Ultraschall Berlin - Festival für neue Musik

Synthesizer: Sebastian Berweck, Silke Lange und Martin Lorenz  

Holzmarktstr. 33
10243 Berlin

Tickets ab 17,50 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Radialsystem GmbH, Holzmarktstr. 33, 10243 Berlin, Deutschland

Anzahl wählen

Einheitspreis

Normalpreis

je 17,50 €

ermäßigt

je 12,00 €

Summe 0,00 €
Preise inkl. Mwst. zzgl. Versand- und Servicegebühren

Ermäßigungsinformationen

Ermäßigungsberechtigt sind Auszubildende und Studenten bis 35 Jahre, Erwerbslose, Schüler, Wehr- und Ersatzdienstleistende.
Rollstuhlplätze bzw. freie Begleitkarten bitte telefonisch unter 030 288 788 588 buchen.
Ermäßigte Tickets haben nur bei Vorlage eines entsprechenden Nachweises Gültigkeit.
print@home
Mobile Ticket

Veranstaltungsinfos

Ultraschall Berlin - Festival für neue Musik

Synthesizer: Sebastian Berweck, Silke Lange und Martin Lorenz

Fr, 18.01.2019 22 Uhr

Johanna Beyer (1888-1944)
Music of the Spheres (1938)
für drei Synthesizer

Bernard Parmegiani (1927-2013)
Stries (1980)
I. Strilento
II. Strio
III. Stries
für drei Sythesizer und Tonband

Als in den 1980er-Jahren die digitale Klangverarbeitung ihren Siegeszug antrat, verschwand in Windeseile ein ganzes Repertoire von elektronischen Musikstücken. Zu den Opfern der Digitalisierung gehörte auch "Stries" von Bernard Parmegiani, ein Triptychon für Tonband und (analoge) Synthesizer aus dem Jahr 1980. Sebastian Berweck hat sich als Archäologe betätigt, das Werk restau-riert, Dateien lesbar gemacht und die alten Synthesizer aufgetrieben. Aus anachronistischen Geräten - Yamaha CS-40M, EMS Synthi AKS und Roland System 100/System 100M - erwächst erneut "eine atmosphärische Klangwelt voller Drones und kleiner Klangcharaktere, die aber weder als Alliteration an die Wirklichkeit noch als musikalische Erzählung verstanden werden wollen" (Sebastian Berweck). Sie zeigen, dass Immersion keine Erfindung von heute ist.
Eines der ersten elektr(on)ischen Werke überhaupt stammt aus dem Jahr 1938. Johanna Beyer, Schülerin von Henry Cowell, schrieb "Music of the spheres" für drei nicht weiter spezifizierte "elektrische Instrumente". Diese Sphärenmusik fungierte als utopisches Interludium in dem größeren, fragmentarischen Werk "Status Quo", das den politischen Stand der Dinge heftig kritisierte.

Eine Veranstaltung von Deutschlandfunk Kultur und kulturradio vom rbb.

Im Radio:
Deutschlandfunk Kultur, Konzert, 19.01.2019, ca. 21.45 Uhr
kulturradio vom rbb, Musik der Gegenwart, 03.04.2019, 21.04 Uhr

Ort der Veranstaltung

RADIALSYSTEM V
Holzmarktstraße 33
10243 Berlin
Deutschland
Route planen
Bild des Veranstaltungsortes

Als Institution ist das Radialsystem V fest in der Freien Szene Berlins verankert. In den letzten Jahren hat es sich als privat getragener Ort für die Begegnung der Künste auch international etabliert. An diesem flexiblen Veranstaltungsort werden nicht nur Konzerte und Aufführungen unterschiedlicher Weltklassekünstler geboten, sondern auch ein Freiraum zur kreativen Formatentwicklung.

Ehemals ein Fabrikgebäude ist das Radialsystem heute eines der Kulturzentren der Stadt. Viele Künstler von Weltrang nutzen die Räume für experimentelle Arbeitsprozesse und die Erschließung neuer Horizonte. Auch junge Nachwuchstalente finden hier Inspiration, Motivation und beste Voraussetzungen für die künstlerische Entwicklung. Zudem wird der Diskurs im Radialsystem besonders wertgeschätzt. In spannenden Diskussionen werden gesellschaftliche Themen aller Art behandelt und in künstlerisches Schaffen übersetzt. Am Spreeufer gelegen, lädt das Kulturzentrum zur Interaktion, zu Begegnungen, zu Gesprächen oder einfach zum Verweilen ein.

Sie erreichen das Radialsystem V dank seiner zentralen Lage optimal mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Der Berliner Ostbahnhof befindet sich nur wenige Gehminuten vom Gebäude entfernt und ermöglicht so die Anreise von überallher. Auch mit dem PKW ist es gut zu erreichen, Parkmöglichkeiten finden Sie am Ostbahnhof.