Trio FUI - Foreign Unknown Improvisers

Trio FUI  

Saumstraße 9
47805 Krefeld

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Event organiser: Werkhaus e.V., Blücherstraße 13, 47799 Krefeld, Deutschland

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Der ermäßigte Ticketpreis gilt für Schüler, Studierende, ALG-II-Empfänger und Schwerbehinderte.
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FUI (Fabulous Unknown Improvisers)
Die Musik von FUI basiert auf den gemeinsamen Wurzeln von Jazz, Free Jazz und der Freien Improvisation. Das war Musik des Aufbruchs, des Protests und der Avantgarde im 20. Jahrhundert. Die Überraschung besteht für die FUI-Kollegen darin, dass sie - ohne sich dabei je begegnet zu sein - in den 80er und 90er Jahren zum Teil mit den selben Musikerinnen und Musikern zusammengespielt haben, so u.a. mit dem Posaunisten Conny Bauer. Für das Trio ist es daher eine nachholende Bewegung, wenn sie gemeinsam und aktualisiert von jener (noch nicht) vergessenen Zeit musikalisch frisch erzählen.
Christoph Irmer (Violine)
… begann in der Jugendzeit in den 70er Jahren Free Jazz zu hören, dann Freie Improvisation zu spielen. Bei der documenta IX in Kassel war er Mitglied des Improvisationsorchesters unter Leitung von Jon Rose. 1994/95 wirkte er an Peter Kowalds Projekt „365 Tage am Ort“ in Wuppertal mit, 1996 trat er beim „Drumming for Africa“ u.a. mit Tony Oxley und Trevor Watts auf. Ab 2000 organisierte er das Klappstuhl-Fest für Musik und Tanz in Wuppertal, gehörte zur Bigband „Supernova“ und zum „London Improvisers Orchestra“ und trat mit Gunda Gottschalk 2006 auf dem Moers Jazz Festival auf. Beide gründeten 2007 das „Wuppertaler Improvisations Orchester“. Seitdem folgten diverse Projekte im Bereich von Musik- und Tanzproduktionen und mehrere CD-Einspielungen.
Pinguin Moschner (Tuba)
... spielte zunächst als Bassist in Jazzgruppen. Von 1977 bis 1984 studierte er an der Hochschule für Musik in Köln. Bereits ab 1978 gab er Solokonzerte auf der Tuba in ganz Europa und in Hongkong. Konzerte und Aufnahmen u.a. mit Anthony Braxton, Ray Anderson, Peter Kowald, George Lewis, Paul Lovens, Evan Parker und Kenny Wheeler. Zwischen 1980 und 1986 war er Mitglied der „Blechband“ von Hannes Zerbe, spielte aber auch mit Conny Bauer und Leo Smith/Roscoe Mitchell. Mit Melvyn Poore, Larry Fishkind und Paul Rutherford gründete er 1981 das European Tuba Quartet. Mit Barre Phillips unterhielt er ab 1986 die Gruppe „Beef Connection“. Weiterhin spielte er mit Joe Sachse im Duo, das auch um Maggie Nicols erweitert wurde, und im Duo mit Joëlle Léandre. In Tung Tid traf er auf die schwedischen Musiker Mats Gustafsson und Christian Munthe, in Pliff auf Alan Tomlinson und John Edwards. Vielbeachtete Tuba-Solo-LP „Tuba Love Story“ (1984) sowie Solo-CD „The Flight of the Humble Beast“ (1998). Zahlreiche weitere Platteneinspielungen.
Raoul van der Weide (Kontrabass, Cello)
... fand seinen Weg zum Jazz und Free Jazz über die Streichinstrumente. Er spielte erst Violine, studierte dann (klassischen) Kontrabass bei John Clayton und Norma Brooks und Kontrapunkt bei Guus Janssen. Außerdem ist er frei improvisierender Cellist. Seit Mitte der 70er Jahre war er als professioneller Bassist aktiv, vom Jazz bis zur freien Improvisation. Zu seinen Mitstreitern gehörten Guus Janssen, Ernst Reyseger, Han Bennink, Mischa Mengelberg, Herb Robertson, Conny Bauer, Lol Coxhill, Steve Lacy und Derek Bailey, Tristan Honzinger, Paul Termos, Tobias Delius, Michael Moore, Peter van Bergen, Marc Charig, Luc Houtkamp, Johannes Bauer und andere. Anfang 2006 veröffentlichte er das Soloalbum „Passages“, das er seinem verstorbenen Freund Paul Termos widmete. Gegenwärtig organisiert Raoul van der Weide u.a. die Reihe Pintotonics n + 1 mit Konzerten improvisierter Musik in einem alten Haus im Zentrum von Amsterdam.
FUI (Fabulous Unknown Improvisers)
Die Musik von FUI basiert auf den gemeinsamen Wurzeln von Jazz, Free Jazz und der Freien Improvisation. Das war Musik des Aufbruchs, des Protests und der Avantgarde im 20. Jahrhundert. Die Überraschung besteht für die FUI-Kollegen darin, dass sie - ohne sich dabei je begegnet zu sein - in den 80er und 90er Jahren zum Teil mit den selben Musikerinnen und Musikern zusammengespielt haben, so u.a. mit dem Posaunisten Conny Bauer. Für das Trio ist es daher eine nachholende Bewegung, wenn sie gemeinsam und aktualisiert von jener (noch nicht) vergessenen Zeit musikalisch frisch erzählen.
Christoph Irmer (Violine)
… begann in der Jugendzeit in den 70er Jahren Free Jazz zu hören, dann Freie Improvisation zu spielen. Bei der documenta IX in Kassel war er Mitglied des Improvisationsorchesters unter Leitung von Jon Rose. 1994/95 wirkte er an Peter Kowalds Projekt „365 Tage am Ort“ in Wuppertal mit, 1996 trat er beim „Drumming for Africa“ u.a. mit Tony Oxley und Trevor Watts auf. Ab 2000 organisierte er das Klappstuhl-Fest für Musik und Tanz in Wuppertal, gehörte zur Bigband „Supernova“ und zum „London Improvisers Orchestra“ und trat mit Gunda Gottschalk 2006 auf dem Moers Jazz Festival auf. Beide gründeten 2007 das „Wuppertaler Improvisations Orchester“. Seitdem folgten diverse Projekte im Bereich von Musik- und Tanzproduktionen und mehrere CD-Einspielungen.
Pinguin Moschner (Tuba)
... spielte zunächst als Bassist in Jazzgruppen. Von 1977 bis 1984 studierte er an der Hochschule für Musik in Köln. Bereits ab 1978 gab er Solokonzerte auf der Tuba in ganz Europa und in Hongkong. Konzerte und Aufnahmen u.a. mit Anthony Braxton, Ray Anderson, Peter Kowald, George Lewis, Paul Lovens, Evan Parker und Kenny Wheeler. Zwischen 1980 und 1986 war er Mitglied der „Blechband“ von Hannes Zerbe, spielte aber auch mit Conny Bauer und Leo Smith/Roscoe Mitchell. Mit Melvyn Poore, Larry Fishkind und Paul Rutherford gründete er 1981 das European Tuba Quartet. Mit Barre Phillips unterhielt er ab 1986 die Gruppe „Beef Connection“. Weiterhin spielte er mit Joe Sachse im Duo, das auch um Maggie Nicols erweitert wurde, und im Duo mit Joëlle Léandre. In Tung Tid traf er auf die schwedischen Musiker Mats Gustafsson und Christian Munthe, in Pliff auf Alan Tomlinson und John Edwards. Vielbeachtete Tuba-Solo-LP „Tuba Love Story“ (1984) sowie Solo-CD „The Flight of the Humble Beast“ (1998). Zahlreiche weitere Platteneinspielungen.
Raoul van der Weide (Kontrabass, Cello)
... fand seinen Weg zum Jazz und Free Jazz über die Streichinstrumente. Er spielte erst Violine, studierte dann (klassischen) Kontrabass bei John Clayton und Norma Brooks und Kontrapunkt bei Guus Janssen. Außerdem ist er frei improvisierender Cellist. Seit Mitte der 70er Jahre war er als professioneller Bassist aktiv, vom Jazz bis zur freien Improvisation. Zu seinen Mitstreitern gehörten Guus Janssen, Ernst Reyseger, Han Bennink, Mischa Mengelberg, Herb Robertson, Conny Bauer, Lol Coxhill, Steve Lacy und Derek Bailey, Tristan Honzinger, Paul Termos, Tobias Delius, Michael Moore, Peter van Bergen, Marc Charig, Luc Houtkamp, Johannes Bauer und andere. Anfang 2006 veröffentlichte er das Soloalbum „Passages“, das er seinem verstorbenen Freund Paul Termos widmete. Gegenwärtig organisiert Raoul van der Weide u.a. die Reihe Pintotonics n + 1 mit Konzerten improvisierter Musik in einem alten Haus im Zentrum von Amsterdam.

Location

Südbahnhof
Saumstraße 9
47805 Krefeld
Germany
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Image of the venue

Seit mehr als zwei Jahrzehnten gehört die Werkbühne des Werkhaus e.V. mit seinem Standort im Südbahnhof zu einem Urgestein der Krefelder Kulturszene. Ein abwechslungsreiches Angebot im Bereich Kabarett, Musik, Lesung, Tanz und Theater machen den Wert der Kulturinstitution aus.

Seit dem Jahr 1987 steht der Südbahnhof unter Denkmalschutz. Nach einigen Renovierungsarbeiten hat sich das Gebäude in seiner jetzigen Form zu einem interkulturellen und generationenübergreifenden Zentrum entwickelt. Als Magnet für Kunstinteressierte und kreative Köpfe und dank der unzähligen kulturellen Angebote bieten sich im Südbahnhof viele Möglichkeiten, seine Freizeit zu gestalten. Nach dem Motto „Vielfalt ist bunt“ ist es den Mitarbeitern des Hauses ein besonderes Anliegen, interkulturelle Bildung zu etablieren. Die Vielfalt bestimmt das gesamte Angebot des Südbahnhofs. Facettenreiche Werkstätten und ständig wechselnde Inhalte, die zielgruppenorientierte Projekte, interkulturellen Dialog, Inklusion und generationsübergreifende Projekte umfassen, bezeugen dies.

In der unmittelbaren Umgebung des Südbahnhofs befindet sich die S-Bahn Haltestelle „Klinikum“, die Bus-Haltestelle „Krefeld ZOB“ oder der Hauptbahnhof Krefeld. Auch für Besucher, die mit dem Auto anreisen, finden sich ausreichend Parkplätze vor Ort.