Urban Culture Institute „Live: Natur Szene Musik” (Performative Kunstführung)

Kiehnwerderallee 1-3
12437 Berlin

Tickets ab 5,00 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Runze & Casper Werbeagentur GmbH (FremdVAs), Linienstraße 214, 10119 Berlin, Deutschland

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Spreeparkführung

Erwachsener

je 5,00 €

Kind bis 14 Jahre

je 3,00 €

Summe 0,00 €
Preise inkl. Mwst. zzgl. Versand- und Servicegebühren

Ermäßigungsinformationen

Ermäßigung gilt für Kinder bis 14 Jahre
Kinder bis 6 J. sind in Begl. eines Erwachsenen frei (kein Ticket notwendig)

>> Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass max. 4 Tickets pro Besteller (Email-Adresse) möglich sind.
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Veranstaltungsinfos

In den performativen Führungen des Urban Culture Institute wird der Spreepark zur Kulisse für einen musikalischen Dialog, der das Zusammenspiel von Natur, Kultur und Performance zelebriert. Während die Musiker Paul Brody (Trompete) und Robyn Schulkowsky (Percussion) sich improvisierend durch die (Klang-)Landschaft des Spreeparks bewegen, werden die Überreste der Fahrgeschäfte zu Instrumenten oder Resonanzräumen. Pro Tour ergänzt eine Performerin des Urban Culture Institute – Christina Lanzl oder Dieta Sixt – die musikalische Darbietung durch szenisches, interaktives Storytelling: Ihre Inspirationsquellen sind entweder die besondere Szenerie des Spreeparks selbst (Dietz Sixt), oder Szenen aus Spielfilmen, in denen der Park als Kulisse diente (Christina Lanzl). Alle drei Performer erwecken durch individuelle Interpretationen den Park zu neuem Leben. Auch das Publikum kann sich auf der Klangebene oder mit persönlichen Erinnerungen einbringen und so Teil der Performance werden. Auf diese Weise überlagern sich in den Touren unterschiedliche Zeitebenen, sowie musikalische Komposition und szenische Improvisation.

7 Termine (á 90-120 min):

Fr 31. August, 18 Uhr (mit C. Lanzl)
Sa 01./So 02. September, jeweils 18 Uhr (mit C. Lanzl)
Sa 15./So 16. September, jeweils 15 Uhr (mit D. Sixt)
Sa 29./So 30. September, jeweils 15 Uhr (mit D. Sixt)

Mehr Informationen zum Kunstprogramm unter: www.zkr-berlin.de
ZKR - Zentrum für Kunst und Öffentlichen Raum

Bildhinweis:
links: Robyn Schulkowsky © Chris Christodoulou / rechts: Paul Brody © Elena Graupe


--Englisch Version--

URBAN CULTURE INSTITUTE „Live: Nature Music Scenery”

For their performative guided tours the Urban Culture Institute utilizes the Spreepark as a backdrop for a musical dialogue celebrating the interplay of nature, culture, and performance. The musicians Paul Brody (trumpet) and Robyn Schulkowsky (percussion) will reflect the sounds and the spirit of the Spreepark with their improvisations by turning the remains of former fairground rides into resonance rooms or instruments. In every tour, an additional performer of the Urban Culture Institute - Christina Lanzl or Dieta Sixt - complements these musical acts with an interactive storytelling – either inspired by the exceptional Spreepark scenery itself (Dieta Sixt), or by feature films in which the park used to serve as setting (Christina Lanzl). All three performers resurrect the park’s magic in the course of their interpretations. The audience will be invited to actively participate on an acoustic level or by bringing in specific memories related to the past, present and future of the Spreepark. Thus, different time levels collide and, musical composition overlaps with scenic improvisation.

Ort der Veranstaltung

Spreepark
Kiehnwerderallee 1-3
12437 Berlin
Deutschland
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Manche mögen die Bilder eines vereinsamten Riesenrads in verwuchertem Grün kennen, die im Internet kursieren. Der Berliner Spreepark galt einst als die größte Familientradition der DDR und liegt nun seit 2002 brach. Heute können Sie auf einer von zahlreichen Erlebnistouren den Park auf eigene Faust entdecken.

Überdimensionale Dinosaurier und Mammuts stechen zwischen den Birkenbäumen hervor. In 45 m Höhe ragt das knallrote Riesenrad, dessen Gondeln trist im Wind schaukeln. Überall im Spreepark sind Überreste der Eisenbahngleise zu sehen, auf denen ehemals Kinder den Park von der dampfenden Lok aus bestaunen konnten. Was einst bunt war, blättert heute ab oder ist voll von Graffitis. Als erster und einziger Vergnügungspark der DDR eröffnete die Anlage 1969 unter dem Namen Kulturpark Plänterwald. Bis zu 1,7 Millionen Schaulustige besuchten den Park jährlich, bis mit der deutschen Wende der Einschnitt kam. Man benannte die Attraktion zum Spreepark um und versuchte die 29,5 Hektar große Fläche an westliche Standards anzupassen, die man beispielsweise aus dem kalifornischen Disneyland kannte. Doch trotz weitgehender Umgestaltungsmaßnahmen erinnert der brach liegende Park auch heute noch eher an ein Kirmesgelände, das sich von aufwendig gestalteten Themenparks stark unterscheidet. Welche mystische Aura die gesamte Umgebung ausstrahlt, glaubt man erst, wenn man sie selbst gesehen hat.

Der Spreepark liegt im Berliner Bezirk Treptow-Köpenick und ist auf bestem Wege mit dem PKW oder öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Nutzen Sie bei letzterem den Ausstieg am S-Bahnhof Plänterwald. Von dort aus sind es 15 Gehminuten bis zur Location.