The Intervention of Loneliness - Premiere / Uraufführung

Ming Poon  

Uferstr. 23
13357 Berlin

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Event organiser: Uferstudios GmbH, Uferstr. 23, 13357 Berlin, Deutschland

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Deutsch:
Wir leben heutzutage im Zeitalter der „systemischen Einsamkeit”.
Soziale Medien, Technologie, Wirtschaftssysteme, Konsumkultur, neoliberale Arbeitsethik und urbane Lebensweise tragen zum Anstieg
der Einsamkeit bei und profitieren gleichzeitig davon. Zusammen bilden
sie ein System, das uns täglich und in globale Weise der Einsamkeit aussetzt.

„The Intervention of Loneliness” ist daher eine Reaktion auf die systemische Einsamkeit und menschliche Trennung, die Ming um sich herum erlebt und sieht. In diesem Stück untersucht er das Potenzial von Verletzlichkeit und Intimität als Instrument der Ermächtigung. Slow dance wird zu einem Akt des Widerstands, bei dem die Körper aufeinander zugehen, sich gegenseitig berühren und festhalten.

Auf einer früheren öffentlichen Intervention „Dance with Me“ aufbauend, bei der er in verschiedene Städte gereist ist, um Fremde auf der Straße zu bitten, langsam mit ihm zu tanzen, entwickelt er nun eine kollaborative Performance, die das Publikum dazu einlädt, sich gemeinsam mit der systemischen Einsamkeit auseinanderzusetzen. Wie können wir Einsamkeit beherrschen, anstatt dass sie uns beherrscht? Wie können wir es von einem Ort der Trennung und Isolation in einen Anlass für kollektives Handeln verwandeln? Eine spontane Choreografie entsteht, während das Publikum für einen gemeinsamen Zweck verhandelt.

Koproduziert von Scenario Pubblico (Catania, Italien), The 2019 Expo Festival (Berlin, Deutschland) and da:ns festival (Singapur)


English:
Today we are living in the age of systemic loneliness. Social media, technology, economic system, consumer culture, neo-liberal work ethics and urban way of living are contributing to the rise in loneliness and benefiting from it at the same time. Together they form a system that exposes us to loneliness on a daily basis and on a global scale.

“The Intervention of Loneliness" is therefore a response to the systemic loneliness and human disconnection that Ming experiences and sees around him. In this work, he explores the potential of vulnerability and intimacy as tools of  empowerment. Slow dancing becomes an act of resistance as bodies reach out, make contact and hold each other.

Taken from an earlier public intervention, “Dance with Me”, where he travelled to different cities asking strangers on the streets to slow dance with him, he now develops it into a collaborative performance that invites the audience to confront systemic loneliness together. How can we own loneliness, rather than letting it own us? How can we transform it from
a place of separation and isolation into a cause for collective action?
A spontaneous choreography emerges, as the audience negotiate for their common cause.

Co-produced by Scenario Pubblico (Catania, Italy), The 2019 Expo Festival (Berlin,Germany) and da:ns festival (Singapore)


Konzept/Choreografie: Ming Poon
Lichtdesign: Martin Pilz

Foto: Jerun Vahle

Location

Uferstudios
Uferstraße 23
13357 Berlin
Germany
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Früher befanden sich in dem schlichten Klinkergebäude im Wedding die Werkstätten der Berliner Verkehrsbetriebe, seit 2010 jedoch dienen die atmosphärischen Räumlichkeiten Tänzern, Künstlern, Studierenden und Dozierenden als einzigartiger Ort des Ausprobierens, Produzierens und Studierens.

Die Uferstudios liegen direkt am Ufer des Flüsschens Panke und bestehen aus 16 großzügigen Studios, Künstlerateliers und Büros, die Künstlern, Tänzern und Choreographen viel Freiraum für die Entwicklung und Umsetzung neuer künstlerischer Ideen und Methoden bieten und langfristige Entwicklungschancen sichern. Auch als Ausbildungsstätte werden die Uferstudios vom Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz (HZT) gern genutzt. Ein künstlerisches Miteinander, das auch das Publikum einschließt, wird von den Uferstudios gewollt und unterstützt.

Die Uferstudios sind ein außergewöhnlicher, lebhafter und aufregender Ort, welcher vor allem als Produktionsstätte für zeitgenössischen Tanz dient und von neuen Ausdrucksweisen und Konzepten lebt. Diese treten in den Studios miteinander in Kontakt, verbinden sich und stellen so ihrerseits wieder Inspirationen zu originellen und unkonventionellen Möglichkeiten der Umsetzung dar.