Tenacity of Space - OUT OF NOW / DANCE ON Festival

Deborah Hay  

Hallesches Ufer 32
10963 Berlin

Tickets ab 13,20 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Hebbel am Ufer, Stresemannstraße 29, 10963 Berlin, Deutschland

Tickets


Veranstaltungsinfos

„Tanz ist meine Form des politischen Aktivismus. Es geht nicht darum wie ich tanze oder warum ich tanze. Es geht darum, dass ich tanze.“ (Deborah Hay)
Tenacity of Space, Deborah Hays anspruchsvolles Stück für das DANCE ON ENSEMBLE, ist eine Reaktion auf die oft unglaublichen Weltzustände des letzten Jahres und stellt einen elementaren Verlust von erlerntem Tanzwissen dar. Die fünf Tänzer von DANCE ON sollten sich weniger auf ihre Körper und was diese tun können verlassen als auf die schonungslose Wahrnehmung von allem in ihrem Blickfeld, was ihre bewegten Körper unterstützen kann. „Die Unermesslichkeit ist in uns. Sie ist mit einer Art Ausweitung des Seins verbunden, die vom Leben gezügelt und von der Vorsicht zurückgehalten wird.“ (Gaston Bachelard, Poetik des Raumes).

Since its inception in 2015, the DANCE ON ENSEMBLE has developed and showcased the artistic potential of dancers over 40. With the DANCE ON Festival the aim is to share its vision, experiences and multifaceted repertoire with audiences in Berlin. Under the title “Out of Now” the festival invites us to view growing older as an accumulation of experience and possibility, playfully expanding the image of dance as an art form dominated by youth. In five commissioned productions, contributions from friends and collaborators, open dialogues, films, installations, presentations of related research projects, a participatory project with Berliner seniors, and daily open classes and workshops, the DANCE ON artists will share their deep knowledge of the effects of their own bodies in motion.

Ort der Veranstaltung

HAU2
Hallesches Ufer 32
10963 Berlin
Deutschland
Route planen
Bild des Veranstaltungsortes

In der Spielzeit 2003/2004 haben sich drei selbstständige Bühnen zu einer neuen, einzigartigen Theaterinstitution zusammengefügt. Das Hebbel-Theater, das Theater am Halleschen Ufer und das Theater am Ufer bilden nun das „Hebbel am Ufer“, kurz „HAU“.

Hier weht ein frischer Wind, besonders in Person von Annemie Vanackere. Die Belgierin ist seit 2012 Intendantin des Hauses und hat sich voll und ganz der Kunst verschrieben. Sie steht für das Unkonventionelle und sammelte bereits in Gent sowie an der Schouwburg in Rotterdam Erfahrungen in der freien Theaterszene. Sie versteht das Theater als Freiraum, in dem Kunst und Ästhetik jegliche Form der Funktionalität überwinden, wodurch festgefahrene Strukturen und Denkmuster aufgebrochen werden können.

Innovation ist der kreative Motor des Theaters. Das HAU steht allerdings ebenso für Tradition: Sowie das Hebbel-Theater für internationale Gastspiele bekannt war, soll auch das Hebbel am Ufer eine Spielstätte für Künstler aus der ganzen Welt sein. So vielfältig und verschieden wie die beteiligten Akteure, ist daher auch das Programm, welches aus Theater, Tanz, Performance, Musik und Bildender Kunst besteht.