Täter & Profiteure: „Arisierungen“ in Frankfurt am Main - Die Erben der „Arisierung“

Domplatz 3
60311 Frankfurt am Main

Event organiser: Haus am Dom, Domplatz 3, 60311 Frankfurt, Deutschland

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Eintritt frei!

Event info

Die materielle Ausplünderung der jüdischen Bevölkerung ist bis heute für Frankfurt am Main weder systematisch erforscht noch dokumentiert. Es existieren auch keine sichtbaren Denkmäler oder Informationspunkte im Stadtraum, die an diese zahllosen Enteignungsvorgänge erinnern. Die Veranstaltungsreihe wird sich in zwei Vorträgen zum einen mit der Wegnahme des privaten Immobilienbesitzes und zum anderen mit der Enteignung und Vernichtung jüdischer Unternehmen und dem Verhalten der heutigen Inhaber beschäftigen. Ein anschließender Workshop beschäftigt sich mit der Quellenlage und erläutert die Vorgehensweise für eigene Recherchen zu diesem Themenkomplex.

Teil 1
Die „Arisierung“ jüdischer Immobilien in Frankfurt am Main
Vortrag
Mi 11. September 2019
19:30 Uhr
Mit Dieter Wesp


Teil 2
Die Erben der „Arisierung“
Vortrag
Mo 21.Oktober 2019
19:30 Uhr
Mit Armin H. Flesch

Teil 3
Forschungen zur „Arisierung“: Quellen und Methoden
Workshop
Sa 23. November 2019
10:00 -16:00 Uhr,
Mit: Armin H. Flesch und Dieter Wesp

Eintritt frei

Adresse:
Haus am Dom
Domplatz 3
60311 Frankfurt am Main

Location

Haus am Dom
Domplatz 3
60311 Frankfurt am Main
Germany
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Eine harmonische Kombination zwischen alt und neu wurde im Haus am Dom in Frankfurt am Main geschaffen. Das architektonisch äußerst ansprechende Gebäude im Zentrum Frankfurts versteht sich als Plattform zwischen Kirche und Gesellschaft. Hier finden regelmäßig interessante Gesprächsrunden, Tagungen und Begegnungen zu aktuellen, gesellschaftlichen, religiösen und kulturellen Themen statt.

Wo heute anregende Gesprächsrunden in moderner Innenarchitektur stattfinden, hatte früher die Zollverwaltung ihr Zuhause. 1927 wurde das Gebäude gebaut. Nach dem Zweiten Weltkrieg stand das Haus in Frankfurts Innenstadt leer bis hier das Bistum Limburg einzog. Anfang der 2000er Jahre wurde das historische Gebäude mit modernen Elementen versehen. Das bedeutet, dass der historische Kern wie beispielsweise die originale Treppe sowie der Zollsaal komplett erhalten worden sind, wohingegen die Bauhaus-ähnliche Fassade und das gläserne Satteldach die Moderne repräsentieren. Der moderne Glasbau spiegelt damit eindrucksvoll den Wandel der Frankfurter Stadtarchitektur wider. Im Kopfbau vom Haus am Dom befindet sich der große Saal, der für 230 Personen Platz hat, ein Restaurant und weitere Seminar-und Veranstaltungsräume. Das Haus am Dom ist dank großzügiger Fensterfronten schön lichtdurchflutet und luftig gehalten. Ein besonderes Highlight ist die große Dachterrasse mitsamt atemberaubendem Blick auf die Frankfurter Skyline.

Das Haus am Dom liegt mitten in Frankfurts Zentrum in direkter Nachbarschaft zum Römer, der Liebfrauenkirche und dem Mainkai mit seinen hervorragenden Museen. Durch die zentrale Lage erreichen Sie das Haus am Dom egal ob zu Fuß, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Auto schnell und unkompliziert. Wenn Sie zu Fuß in Frankfurt unterwegs sind, dann passieren Sie zwangsläufig das Haus am Dom. Wer mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anreist, der nimmt am besten die Straßenbahn oder U-Bahn bis zur Haltestelle „Dom/Römer“. Unmittelbar neben dem Haus am Dom befindet sich zudem ein Parkhaus mit 480 Stellplätzen. Alternativ bietet sich das Parkhaus „Konstabler“ an – von dort sind es nur noch 5 Minuten Fußweg bis zum Haus am Dom.