Trauer & Trost - Ein Nelly-Sachs-Abend in Chorklang und Wort - Gedenkkonzert | Dresdner Kammerchor, Hans-Christoph Rademann

Ute Wieckhorst, Rezitation | Mike Svoboda, Posaune | Georg Wieland Wagner, Perc.  

Jüdisches Museum, Glashof
Lindenstr. 9-14
10969 Berlin

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Veranstalter: Dresdner Kammerchor e.V, Buchenstr. 6, 01097 Dresden, Deutschland

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Veranstaltungsinfos

Nelly Sachs - Lyrik und Prosa

Tomas Luis de Victoria - Officium defunctorum a 6 (Requiem)
Isang Yun - Der Herr ist mein Hirte
Felicitas Kukuck - Motetten
Herman Berlinski - Miyi ten roshi mayim & Amen

Kann es Trost geben nach den Schrecken des Holocaust? Wie nähern sich jüdische Künstler im 20. Jahrhundert der Erinnerung an das Erlebte? In den Gedichten und Texten der Nobelpreisträgerin Nelly Sachs kommen in immer neuen Bildern das unermessliche Leid und die Todesangst des Verfolgtseins zum Ausdruck. Dennoch scheint aus der Düsternis auch Hoffnung auf, tragen doch die Wortkompositionen eine poetische Schönheit und Milde in sich, die spüren lassen, dass das Schreiben der Dichterin Trost gab. Die jüdische Komponistin Felicitas Kukuck und der Südkoreaner Isang Yun, der 2017 seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte, ließen sich von ihren Texten zu Werken inspirieren, die diese gegensätzlichen Pole ausgestalten: düstere Klage und trostspendende Hoffnung. Der jüdische Komponist Herman Berlinski, geboren in Leipzig, machte den Holocaust zum Leitmotiv seiner Werke, um zu verhindern, „dass die Zeit die Intensität unserer Erinnerung mildern wird.“ Den modernen Texten und Chorwerken gegenübergestellt wird das Requiem des spanischen Renaissancekomponisten Tomás Luis de Victoria – ein warmer Klangstrom des Trostes, der eine künstlerische Brücke zwischen den Epochen, Kulturen und Religionen schlägt.

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