Thomas Mann über Beethovens op. 111 - Friedrich Wilhelm Junge & Peter Rösel

Kötitzer Straße 30
01640 Coswig

Tickets ab 26,00 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Kulturbetriebsgesellschaft Meißner Land mbH, Hauptstraße 29, 01640 Coswig, Deutschland

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Kinder/Schüler/Studenten

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Ermäßigungsinformationen

Ermäßigungen, wenn eingerichtet, für Schwerbeschädigte, Kinder bis 14 Jahren, Schüler und Studenten werden nur im Vorverkauf gewährt.

Karten für Rollstuhlfahrer und Schwerbeschädigte mit der Kennzeichnung B im Ausweis erhalten Sie direkt über den Veranstalter (Tel 03523 700186)
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Veranstaltungsinfos

Thomas Mann über Beethovens op.111
Peter Rösel, Klavier
Friedrich Wilhelm Junge, Sprecher

Vor über 70 Jahren erschien Thomas Manns Roman „Doktor Faustus“. Darin widmet sich Thomas Mann ausführlich der letzten von Ludwig van Beethoven komponierten Klaviersonate. Von seinen insgesamt 32 komponierten Klaviersonaten trägt die letzte, sein Opus 111, weder einen Beinamen noch besteht sie aus den sonst üblichen drei Sätzen. Doch warum?
1943 begegnet Thomas Mann dem Philosophen und Genius der Musikästhetik Theodor W. Adorno. Obwohl Thomas Mann bereits an seinem „Doktor Faustus“ gearbeitet hatte, verändert er weite Teile, untersetzt mit dem durch Adorno erworbenen Wissen über Beethoven und dessen Schaffen.
Der Komponist Leverkühn, Titelfigur des Romans, verkauft seine Seele an den Teufel, um Ruhm und Ehre zu erlangen und muss dafür früher sterben. Er beschäftigt sich eingehend mit Beethovens letzter Sonate und der Frage, warum sie so wurde wie sie ist.
Der Roman trug wesentlich zur Rezeption der letzten Klaviersonate Beethovens bei.

Schauspieler Friedrich Wilhelm Junge rezitiert aus Manns „Doktor Faustus“. Pianist Peter Rösel konzertiert dazu mit Beethovens Sonate Nr. 32 op. 111.
Ein vorzügliches Programm, bei dem sich zwei Titanen der Kulturgeschichte begegnen.

Ort der Veranstaltung

Villa Teresa
Kötitzer Straße 30
01640 Coswig
Deutschland
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Als großbürgerliches Landhaus, äußerst prächtig und beeindruckend, präsentiert sich die Villa Teresa in Coswig. Exklusive Kammerkonzerte führen die musikalische Tradition des Hauses fort und machen es zu einem der stilvollsten Veranstaltungsorte der Region. Vor allem für romantische Trauung ist das ehemalige Wohnhaus des weltberühmten Pianisten Eugen d’Abert und seiner Gattin äußerst beliebt.

Im Jahr 1860 wurde die herrschaftliche Villa im klassizistischen Stil inmitten einer traumhaften, naturbelassenen Parkanlage erbaut. Auf dem sagenumwobenen Grundstück bilden alte Ulmen, Linden und Eichen einen schattigen englischen Garten rund um das prächtige Haus, das vor allem Ende des 19. Jahrhunderts glanzvolle Zeiten erlebte. Mit dem Einzug der weltberühmten Pianisten Eugen d’Albert und Teresa Carreno hielt auch die Musik im Landhaus Einzug. Zahlreiche deutsche Musiker sammelten sich hier: Strauss, Brahms, Grieg oder Bechstein ließen ihre Musik schon durch die Räume klingen. Am äußeren Ende des Parks ließ sich der Komponist einen Pavillon errichten, in dem er in Ruhe an seinen Werken arbeiten konnte. Auch ein großer Gartenteich mit Japanischem Teehaus wurde angelegt.

Im Zuge der Restaurierung nach historischen Fotografien entstand im Erdgeschoss ein Kammermusiksaal, in dem exquisite Konzerte und intime Theateraufführungen einen edlen Rahmen erhalten. Eine festliche, ausladende Freitreppe führt direkt vom stilvollen Saal auf eine Terrasse mit Wasserspielen und weiter in den weitläufigen Park. Besonderes Flair erhalten die Räumlichkeiten der Villa Teresa durch die historische Einrichtung: Antikes Interieur, Wandvertäfelungen, Kronleuchter und Stuckaturen verleihen allen Räumen ein ungemein festliches Ambiente.