Trio Ottensamer, Mendes, Quentin

Andreas Ottensamer, Paolo Mendes, Julien Quentin  


Tickets ab 18,00 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: SWR Media Services GmbH, SWR Service, Hans-Bredow-Str. 9, 76530 Baden-Baden, Deutschland

Tickets


Veranstaltungsinfos

Andreas Ottensamer Klarinette
Paolo Mendes Horn
Julien Quentin Klavier
 
Max Bruch 1838 – 1920
Acht Stücke op. 83 (Auswahl)
 
Johannes Brahms 1833 – 1897
Drei Intermezzi für Klavier op. 117
 
Robert Schumann 1810 – 1856
Adagio und Allegro für Horn
und Klavier op. 70
 
Felix Mendelssohn Bartholdy 1809 – 1847
Lieder ohne Worte (Auswahl)
 
Carl Reinecke 1824 – 1910
Trio für Klarinette, Horn und -Klavier B-Dur op. 274
 
Das romantische Trio: Klarinette und Horn ersetzen Violine und Violoncello als Partner des Klaviers. Beide sind auf ihre Art romantische Instrumente: das Horn als Klangzeichen der Natur, des Drangs ins Freie und in die Weite; die Klarinette durch ihre Fähigkeit zur Charakterverwandlung, je nachdem, ob sie in hoher oder tiefer Lage, mit geläufiger Virtuosität oder ruhiger Gesanglichkeit gespielt wird. Beide erfuhren im 19. Jahrhundert eine Emanzipation: Die Klarinette setzte sich, nachdem sie zum festen Bestand des Orchesters gehörte, mehr und mehr auch solistisch durch; das Horn gewann durch die Erfindung der Ventiltechnik eine Wendigkeit, mit der es sich für konzertante und kammermusikalische Aufgaben geradezu anbot. Stilistisch kreist das Programm der philharmonischen Solobläser mit ihrem Klavierpartner um Mendelssohn und Schumann: Max Bruchs Triostücke op. 83 sind Lieder ohne Worte in Mendelssohnscher Tradition, Beispiele bester musikalischer Poesie. Carl Reinecke, aus dem heutigen Hamburg gebürtig wie Johannes Brahms, lernte die beiden Romantiker in Leipzig kennen und betrachtete sie zeitlebens als Vor- und Leitbilder. »Ich würde nicht dagegen opponieren, wenn man mich einen Epigonen nennt«, kommentierte er lapidar.

Ort der Veranstaltung

Schloss Schwetzingen
Schloss-Straße 2
68723 Schwetzingen
Deutschland
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Bild des Veranstaltungsortes

Das Schloss Schwetzingen ist vor allem wegen seines prachtvollen barocken Schlossgartens weit über die Grenzen Deutschlands bekannt. Erbaut wurde dieses Gesamtkunstwerk aus Schloss und Garten vom Pfälzischen Fürsten Carl Theodor, der hiermit einen Treffpunkt für Musiker, Künstler und Kunstfreunde schuf.

Aus einer kleinen mittelalterlichen Wasserburg machte Carl Theodor im 18. Jahrhundert seine kurfürstliche Sommerresidenz. Fast alle am Hof angestellten Künstler waren mit der Gestaltung von Schloss und Garten beteiligt. Die fast 72 Hektar große Anlage mit ihren Brunnen, Pavillons, Skulpturen und Wasserspielen befindet sich direkt im Herzen der Stadt und lädt zahlreiche Besucher zum Spazieren und Verweilen ein. Jährlich finden hier seit 1952 die Schwetzinger Festspiele statt, bei denen schon große Stars wie Yehudi Menuhin und Romy Haag gastierten, alle zwei Jahre das Lichterfest. Auch damals war der Schwetzinger Schlossgarten bereits ein Ort der Kunst: Schon der junge Wolfgang Amadeus Mozart spielte hier Konzerte, auch Friedrich Schiller und Voltaire fanden hier Inspiration.

Der Schwetzinger Schlossgarten ist der einzige Europas, der noch in seiner originalen Anlage erhalten ist. Nicht nur deshalb lädt er zu einem Spaziergang ein. Auch zahlreiche Ausstellungen auf dem Schlossgelände wie die Orangerie-Ausstellung oder die Dokumentation der Entstehung des Gartens sind nicht nur informativ, sondern auch äußerst interessant.