Tischgespräch - mit Ulrich Grasnick

Ulrich Grasnick, Jürgen Schneider  

Theodor-Fontane-Straße
14641 Nauen OT Ribbeck

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Event organiser: Schloss Ribbeck GmbH, Theodor-Fontane-Straße 10, 14641 Nauen OT Ribbeck, Deutschland

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„Er kannte sie alle: Felsenstein, Albert Ebert, Chagall, Schmidt-Rottluff und Lachnit.
Ulrich Grasnick - Sänger und  Poet  -  im Gespräch über Freiheiten und Ärgernisse im Kulturbetrieb.“
Jürgen Schneider- Moderation

Ulrich Grasnick ist ein deutscher Dichter, lebt und arbeitet in Berlin. Er wurde am 4. Juni 1938 als Sohn eines Apothekers in Pirna geboren, studierte Gesang an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ in Dresden und gehörte zum Ensemble der Komischen Oper Berlin unter Walter Felsenstein. Andere zum Nachdenken anzuregen charakterisiert seine kosmopolitische Poesie. Seine Verse sind Wortkunstwerke und sind gleichsam eigene poetische Bilder. Unter den vielen Veröffentlichungen sind jene hervorzuheben, in denen seine besonders enge Beziehung zur bildenden Kunst erkennbar ist: „Liebespaar über der Stadt“ (1979) und „Hungrig von Träumen“(1990) – beide mit Gedichten zu Bildern von Marc Chagall - sowie „Das entfesselte Auge. Hommage à Picasso“ (1988) oder „Pastorale“- Gedichte zu Gemälden und Holzschnitten von Karl Schmidt-Rottluff, „Fels ohne Eile“ mit Gedichte zu Bildern von Stefan Friedemann (2003). Seit 1975 leitet er u.a. die Lesebühne der Kulturen Adlershof. Gedichte zu Chagall wurden neben Texten zum Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche unter „Das Licht der Steine löscht die Nacht“ und von Prof. Günter Schwarze vertont. In Japan wurde von Günter Schwarze „Akatomba – und die Libelle flog“ nach Worten von Ulrich Grasnick im Jahr 2011 uraufgeführt.

Der Kulturmanager und Journalist Jürgen Schneider wurde 1960 geboren. Er studierte zunächst Lehramt für Biologie und Chemie. Nach wenigen Jahren im Schuldienst entschied er sich für eine Verwaltungslaufbahn. Er absolvierte zusätzlich eine Bankausbildung und war fast zwei Jahrzehnte für eine internationale Privatbank tätig. Seit 2010 ist er als selbständiger Kulturmanager und Journalist tätig. Jürgen Schneider veröffentlicht regelmäßig Einschätzungen zum Kunstmarkt in Finanzmagazinen und Magazinen. Als Kurator organisierte er zahlreiche Ausstellungsprojekte, u.a. zur Bundesgartenschau 2015, in den Kunstsammlungen Lausitz, Museum Burg Schönfels, Museum Mendelssohn-Haus Leipzig und in London. Namhafte Privatsammlungen in Deutschland werden von ihm beraten.

Location

Schloss Ribbeck
Theodor-Fontane-Straße 10
14641 Nauen OT Ribbeck
Germany
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Das imposante Schloss Ribbeck in Nauen war es, das den großen Dichter Theodor Fontaine in seiner Funktion als bedeutendes Kleinod deutscher Kulturgeschichte und elegantem Neobarockschloss zu einem seiner populärsten Werke inspiriert hat. Heute lädt das Schloss als Kultur-und Tourismuszentrum die Besucher in historischem Ambiente ganzjährig zu Veranstaltungen verschiedenster Art ein.

Bis 1943 wurde das Schloss Ribbeck von Vorfahren der Familie von Ribbeck bewohnt. Mehrfache Besitzwechsel, bauliche Experimente sowie die jahrzehntelange Nutzung als Altenheim führten beinahe zu einem Zerfall des Gebäudes. Um diesen abzuwenden, wurde das Schloss 2005 saniert und erstrahlt seit 2009 in neuem Glanz. Den Besuchern bietet das Herrschaftsgebäude ein Restaurant und ein Museum, das Einblicke in die Geschichte des Hauses und der Region sowie inspirierende Werke zeitgenössischer Kunst bereithält. Veranstaltungen, wie Konzerte renommierter Künstler im Schlosspark, Theaterstücke vor eindrucksvoller Kulisse, Kammerkonzerte, Lesungen und rauschende Feste lassen die Besucher den Zauber fühlen, der schon Theodor Fontaine in seinen Bann gezogen hat!

Das Schloss Ribbeck befindet sich in Nauen im OT Ribbeck. Gäste, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen, nehmen den Bus von Nauen kommend bis zur Haltestelle „Ribbeck im Havelland“. Für Autofahrer gibt es einen kostenlosen Besucherparkplatz kurz vor dem Ortsausgang rechts an der B5, ca. 100 Meter Fußweg zum Schloss.