TELMO PIRES & Ensemble | Portugal

»Era uma vez. Es war einmal ...« Portugiesischer Fado.  

Glacisstraße 28
01099 Dresden

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Event organiser: Konzert- und Theateragentur Andreas Grosse, Am Dölzschgraben 10, 01187 Dresden, Deutschland

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»Era uma vez. Es war einmal ...«
Portugiesischer Fado.
Das neue Album.
TELMO PIRES & Ensemble | Portugal

TELMO PIRES Gesang
CAJÉ GARCIA Klassische Gitarre
JOAO VAZ Portugiesische Gitarre
PEDRO SOUCA Bass

Er ist Fadista, Poet, Komponist, Interpret, einer der ganz wenigen Männer, der im Panorama des Fado international unterwegs ist. Die Presse feiert ihn als "Reinkarnation des Fado". Telmo Pires.

»Era uma vez. Es war einmal ...« ist die erste Single, die das neue Album ankündigt.
Telmo Pires steht hier wieder nicht nur als Interpret, sondern auch, wie so oft, als Songwriter im Mittelpunkt.

Inspiriert durch alte Fados porträtiert er im Titelsong sehr klar, aber auch etwas ironisch das moderne Lissabon. Eine Stadt, die in Touristenströmen unterzugehen droht, eine Stadt, die Stück für Stück verkauft wird und in der sogar der amerikanische Megastar Madonna (die seit fast 2 Jahren in Lissabon lebt) zur neuen "Stadtpatronin" auserkoren wird. Ja, meint Telmo Pires, "irgendwann wird sich der Hype wohl hoffentlich wieder legen, und bis dahin müssen wir durchhalten" - so der etwas ironische Schluss des Songs.

Mit dieser ersten Single bekräftigt Telmo Pires wieder einmal seine Haltung, den Fado nicht durch Äußerlichkeiten, sondern durch Inhalte weiterleben zu lassen.
So schafft er Musik die nicht nur melancholisch, sondern ebenso aktuell ist. Ein Fado, der durch den tiefen Ausdruck seiner Stimme zum Leben erweckt wird. Gerahmt und geerdet wird diese Stimme durch das virtuose und kraftvolle Spiel der portugiesischen und der klassischen Gitarre.

Mit beeindruckender Interpretation, die sein Wissen über diese "alte Kunst Fado" widerspiegelt, wurde »Era uma vez« im Februar 2019 auf allen digitalen Plattformen veröffentlicht. Absolut beeindruckt war und ist das weltberühmte "Museu do Fado" in Lissabon, welches Telmo Pires mit seinem Ensemble zum Premieren-Konzert am 8. März 2019 eingeladen hat. Dort wurde nicht nur der Song, sondern die Lieder seiner neuen CD und sein gesamtes neues Konzertprogramm zum ersten Mal dem portugiesischen Publikum live vorgestellt; ein Konzert, dass bereits Wochen vorher ausverkauft war.

Telmo Pires wurde im Norden Portugals geboren. Als Kind kam er mit seinen Eltern nach Deutschland, wo er die viele Jahre seines Lebens verbrachte, wo er seine Karriere begann und seine ersten Alben aufnahm. Vor knapp 10 Jahren verließ er seine persönliche "comfort zone" - er floh und stürmte, er gab sich mit all seinem Drängen und Wollen, seiner Musik und seiner Kunst rückhaltlos, ohne Netz und doppelten Boden, hinein in die Hände des Fado, hinein in seine Stadt Lissabon.

Dort angekommen nahm er 2011 sein Album "Fado Promessa" auf. Als Produzent und musikalischer Leiter stand ihm einer der renommiertesten Musiker des Landes zur Seite: Davide Zaccaria, der dieselbe Rolle auch beim nächsten Album "Ser Fado" von 2016 übernahm.
Es folgten Konzerte, Showcases, TV- und Radioauftritte. In der alten und stolzen Heimat war man neugierig geworden auf den charismatischen Musiker, der durch seine unkonventionelle Art, seinen Stil, seine Unbedingtheit für Aufsehen sorgte. So neugierig, dass er 2014 eingeladen wurde ins "Museu do Fado" in Lissabon, um dort, an sozusagen geweihter Stelle, ein Konzert zu geben. Das weltberühmte Fado-Museum hatte mit seiner Arbeit maßgeblich dazu beigetragen, dass der Fado im Jahr 2011 von der UNESCO zum Weltkulturerbe anerkannt wurde; nicht nur deshalb gilt das Museum als die weltweit höchste Instanz und Institution des heutigen Fado. Die Begeisterung war nach diesem ersten, ausverkauften Konzert so groß, dass das Fadomuseum seitdem zum quasi-Fan und Unterstützer des Interpreten wurde.

"Fado heisst Schicksal.
Wir alle haben unseren eigenen Fado. Ich kann nicht das sein, was andere vor mir waren. In mir und durch mich entsteht Neues. Ich arbeite unkonventionell, weil mein ganzes Leben unkonventionell ist."
Telmo Pires


P R E S S E

"Pires ist mit einer Stimme gesegnet, die sich um deine Schultern legt, wie ein warmer Sommerabend an der Algarve."
Kölner Stadtanzeiger

"Stimme des Fado: Der in Portugal geborene Musiker verkörpert- auch dank seiner ausgezeichneten Sprachkenntnisse- den Idealtyp eines modernen Europäers."
Report (Zeitschrift der Deutsch-Portugiesischen Gesellschaft)

"Telmo Pires zeigt uns, wie sinnlich Schwermut sein kann."
Süddeutsche Zeitung

"Es gibt Stimmen, die nehmen geradezu Gestalt an, erfüllen einen Raum mit körperlicher Präsenz. Die von Telmo Pires gehört dazu. Der Portugiese hat einen magischen Zugriff auf sein Publikum."
Westdeutsche Allgemeine Zeitung

"Den Fado modern interpretiert: Die gemeinsam entwickelte Fadoversion der Musiker wirkt entschlackt, modern und kein bißchen schmalzig. Immer wieder ziehen die Intrumentalisten einen Song ins Jazzige, während Pires in vollem, warmen Timbre, gewürzt mit Ethno-Kantilenen, von unerfüllter Liebe singt. Das Publikum erreicht mit ausgedehnten Standing Ovations eine Zugabe."
Neue Westfälische

"Telmo Pires ist ein Magier seines Genres."
Die Welt

"So findet der charismatische Sänger immer mehr zu seiner individuellen Interpretation der portugiesischen Seelenmusik, die sich voller Hochachtung vor der Tradition verneigt, sich den Einflüssen eines Lebens in Berlin aber nicht verschließt."
Zitty, Berlin

"Pires hat eine ganz eigene Interpretationsform des Fado gefunden, mit der er auch das deutschsprachige Publikum mühelos erreicht. ´Só, só, só mais uma´ - rufen die portugiesischen Zuschauer und ´Zugabe´ die Übrigen, und alle meinen damit dasselbe. Mit Standing Ovations erreichen sie schließlich ihr Ziel."
Nordsee Zeitung

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In unmittelbarer Nähe zum Zwinger und der Semperoper lockt das Staatsschauspiel Dresden Theater- und Kulturbegeisterte an. Ein buntes Programm und hochwertige Inszenierungen sorgen seit Jahren für überregionale Bekanntheit.

1913 wurde der Bau des Schauspielhauses abgeschlossen und das Gebäude präsentierte sich im Stil des Neubarock und Jugendstil. Nach einigen Renovierungen, Sanierungen und Namensänderungen wurde aus dem königlichen Hoftheater schrittweise das Staatsschauspiel Dresden. Heute können die Besucher ein abwechslungsreiches Programm genießen und den hervorragenden Schauspielern, von denen der ein oder andere auch in preisgekrönten Filmen zu sehen war, bei ihrer Arbeit zusehen. Das Staatsschauspiel Dresden ist ein Garant hochwertiger Unterhaltung und versteht sich bestens darauf, perfekte Inszenierungen auf die Bühne zu bringen. So ist es nicht verwunderlich, dass allein im Jahr 2012 230.000 Besucher zu den Veranstaltungen des Theaters kamen.

Noch weiter zurück als die Geschichte des Schauspielhauses reicht die des Kleinen Hauses. Bereits im 17. Jahrhundert wurde es errichtet und diente zunächst als Festung, dann als Wohnhaus, Kneipe und sogar Kirche. Seit mehreren Jahrzehnten nun hat das Staatsschauspiel eine weitere Bühne eingerichtet und empfängt zahlreiche Gäste zu hochkarätigen Vorstellungen.