The Last King of Kakfontein

Boyzie Cekwana  

Tempelhofer Ufer 10
10963 Berlin

Tickets ab 16,50 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Hebbel am Ufer, Stresemannstraße 29, 10963 Berlin, Deutschland

Tickets


Veranstaltungsinfos

Ein altersschwacher, zerstreuter König, der statt einer Krone einen Duschkopf trägt, hat eine Party veranstaltet. Deren Höhepunkt ist längst vorbei, das wissen die Gäste, aber der König scheint es zu ignorieren. Der Choreograf Boyzie Cekwana findet in seinen Performances immer wieder unvorhergesehene, provokante Bilder, um politische Themen aufzugreifen. In “The Last King of Kakfontein“ entführt er das Publikum in ein fiktives Königreich des ultimativ Schlechten. Einige aktuelle Präsidenten dienen als Blaupausen und Hauptfiguren für eine metaphorische Verarbeitung des Versagens demokratischer Bestrebungen. Schatten von Papiermonstern, vokale Beschwörungen von halb vergessenen Mbaqanga-Songs, entwendete Mqhayi-Gedichte und Tänzer auf Gummireifen hinterlassen ihre Spuren auf grauen Wänden. Willkommen in Kakfontein.

A decrepit and absent-minded king wearing a shower head for a crown has thrown a party in his palace. The high point of the party has long since passed, the guests know that, but the King seems to ignore it. In his performances, the choreographer and performer Boyzie Cekwana repeatedly finds unexpected and provocative images in order to pick up on political topics. In “The Last King of Kakfontein“ he carries off the audience in a fictional kingdom of the ultimate evil. Many of the actual presidents are blueprints and protagonists of a metaphorical processing of the demise of democratic aspirations. Shadows of paper monsters, vocal incantations of obsolete Mbaqanga songs, stolen poems of Mqhayi and dancing bodies on rubber tyres leave traces on grey walls. Welcome to Kakfontein.

Ort der Veranstaltung

HAU3
Tempelhofer Ufer 10
10963 Berlin
Deutschland
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Bild des Veranstaltungsortes

In der Spielzeit 2003/2004 haben sich drei selbstständige Bühnen zu einer neuen, einzigartigen Theaterinstitution zusammengefügt. Das Hebbel-Theater, das Theater am Halleschen Ufer und das Theater am Ufer bilden nun das „Hebbel am Ufer“, kurz „HAU“.

Hier weht ein frischer Wind, besonders in Person von Annemie Vanackere. Die Belgierin ist seit 2012 Intendantin des Hauses und hat sich voll und ganz der Kunst verschrieben. Sie steht für das Unkonventionelle und sammelte bereits in Gent sowie an der Schouwburg in Rotterdam Erfahrungen in der freien Theaterszene. Sie versteht das Theater als Freiraum, in dem Kunst und Ästhetik jegliche Form der Funktionalität überwinden, wodurch festgefahrene Strukturen und Denkmuster aufgebrochen werden können.

Innovation ist der kreative Motor des Theaters. Das HAU steht allerdings ebenso für Tradition: Sowie das Hebbel-Theater für internationale Gastspiele bekannt war, soll auch das Hebbel am Ufer eine Spielstätte für Künstler aus der ganzen Welt sein. So vielfältig und verschieden wie die beteiligten Akteure, ist daher auch das Programm, welches aus Theater, Tanz, Performance, Musik und Bildender Kunst besteht.