die St. Johanniskirche schon viel erlebt und gesehen. Nach langer Zeit als Pfarrkirche wird sie wegen der hervorragenden Akustik seit 1999 als Konzerthalle Magdeburgs genutzt und dient zudem als Festsaal.

Über die Erbauung der Kirche ist bis heute wenig bekannt: Im zehnten Jahrhundert wurde eine Pfarrkirche errichtet, der heutige Name taucht erst 1160 nach der ersten Zerstörung des Gotteshauses auf. Nur kurz darauf fiel die neu errichtete Kirche einem Feuer zum Opfer und wurde bis 1238 wieder aufgebaut. Wieder nur zwei Jahrhunderte später brannten große Teile wegen eines Blitzschlages aus, der erneute Wiederaufbau machte aus der bisherigen Basilika eine Hallenkirche. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde St. Johannis wieder gänzlich zerstört, zuletzt dann im Bombenhagel des Zweiten Weltkrieges.

Heute bildet die Kirche eine Verbindung zwischen Moderne und Historie: In ihren Räumen sind die Trauernde Magdeburg als einzig im Krieg zu rettende Skulptur und die Gruft Otto von Guerickes zu sehen. Zu Ehren des Besuches und der Predigt Martin Luthers 1524 in der Johanniskirche wurde vor dem Gebäude ein Luther-Denkmal errichtet. Mit großen Hallen und kleinen Nebenräumen bietet die Kirche genügend Raum für hochkarätige Konzerte, Lesungen aber auch Ballette.