Trompete & Orgel - Barocker Trompetenglanz

Prof. Laura Vukobratovic; Prof. Martin Schmeding  

Schlossplatz 1
63916 Amorbach

Tickets from €28.50

Event organiser: Amorbacher Abteikonzerte, Marktplatz 12, 63916 Amorbach, Deutschland

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Barocker Trompetenglanz

Trompete & Orgel

Prof. Laura Vukobratović (Essen) - Trompete
Prof. Martin Schmeding (Leipzig) - Orgel

Werke von Corelli, Albinoni u.a.

Am Ostermontag, dem 13. April, brilliert die Trompeterin Prof. Laura Vukobratović (Essen) gemeinsam mit dem Organisten Prof. Schmeding (Leipzig) unter dem Motto „Barocker Trompetenglanz“.


Biografie:

Prof. Laura Vukobratović (Trompete)

Die in Novi Sad in Jugoslawien geborene Laura Vukobratović war von 1995 bis 2001 in der Meisterklasse von Professor Reinhold Friedrich an der Musikhochschule Karlsruhe. Bereits im Alter von 18 Jahren wurde Laura Vukobratović Solotrompeterin am Serbischen Nationaltheater in Novi Sad. 1994 erhielt sie an der dortigen Hochschule für Musik eine Dozentenstelle.
Zweimal gewann sie in ihrem Heimatland den "Nationalen Wettbewerb junger Talente", bevor sie 1999 mit dem deutschen DAAD-Preis ausgezeichnet wurde. Während dieser Zeit besuchte sie Meisterkurse bei Maurice André und Guy Touvron.
Als Solistin arbeitete sie mit international renommierten Orchestern zusammen, u.a. mit dem Kölner Kammerorchester, dem Orchester der Ludwigsburger Festspiele, dem Wiener Kammerorchester, dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn, dem SWR Rundfunkorchester Kaiserslautern oder dem Bach Collegium München.
Seit 2003 ist sie Solotrompeterin des Orchesters des Nationaltheaters Mannheim. Und arbeitete bereits mit Dirigenten wie Christoph Eschenbach, Herbert Blomstedt, Kent Nagano, Micheal Tilson Thomas, Philippe Herreweghe oder Claudio Abbado. Darüber hinaus gastiert sie regelmäßig in Orchestern wie dem Rundfunksinfonieorchester des Bayrischen Rundfunks, sowie der Bayrischen Staatsoper München bzw. dem Sinfonieorchester des SWR Baden-Baden/Freiburg.
Im Jahre 2005 begann ihre Tätigkeit als Dozentin an der Hochschule für Musik in Karlsruhe. Als Solistin des zweiten Brandenburgischen Konzertes von Johann Sebastian Bach ist sie auf der Piccolotrompete ebenso erfolgreich wie auf der Naturtrompete. Dieses ist nicht zuletzt durch zahlreiche Konzertmitschnitte und CD-Einspielungen belegt.


Prof. Martin Schmeding (Orgel)

Martin Schmeding, geb. in Minden/Westfalen, studierte in Hannover, Amsterdam und Düsseldorf u.a. bei U. Bremsteller, L. Rovatkay, Dr. H. v. Nieuwkoop, J. v. Oortmerssen und Jean Boyer.
Bei zahlreichen nationalen und internationalen Wettbewerben wurde er mit Preisen ausgezeichnet, so u.a. beim Mendelssohn-Bartholdy-Wettbewerb Berlin, PachelbelWettbewerb Nürnberg, Ritter-Wettbewerb Magdeburg, Böhm-Wettbewerb Lüneburg, Hochschulwettbewerb Hannover/Mannheim, Deutschen Musikwettbewerb Berlin, Europäischen Wettbewerb junger Organisten Ljubljana und Musica antiqua Competition Brugge.
1999 war er Finalist des ARD-Wettbewerbs München. Daneben erhielt er zahlreiche weitere Stipendien und Förderungen (u.a. Studienstiftung des Deutschen Volkes, Niedersächsischer Kulturförderpreis 1999).
Nach Positionen als Kantor und Organist in Hannover und Düsseldorf (Neanderkirche) wirkte er von 2002-2004 als Dresdener Kreuzorganist an einer der bedeutendsten kirchenmusikalischen Stätten Deutschlands.
Nach Lehraufträgen in Hannover, Leipzig, Weimar und Dresden war er von 2004 – 2015 Professor für Orgel und Leiter des Instituts für Kirchenmusik an der Hochschule für Musik Freiburg.
Seit 2015 ist er Professor für Orgel und Künstlerischer Leiter der Europäischen Orgelakademie an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig. Rundfunk- und CD-Aufnahmen, Publikationen in Fachzeitschriften und Noteneditionen, Konzerte als Solist, Kammermusiker und mit Orchester im In- und Ausland und bei bedeutenden Festivals, das Unterrichten bei nationalen und internationalen Meisterkursen und die Tätigkeit als Wettbewerbsjuror, Dirigent und Komponist ergänzen sein künstlerisches Profil.
2009 und 2017 erhielt er den Preis der deutschen Schallplattenkritik (Bestenliste), 2010 den Echo Klassik als „Instrumentalist des Jahres“ (J. S. Bach, Goldberg-Variationen für Orgel).

Location

Abteikirche Amorbach
Schlossplatz 1
63916 Amorbach
Germany
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Die Abteikirche Amorbach gehört zur ehemaligen Benediktinerabtei Kloster Amorbach. Mit ihrem Erscheinungsbild, der Akustik und der gewaltigen Orgel ist die Abteikirche ein beliebter Ort für Musikveranstaltungen jeglicher Art. Hier ist es möglich, sich in einer historischen und bezaubernden Location der Musik vollkommen hinzugeben.

Die Geschichte des Klosters Amorbach lässt sich bis ins Jahr 734 zurückverfolgen, somit gehört es zu den ältesten Klöstern im mainfränkischen Raum. Direkt den Karolingern unterstanden, hatte es die größte Bedeutung für die kirchliche, wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung der Region. Mitte des 18. Jahrhunderts erfolgte die Umgestaltung des gesamten Komplexes im Stil des Barock und Rokoko, doch kaum 50 Jahre später wurde die Anlage säkularisiert.

Die nach achtjähriger Bauzeit 1792 vollendete Orgel gehört zu den größten noch erhaltenen Barock-Instrumenten seiner Art, die ebenso eindrucksvoll gestaltet wurde. Der weiße Rokoko-Stuck mit den hellen und farbenfrohen Fresken oder auch der Hochaltar mit seinen sechs Marmorsäulen machen die Kirche zu einem sagenhaften Veranstaltungsort, den Sie unbedingt erlebt haben sollten!