Trio Carlo van Neste - Haydn, Mendelssohn, Piazzolla - ein romantischer Konzertabend

Trio Carlo van Neste  

Fürther Str. 244d
90429 Nürnberg

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Event organiser: Corazón de Tango - Jürgen Ramspeck, Cristina Cavicchioli-Ramspeck GbR, Bogenstr. 21, 90459 Nürnberg, Deutschland

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Programm:
Joseph Haydn (1732 - 1809)
Trio in G-Dur Hob.XV:25
1. Andante
2. Poco Adagio
3. Finale – Rondo, in the Gipsies´ style - Presto

Mendelssohn
Trio No. 1 in d-moll
1-Molto allegro ed agitato
2- Andante con moto tranquillo
3-Scherzo.Leggiero e vivace
4-Finale. Allegro assai appassionato
_____________________________________________________

Piazzolla
Vier Jahreszeiten:
Verano Porteño
Otoño Porteño
Invierno Porteño
Primavera Porteña
Mumuki
Fugata


Der belgische Cellist Alexandre Debrus gründete 2005 das Trio Carlo van Neste. Mit Karin Lechner (Piano) und Maya Levy (Violine) präsentiert es das Trio Nr. 1 von Felix Mendelssohn Bartholdy in Kombination mit Tangos aus Argentinien, dem Heimatland Karin Lechners. So verwebt das Trio klassische Romantik mit der Leidenschaft des Tango zu einem emotionalen, romantischen Konzertabend. Karin Lechner, geboren in Buenos Aires, verbrachte ihre Jugend in Caracas (Venezuela). Dort studierte sie Piano unter Anleitung ihrer Mutter Lyl Tiempo. Im Alter von fünf Jahren trat Lechner erstmals öffentlich auf, mit einem Orchester erstmals im Alter von elf Jahren. Sie zog nach Europa und studierte bei Maria Curcio und Pierre Sancan. Außerdem nahm sie Unterricht bei Martha Argerich, Nelson Freire, Daniel Barenboim, Nikita Magaloff und Rafael Orozco. Mit 13 Jahren trat sie sie in Washington auf und bestritt im selben Jahr das Eröffnungskonzert des Holland Festivals im Concertgebouw mit dem Amsterdam Philharmonic Orchestra. Sie trat in allen wichtigen Konzerthallen auf, unter anderm im Kennedy Center (Washington), in der Berliner Philharmonie, in der Suntory Hall (Tokio), im Teatro Colón (Buenos Aires) und der Elbphilharmonie (Hamburg). Karin Lechner trat zudem mit Künstlern wie Martha Argerich, Janos Starker, Barbara Hendricks, Viktoria Mullova und vor allem mit ihrem Bruder Sergio Tiempo auf. Maya Levy begann mit dem Geigenspiel im Alter von vier Jahren bei Bernadette Jansen. Mit acht Jahren bot man ihr einen Platz an der renommierten "Queen Elisabeth Chapel" in Waterloo (Belgien) an, sie entschied sich aber für weiteren Unterricht bei Veronique Bogaerts und Leonid Kerbel. 2006 und 2007 trat sie beim internationalen Kammermusik Festival Musica Mundi auf. Seit 2008 studiert sie bei Igor Tkatchouk (Professor am Namur-IMEP Konservatorium). Maya Levy gewann bereits mehrere internationale Preise, zum Beispiel 2009 beim "Flame"-Wettbewerb in Paris (2. Platz) und beim "Bravo"-Wettbewerb in Namur (1. Preis). Im Alter von 12 Jahren spielte sie im Halbfinale des Queen-Elisabeth-Wettbewerbs als viel versprechendes Talent. Maya Levy spielte als Solistin mit dem Waterloo Kammer-Orchester, dem Namur Symphonie Orchester, dem Malines Kammerorchester, unter anderem unter der Leitung von Tom Van den Eynde, Michel Déom, Ulysse Waterlot und Dirk Brussé. Alexandre Debrus wurde 1976 in eine Musikerfamilie geboren: Vater Raoul (Viola) und Eliane Debrus-Boucher (Cello) waren Solisten am "RTBF Symphonie Orchester". Mit drei nahm er den ersten Geigenunterricht bei seinem Onkel Marcel Boucher (Komponist und Violinist), mit vier Jahren begann er Cello-Unterricht bei seiner Mutter. Er studierte später bei Luc Dewez (Mons und Waterloo), Mischa Maisky (Sienna), Mark Drobinsky (Sienna und Paris), Yvan Monighetti (Basel) und Mstislav Rostropovich (Beloeil). Nach mehreren Stipendien und Auszeichnungen wurde Alexandre Debrus 2007 Ehrenbürger von Nagakute (Japan). Er trat bei zahlreichen Festivals auf, zum Beispiel in Biarritz, dem Novossibirsk Cello Festival, dem Marha Argerich Festival (Buenos Aires) oder dem "Projetto Marha Argerich" in Lugano. Es folgten weitere Auftritte im Teatro Colón (Buenos Aires), der Santory Hall (Tokio), der Nanjing Concert Hall (China) oder der Sapporo Yamaha Concert Hall.

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Kulturwerkstatt Auf AEG
Fürther Straße 244 D
90429 Nürnberg
Germany
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Ohne die Kulturwerkstatt auf AEG wäre es in Nürnberg wohl deutlich trister, denn die Einrichtung trägt seit Jahren zu dem reichhaltigen kulturellen Angebot der Stadt bei.

Das war aber nicht immer so. Lange Zeit war das Gebäude Produktionsstätte der Allgemeinen Elektrizitäts-Gesellschaft AEG, die hauptsächlich elektrische Haushaltsgeräte herstellte und verkaufte. Die sich im Laufe der Jahre verändernde Wirtschaftslage machte es 2005 erforderlich, das Werk zu schließen. Nun stand Nürnberg vor der großen Herausforderung, was mit dem leerstehenden Areal passieren sollte? Mit der Übernahme von AEG durch die Messetechnik und Industrieberatung MIB und mit Hilfe der EU wurde der Stadt dann diese Entscheidung abgenommen. Der Standort sollte durch Kunst und Kultur wiederbelebt, und die Nutzungsmöglichkeiten ausgeweitet werden. Dadurch konnten sich in der Werkstatt verschiedenste kulturschaffende Organisationen ansiedeln, wie das Amt für Kultur und Freizeit (KUF), das Kulturbüro Muggenhof, der KinderKunstRaum und viele andere.

Seitdem strahlt die Kulturwerkstatt auf AEG in neuem Glanz. Mit ihren Kurs- und Übungsräumen, den Veranstaltungssälen und dem dazugehörenden Gastronomiebetrieb ist das Areal zentraler Bestandteil Nürnbergs und wichtiger Impulsgeber der kulturellen Landschaft.