SWR Kammerkonzert Stuttgart 2

BRAHMS • SCHÖNBERG  

Schlossplatz
70173 Stuttgart

Tickets ab 18,00 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: SWR Media Services GmbH, SWR Service, Hans-Bredow-Str. 9, 76530 Baden-Baden, Deutschland

Tickets


Veranstaltungsinfos

 
JOHANNES BRAHMS
Sextett für 2 Violinen, 2 Violen und 2 Violoncelli Nr. 1 B-Dur op. 18
 
Stefan Bornscheuer und Soo Eun Lee, Violine · Ayano Yamazoe und Christian Nas, Viola ·
Markus Tillier und Fionn Bockemühl, Violoncello
 
ARNOLD SCHÖNBERG
Pierrot Lunaire, dreimal sieben Gedichte fur Sprechstimme,
Flöte, Klarinette, Violine, Viola, Violoncello und Klavier op. 21
 
Angelika Lutz, Sprechgesang · Tatjana Ruhland, Flöten · Dirk Altmann, Klarinetten ·
Lukas Friederich, Violine und Viola · Fionn Bockemühl, Violoncello · Petra Menzel, Klavier
 
Wie passen der Spätromantiker Johannes Brahms und der Erfinder der Zwölftonmusik, Arnold Schönberg, zusammen? Passen sie überhaupt zusammen – Arnold Schönberg, Inbegriff des Konzepts des musikalischen Fortschritts und Johannes Brahms, der nach Ansicht seiner Zeitgenossen von Liszt und der neudeutschen Richtung ästhetisch überholt wurde? Arnold Schönberg sah in Brahms den Fortschrittlichen. Beide hatten eine tiefe Skepsis gegenüber der bloßen Wiederholung und betrieben die permanente Variantenbildung und Umformung musikalischer Gedanken. Der strenge Brahms war ein Meister der Variation, zu hören etwa im zweiten Satz des Streichsextetts. Wie oftmals strengste musikalische Formprinzipien und expressive, radikale Ausdrucksmusik zusammengehen, zeigt der melodramatische Zyklus "Pierrot lunaire" von Schönberg, geschrieben in freier Atonalität.

Ort der Veranstaltung

Neues Schloss Stuttgart
Schlossplatz
70173 Stuttgart
Deutschland
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Bild des Veranstaltungsortes

Kaum ein Bauwerk ist beeindruckender als das Neue Schloss in Stuttgart. Die barocke Anlage aus dem 18. Jahrhundert ist mit ihrer wunderschönen Parkanlage der Mittelpunkt der Landeshauptstadt. Bei einer der zahlreichen Veranstaltungen im Schloss können Besucher auf den Spuren von Fürsten und Herzögen wandeln.

Stuttgart hatte bereits ein Schloss, aber das war dem jungen Herzog Carl Eugen von Württemberg nicht prunkvoll genug. Er drohte, seinen Hof nach Ludwigsburg zu verlegen, wenn man seinem Wunsch nach einer standesgemäßen Residenz nicht nachkäme. Diese Drohung hatte Erfolg: Noch im gleichen Jahr wurde mit dem Bau des Neuen Schlosses begonnen. Mit seinem dreiseitigen Grundriss erinnert es an das französische Versailles und auch die Gartenanlagen stehen dem in nichts nach. Heute können Stuttgarts Besucher sich am Anblick des Schlosses erfreuen oder bei einer Führung in die Geschichte eintauchen.

Das Neue Schloss ist direkt in der Innenstadt gelegen und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln daher gut zu erreichen. Besucher mit dem Auto sollten die verfügbaren Parkhäuser nutzen.