Tagore: „Ruhelos bin ich, getrieben ..." - Lars Jung & Mario Faust (Sitar)

Kötitzer Straße 30
01640 Coswig

Tickets ab 18,00 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Kulturbetriebsgesellschaft Meißner Land mbH, Hauptstraße 29, 01640 Coswig, Deutschland

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je 18,00 €

Kinder/Schüler/Studenten

je 16,00 €

Schwerbeschädigt

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Ermäßigungsinformationen

Ermäßigungen, wenn eingerichtet, für Schwerbeschädigte, Kinder bis 14 Jahren, Schüler und Studenten werden nur im Vorverkauf gewährt.

Karten für Rollstuhlfahrer und Schwerbeschädigte mit der Kennzeichnung B im Ausweis erhalten Sie direkt über den Veranstalter (Tel 03523 700186)
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Veranstaltungsinfos

Tagore: „Ruhelos bin ich, getrieben von dem Durst nach fernen Dingen“
Über die Dresden-Aufenthalte eines Universalisten

Worte: Lars Jung
Musik: Mario Faust, Sitar

Schauspieler Lars Jung begibt sich auf die Spurensuche des bedeutenden Universalisten Rabindranath Tagore, der schon als 18-Jähriger gefeierter Dichter seiner Heimat Indien war, dessen Werk 1913 mit dem Nobelpreis für Literatur gekrönt wurde und der nicht nur die literarischen Gattungen des Dramas, des Romans, der Kurzgeschichte, der Lyrik, der Balladendichtung beherrschte und bereicherte, sondern auch als Regisseur, Komponist, Sänger und Maler hohes Ansehen errang.
Beleuchtet werden zudem seine beiden Dresden-Aufenthalte 1926 und 1930, angefüllt mit einem dichten Besuchs- und Vortragsprogramm, wo er die Tanzschule von Mary Wigman aufsuchte und im Alberttheater eine Aufführung seines Dramas „Das Postamt“ beiwohnte.

Ort der Veranstaltung

Villa Teresa
Kötitzer Straße 30
01640 Coswig
Deutschland
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Als großbürgerliches Landhaus, äußerst prächtig und beeindruckend, präsentiert sich die Villa Teresa in Coswig. Exklusive Kammerkonzerte führen die musikalische Tradition des Hauses fort und machen es zu einem der stilvollsten Veranstaltungsorte der Region. Vor allem für romantische Trauung ist das ehemalige Wohnhaus des weltberühmten Pianisten Eugen d’Abert und seiner Gattin äußerst beliebt.

Im Jahr 1860 wurde die herrschaftliche Villa im klassizistischen Stil inmitten einer traumhaften, naturbelassenen Parkanlage erbaut. Auf dem sagenumwobenen Grundstück bilden alte Ulmen, Linden und Eichen einen schattigen englischen Garten rund um das prächtige Haus, das vor allem Ende des 19. Jahrhunderts glanzvolle Zeiten erlebte. Mit dem Einzug der weltberühmten Pianisten Eugen d’Albert und Teresa Carreno hielt auch die Musik im Landhaus Einzug. Zahlreiche deutsche Musiker sammelten sich hier: Strauss, Brahms, Grieg oder Bechstein ließen ihre Musik schon durch die Räume klingen. Am äußeren Ende des Parks ließ sich der Komponist einen Pavillon errichten, in dem er in Ruhe an seinen Werken arbeiten konnte. Auch ein großer Gartenteich mit Japanischem Teehaus wurde angelegt.

Im Zuge der Restaurierung nach historischen Fotografien entstand im Erdgeschoss ein Kammermusiksaal, in dem exquisite Konzerte und intime Theateraufführungen einen edlen Rahmen erhalten. Eine festliche, ausladende Freitreppe führt direkt vom stilvollen Saal auf eine Terrasse mit Wasserspielen und weiter in den weitläufigen Park. Besonderes Flair erhalten die Räumlichkeiten der Villa Teresa durch die historische Einrichtung: Antikes Interieur, Wandvertäfelungen, Kronleuchter und Stuckaturen verleihen allen Räumen ein ungemein festliches Ambiente.