ubs Gastspiel "Ein Herz und eine Seele" - Der Fernseher


Tickets ab 13,50 €

Veranstalter: Stadt Prenzlau, Am Steintor 4, 17291 Prenzlau, Deutschland

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Veranstaltungsinfos

Familienoberhaupt Alfred Tetzlaff ist ein Ekel. Er mag keine Ausländer, niemanden aus der „Ostzone“, schon gar nicht die rote Regierung und
nichts, was neu ist. „Pizza! Weiß doch kein Mensch, woraus die besteht. Da wird so ein Stück Kuhfladen ausgerollt, dann kommt ein Klecks
Tomatensoße drauf und das Ganze kostet dann fünf Mark. Und schmecken tut’s wie toter Frisör.“
Er politisiert mit Vorliebe, besonders mit seinem Schwiegersohn, einem „kommunistischen Drecksack“. Seine überaus naive Ehefrau Else nennt er
gern liebevoll „du dussliche Kuh“ und seine Tochter ist sowieso „missraten“.
In zwei neuen Folgen erklärt Alfred, wie er die Welt sieht:

Die Bombe - Vorstellung um 17 Uhr
Else hat ein Paket für den Nachbarn angenommen. Als Alfred den Namen des Empfängers liest, ist er schockiert: M. Ahmed ben Jussuf! Man weiß
doch, was sich diese Orientalen gegenseitig in Paketen schicken. Für Alfred ist sofort klar: In dem Paket ist eine Bombe! Erst wirft er es aus dem
Fenster, dann ruft er die Polizei, die sich jedoch weigert, es zu öffnen. Als der Empfänger es abholt, stellt sich heraus, dass es sich bloß um ein
Spielzeug handelt. Am Schluss kommt es trotzdem zu einem gewaltigen Knall.

Der Fernseher - Vorstellung um 19.30 Uhr
In Tetzlaffs Wohnzimmer entbrennt ein Kampf ums Fernsehen. Und als der Fernseher kaputt geht, will Alfred ihn natürlich auch selbst reparieren.
Er verursacht prompt einen Kurzschluss, da er sich weigert, wenigstens den Stecker zu ziehen. Nebenbei stimmt er ein Hohelied auf seine
Springer-Zeitung an und klärt uns über die Spitzeltätigkeit von Walter Ulbricht für den BND und die CIA auf.

Ort der Veranstaltung

Dominikanerkloster Prenzlau
Uckerwiek 813
17291 Prenzlau
Deutschland
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Das Dominikanerkloster in Prenzlau gehört im nordostdeutschen Raum zu den besterhaltenden Klosteranlagen des 13. und 14. Jahrhunderts. Heute ist es ein wichtiges Kulturzentrum, in dem sich das Kulturhistorische Museum, die Stadtbibliothek, das Historische Stadtarchiv und Räume für diverse Kleinkunstveranstaltungen befinden.

Die Geschichte des Dominikanerklosters begann ab 1275. Es spielte als eines der geistlichen Zentren eine bedeutende Rolle im mittelalterlichen Prenzlau. Zu dieser Zeit gehörte es mit sieben weiteren Dominikanerklöstern zur Ordensnation Brandenburg. Die Säkularisierung erfolgte 1543/44 während der Reformation. Die Stadt nutzte das Gebäude im Laufe der Zeit als Armenhaus, Gefängnis, Hospital und zu weiteren Zwecken. Denkmalpflegerische Sicherungsmaßnahmen erfolgten ab 1990, um die klösterliche Bausubstanz zu erhalten.

Dank seinem gotischen Charakter ist das Dominikanerkloster ein beeindruckender Ort. Auch wenn die ununterbrochene Nutzung viele bauliche Veränderungen mit sich brachte, besitzt das mittelalterliche Gebäude einen ganz besonderen Charme.