upArt: Akut 20, Festival für Jazz - Elliott Sharp Tectonics, HANG EM HIGH, NOW

Augustinerstraße 55
55116 Mainz

Tickets ab 35,50 €

Veranstalter: Frankfurter Hof, Augustinerstraße 55, 55116 Mainz, Deutschland

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Ticket inkl. RMV:
Dieses Ticket berechtigt am Gültigkeitstag auf allen nicht zuschlagpflichtigen Verkehrsmitteln (Zug 2. Klasse) im gesamten RMV-Gebiet für eine Hin- und Rückfahrt am Tag der Veranstaltung.

*** KINDER bei Großveranstaltungen/Konzerten:
Eltern wird geraten die Veranstaltungen nur mit Kindern ab 10 Jahren zu besuchen. Zutritt NUR mit Erziehungsberechtigtem.
Bei Kindern zwischen 5-10 Jahren überlassen wir den Eltern die Entscheidung. Kinder unter 5 Jahren erhalten KEINEN Zutritt.
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Veranstaltungsinfos

Elliott Sharp Tectonics feat. Eric Mingus
HANG EM HIGH feat. Lucien Dubuis, Alfred Vogel & Bond
NOW feat. Angelika Niescier, Simone Zanchini & Stefano Senni

Ein ungeträumter Traum von einem Trio. Ein Ereignis.

Ein Kontrabass, tief unten zumeist, aber fähig zu Ausbrüchen in das Reich gestrichener Melodien, die sonst anderen Instrumenten vorbehalten bleiben. Ein Akkordeon, das mit den Stimmungen schnalzt und schnauft und rackert und Klangschichten stapelt. Schließlich ein Saxophon, voll und durchdringend, mal warm und weich gehaucht, mal schrill und schreiend, wenn das gerade Not tut – NOW, die Saxophonistin Angelika Niescier mit zwei Musikern aus der experimentierfreudigen Szene Italiens, Stefano Senni und mit dem Bassisten dem Akkordeonisten Simone Zanchini: Mal fröhlich durch ein Meer ungerader Metren segelnd, dann auf den Schwingen einer Melodie der Sonne entgegen steigend. Angelika Niescier, Saxophonistin, Alt und Sopran, Komponistin, Arrangeurin, Bandleaderin. Geboren in Szczecin in Polen an der Ostsee. Mit elf nach Deutschland gekommen, später mit Bravour an der Folkwanghochschule in Essen studiert. Seit Beginn des neuen Jahrtausend in verschiedenen Aggregatszuständen zwischen Solo, Duo, Trio, mit den verschiedenen Inkarnationen ihres Quartetts »sublim« und zahlreichen anderen Formationen bis hin zum German Women Jazz Orchestra so beeindruckend auf eigenen Füßen unterwegs, dass ihr Name längst zur Marke geworden ist.

Angelika Niescier ist seit langem eine der aufregendsten Stimmen im deutsche Jazz – 2010 mit dem deutschen Musikpreis ECHO ausgezeichnet, ist sie eine der wenigen, die auch im Mutterland des Jazz auf Interesse stoßen. Eine Virtuosin mit einem ungeheuer wandlungsfähigen, beweglichen Ton, quicklebendig, überschäumend und einfallsreich. Jederzeit bereit, es zwischen kontemplativer Versenkung und expressiver Hochspannung mit jedem und allem aufzu nehmen.
Eine Instrumentalistin, die stilsicher zwischen freier Improvisation und zeitgenössischer Komposition zu wechseln, bruchlos aus
der großen Freiheit in die Konzentrationsexerzitien umzuschalten vermag. Und die als Komponistin detailversessen,
farbenfroh und konsequent hochgradig komplexe musikalische Räderwerke entwirft.
»Was für eine Saxophonistin! « — Stereoplay
Das Trio mit den beiden italienischen Kollegen, mit dem sie nun NOW vorstellt, ist einem glücklichen Zufall geschuldet: Ein
Kompositionsauftrag für das »Südtirol Jazzfestival Alto Adige« brachte Angelika Niescier im Juli 2012 mit Stefano Senni und Simone Zanchini zusammen, die sie sich für diesen Anlass erwählt hatte: „Das war von Anfang an aufregend“, erinnert sie sich an die erste Begegnung auf dem renommierten biodynamisch wirtschaftenden Weingut Alois Lageder bei Bozen. Simone und Stefano seien „sehr entspannt und doch hochkonzentriert“ gewesen. Entsprechend war das Konzert. Und entsprechend war auch der Drang, sich „noch weiter in den in das Projekt hinein zu begeben und dem Konzert eine Aufnahme folgen zu lassen: NOW. Alles auf neu, alles auf jetzt: Nie zuvor hatte die Saxophonistin mit einem Akkordeonisten zusammengearbeitet, schon gar nicht mit einem italienischen. Außerdem seien die beiden musikalisch etwas anders sozialisiert. „Das ist sehr inspirierend gewesen“, kommt Angelika Niescier schnell ins Schwärmen. „Das Herausfi nden, worum es eigentlich geht, texturtechnisch und musikalisch, ist sehr natürlich und intuitiv verlaufen. Und hat große Freude gemacht.“ Und ist zudem noch längst nicht abgeschlossen.


Eric Mingus
“operatic, unhinged, punk and terrifying”- timeout.com ... Eric Mingus is a bit of a polymath when it comes to his music. Trained classically as a vocalist, he sings the blues like nobody´s business, improvises with the best of them, and plays a fierce bass. Creates worlds with his words whether he speaks or sings. When famed producer Hal Willner needs that special moment in his multi artist shows, he calls Eric. Hubert Sumlin loved the way Eric brought “soul” to the blues. When Elliott Sharp wanted a vocalist for his project Terraplane, he knew Eric was the right voice to bring the contemporary blues to his musical vision. Eric has a unique sensibility when bringing music to film, and has scored two documentaries on boxing for ESPN. His passion to write and perform poetry was encouraged by the likes of Allen Ginsberg, Jack Micheline and Lou Reed. One of Eric’s most recent successes is the creation of his unique take on the Who’s Tommy. Working with Hal Willner, Eric brought a brilliant reworking of a rock classic to the Adelaide Arts Festival (2015).

ELLIOTT SHARP :
Sharp is an American multi-instrumentalist, composer, and performer.
A central figure in the avant-garde and experimental music scene in New York City for over 30 years, Elliott Sharp has released over eighty-five recordings ranging from orchestral music to blues, jazz, noise, no wave rock, and techno music. He leads the projects Carbon and Orchestra Carbon, Tectonics, and Terraplane and has pioneered ways of applying fractal geometry, chaos theory, and genetic metaphors to musical composition and interaction.

His collaborators have included Radio-Sinfonie Frankfurt; pop singer Debbie Harry; Ensemble Modern; Qawwali singer Nusrat Fateh Ali Khan; Kronos String Quartet; Ensemble Resonanz; cello innovator Frances Marie Uitti; blues legends Hubert Sumlin and Pops Staples; pipa virtuoso Min-Xiao Feng; jazz greats Jack deJohnette, Oliver Lake, and Sonny Sharrock; multimedia artists Christian Marclay and Pierre Huyghe; and Bachir Attar, leader of the Master Musicians Of Jajouka.

Sharp is a 2014 Guggenheim Fellow, and a 2014 Fellow at Parson´s Center for Transformative Media. He received the 2015 Berlin Prize in Musical Composition from the American Academy in Berlin. He has composed scores for feature films and documentaries; created sound-design for interstitials on The Sundance Channel, MTV and Bravo networks; and has presented numerous sound installations in art galleries and museums. He is the subject of a new documentary "Doing The Don´t" by filmmaker Bert Shapiro.

Ort der Veranstaltung

Frankfurter Hof
Augustinerstraße 55
55116 Mainz
Deutschland
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In der Mainzer Altstadt, unweit des Rhein-Ufers lädt der Frankfurter Hof zu den verschiedensten Veranstaltungen ein. Namhafte Kabarettisten und bekannte Musiker geben sich hier ein Stelldichein. Schon seit längerer Zeit hat sich der Frankfurter Hof im kulturellen Bewusstsein der Mainzer Bürger etabliert.

Diese Location ist nicht nur Veranstaltungsort, sondern auch Zeitzeuge und wichtiger Bestandteil der deutschen Geschichte. Hier hat Lassalle Versammlungen vor der Gründung der Sozialdemokratie abgehalten, während der Revolution wurde der Hof zum Mittelpunkt der drei großen Volksbewegungen und während des zweiten Weltkriegs wurde der Saalbau zum Zufluchtsort jüdischer Bürger. Kein Wunder also, dass sich der Frankfurter Hof auch heute noch als Ort des demokratischen und weltoffenen Verständnisses sieht. Und dieser Vorsatz macht sich auch im hochwertigen Programm der Veranstalter bemerkbar. Künstler jeder Couleur treten hier auf, das Programm ist so bunt wie das Publikum. Erleben auch Sie unvergessliche Momente in wunderschönem und beeindruckendem Ambiente.

Hier können Sie sich aus dem Alltag entführen lassen und den international gefeierten Künstlern auf der Reise zu allen Kulturen der Welt folgen – es lohnt sich!