Tamaryn - Support: Some Ember

Tamaryn  

Alaunstraße 36-40
01099 Dresden

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Event organiser: scheune e.V., Alaunstraße 36-40, 01099 Dresden, Deutschland

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Die 80er erfahren seit geraumer Zeit ein Revival und Tamaryn aus San Fransisco betreibt dieses in Perfektion. Der Sound ihrer letzten Outputs assoziiert viele Querverweise, man denkt unweigerlich an Kate Bush, Siouxie & The Banshees oder Mazzy Star. Auch wenn diese Fusion aus ätherischem Dream Pop, Goth- und Psychedelic Motiven der Coldwave Ära sich auch bei Acts wie Bat For Lashes, Beach House oder Wild Nothing heutzutage wiederfinden, so sticht Tamaryn in diesem Reigen doch durch den konzentrierten Fokus auf ihre Stimme im Sound heraus.

Die gebürtige Neuseeländerin Tamaryn Brown zog mit 18 Jahren nach New York, wo sie den Vue-Gitarristen Rex John Shelverton kennenlernte, mit dem sie an eigenen Songs zu arbeiten begann. Diese kombinierten eine heranrollende Wall Of Sound mit dem sonnigen kalifornischen Lebensgefühl. Und wenn sie auch am Sound lange feilten, um ihren Stil zu finden, so lag von Beginn an der Fokus auch auf der parallelen Produktion ästhetisch hochwertiger Musikvideos, da Tamaryn auch ein Kind der MTV Ära ist. Durch diese wurde die umtriebige US Bloggerszene 2008 auf die Künstlerin aufmerksam und handelte sie neben Zola Jesus und Beach House als neues heißes Eisen in der amerikanischen Indieszene. Diese Lorbeeren ließen das Indielabel Mexican Summer auf Tamaryn aufmerksam werden, wo 2010 mit „The Waves“ ihr Debütalbum erschien, auf dem trotz meterhoch aufgeschichteten Shoegaze Gitarren und bittersüßen Meldien ihre sanfte und doch rauchige Stimme sich im Vordergrund zu behaupten wusste.

Es folgten mehrere Singles, Filmmusiken für Bret Easton Ellis und Richard Phillips sowie Kollaborationen mit den Dum Dum Girls und der Supportslot auf der Reunion Tour von Lush. Auf ihrem dritten, 2015 erschienenen, Album „Cranekiss“ wichen die Gitarrenwände bereits einem legeren Sythie-Dreampop-Sound. Mit ihrem neuen Album „Dreaming the Dark“, 2019 auf Dero Arcade erschienen, führt sich diese Kurskorrektur nun weiter zur Perfektion. Mit Jorge Elbrecht (Ariel Pink, Frankie Rose, Wild Nothing, Gang Gang Dance), der bereits „Cranekiss“ mit ihr produzierte und auf „Dreaming the Dark“ neben der Produktion auch beim Songwriting mitwirkte, schuf sie neun mitreißende Songs, die den 80s Syntiepop des 4AD Umfelds – man denke an Cocteau Twins, Kate Bush, Tears For Fears – mit den Mitteln moderner Hip Hop und Elektronik Produktionen in die Neuzeit hinübertransformieren.

Support: SOME EMBER (Berlin)

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Kulturzentrum Scheune
Alaunstraße 36-40
01099 Dresden
Germany
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Seit Jahrzehnten macht das Kulturzentrum „die scheune“ in der Dresdner Neustadt, dem Szeneviertel Ostdeutschlands, Kultur. Der ehemalige Zentrale Club der Jugend und Sportler „Martin Andersen Nexö“ bietet Konzerte unterschiedlichster Genres von Indie, Pop, Punk, Elektro, über Jazz, Funk, Soul bis hin zu Reggae und Hip Hop. Neben Musikveranstaltungen können aber auch Poetry Slams, Filmvorführungen und Autorenlesungen besucht werden.

Bereits zu Beginn der 80er-Jahre entwickelte sich das Haus zu einem stark frequentierten Kulturzentrum und erlangt in kürzester Zeit Bekanntheit über die Stadtgrenzen hinaus. Seither prägt die Scheune den regionalen Kulturbereich. Besonders hervorzuheben sind Veranstaltungen wie der Schaubudensommer und der alternative Weihnachtsmarkt „Neustädter Gelichter“, die alljährlich auf dem Scheunengelände stattfinden.

In dem Kulturzentrum Scheune stehen Musik und Kultur an erster Stelle. Bei Ihrem nächsten Dresden Aufenthalt sollten Sie definitiv hier vorbeischauen. Es lohnt sich mit Sicherheit.