Tenor & Orgel - Singender Barock - Blühende Klassik

Schlossplatz 1
63916 Amorbach

Tickets from €28.50

Event organiser: Amorbacher Abteikonzerte, Marktplatz 12, 63916 Amorbach, Deutschland

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Singender Barock – Blühende Klassik

Tenor & Orgel

Joshua Owen Mills (London) - Tenor
Christoph Hauser (Fürstenfeld) - Orgel

Werke von Bach, Händel, Mozart u.a.

Am Pfingstmontag, dem 1. Juni, erklingt unter dem Motto „Singender Barock – Blühende Klassik“ das Konzert des international bekannten Tenors Joshua Owen Mills (London) sowie des Organisten Christoph Hauser (Fürstenfeld).

Biografie:

Joshua Owen Mills (Tenor)

Die Passion des Tenors gilt dem Mozart-Repertoire – 2017 gab Joshua Owen Mills sein Debut als Don Ottavio, für seinen Tamino in Die Zauberflöte an der Garsington Opera und sein Belfiore-Cover in La finta Giardiniera beim Glyndebourne Festival wurde er mit Preisen ausgezeichnet. Auch an der Bayerischen Staatsoper coverte er Tamino, sang Mozarts Requiem in der Royal Festival Hall und coverte Belmonte in Die Entführung aus dem Serail an der Garsington Opera. 2018 gab er als Don Ottavio sein Debut an der Deutschen Oper am Rhein, Düsseldorf. Regelmäßig ist er zu Gast an der Bayerischen Staatsoper. 2017/2018 war er am Stadttheater Klagenfurt als Don Ottavio in Mozarts Don Giovanni und Zimoviy Borisovich Ismailow in Schostakowitschs Lady Macbeth von Mzensk zu erleben.
Der Konzertsolist sang Bachs Johannes-Passion, Werke von Beethoven, Bizet, Britten, Gounod, Händel, Haydn, Mendelssohn, Mozart und Rossini. 2017 war er bei den Last Night of the BBC Proms in der Royal Albert Hall zu hören. In Konzerten wurde der walisische Tenor begleitet von Klangkörpern wie BBC National Orchestra of Wales, Bayerisches Staatsorchester, Düsseldorfer Symphoniker, Jyväskylä Symphony Orchestra, Kärntner Symphonikern, LSO St Luke’s, Münchner Symphoniker, Royal Northern Sinfonia – er sang unter der musikalischen Leitung von Dirigenten wie Friedrich Haider, Zubin Mehta, Sir Antonio Pappano, Kirill Petrenko.




Christoph Hauser (Orgel)

Christoph Hauser erhält in der Presse weltweit höchstes Lob für seine mitreißenden Interpretationen. Schon als Kleinkind bildete sich bei ihm ein großes Interesse für die Instrumente Klavier und Orgel heraus. Aufgewachsen im bayrischen Allgäu erhielt er den ersten Musikunterricht im Alter von sechs Jahren. Wenig später war er Schüler und Assistent beim Organisten der berühmten Basilika Ottobeuren und studierte schließlich an der Hochschule für Musik in München. Zu seinen Lehrern zählen Gottfried Hefele (Klavier) und Harald Feller (Orgel). Seine künstlerischen und pädagogischen Abschlüsse erhielt er mit Auszeichnung.
Danach war er Lehrbeauftragter an der Musikhochschule sowie Dozent im Hauptfach Klavier an der Berufsfachschule für Musik in München. Christoph Hauser belegte Meisterkurse bei bekannten Interpreten wie Ben van Oosten, Ton Koopman, Guy Bovet und Pierre Pincemaille. Wiederholt trat er beim Bayerischen Rundfunk in Fernsehbeiträgen und im Radio in Erscheinung. Bis 2017 war er Dirigent des Kammerchores NotaBene München.
Zum Jahresbeginn 2014 folgte Christoph Hauser einem Ruf als Organist an die Klosterkirche Fürstenfeld mit ihrer berühmten historischen Fux-Orgel, verknüpft mit dem Amt des Kirchenmusikers der Stadtpfarrkirche St. Magdalena in Fürstenfeldbruck.
Zahlreiche Konzerte führen ihn auch über die deutschen Grenzen hinweg ins europäische Ausland sowie nach Kanada, USA und Israel zu bedeutenden Konzertreihen und Festivals an Kathedralen, Dome, Basiliken und Konzerthäuser. Christoph Hauser wurde als Juror zu "Jugend musiziert" eingeladen. Seine CD-Produktionen "Widor", "Okna" und "Auf Wind" fanden große Beachtung in der Fachwelt.

Location

Abteikirche Amorbach
Schlossplatz 1
63916 Amorbach
Germany
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Die Abteikirche Amorbach gehört zur ehemaligen Benediktinerabtei Kloster Amorbach. Mit ihrem Erscheinungsbild, der Akustik und der gewaltigen Orgel ist die Abteikirche ein beliebter Ort für Musikveranstaltungen jeglicher Art. Hier ist es möglich, sich in einer historischen und bezaubernden Location der Musik vollkommen hinzugeben.

Die Geschichte des Klosters Amorbach lässt sich bis ins Jahr 734 zurückverfolgen, somit gehört es zu den ältesten Klöstern im mainfränkischen Raum. Direkt den Karolingern unterstanden, hatte es die größte Bedeutung für die kirchliche, wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung der Region. Mitte des 18. Jahrhunderts erfolgte die Umgestaltung des gesamten Komplexes im Stil des Barock und Rokoko, doch kaum 50 Jahre später wurde die Anlage säkularisiert.

Die nach achtjähriger Bauzeit 1792 vollendete Orgel gehört zu den größten noch erhaltenen Barock-Instrumenten seiner Art, die ebenso eindrucksvoll gestaltet wurde. Der weiße Rokoko-Stuck mit den hellen und farbenfrohen Fresken oder auch der Hochaltar mit seinen sechs Marmorsäulen machen die Kirche zu einem sagenhaften Veranstaltungsort, den Sie unbedingt erlebt haben sollten!