Susanne Saygin

Pinnasberg 80
20359 Hamburg

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Veranstalter: Harbour Front Literaturfestival e.V., Großer Grasbrook 11-13, 20457 Hamburg, Deutschland

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Veranstaltungsinfos

Ein grausamer Doppelmord im Sinti-Roma-Milieu in einer deutschen Großstadt. Für den türkischstämmigen Polizisten Can und das Ermittlungsteam um seine Vorgesetzte Simone ist das der Beginn eines Falles, der schnell ungeahnte Kreise zieht: Korruption und Menschenhandel rund um Großbaustellen eines lokalen Baumoguls sind nur die Spitze des Eisbergs. Susanne Saygin erzählt eine fesselnde, emotionale und realistische Story, für die sie fünf Jahre lang recherchiert hat. Die promovierte Historikerin öffnet mit ihrem Debüt die Augen für eine Welt, der man täglich begegnet und von der man nichts weiß. Marcus Müntefering, Redakteur von SPIEGEL Online, Mitglied der Jury der Krimibestenliste, spricht mit der Autorin. Seine Vorliebe für Bücher, die sich weniger mit der Aufklärung von Verbrechen beschäftigen, als mit den sozialen Strukturen, die dahinter stehen, macht ihn zum perfekten Gesprächspartner über den Roman "Feinde". Der Schauspieler Peter Lohmeyer leiht dem eigenwilligen Polizisten Can seine Stimme.

"Feinde". Heyne

Ort der Veranstaltung

St. Pauli Kirche Hamburg
Pinnasberg 80
20359 Hamburg
Deutschland
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Erste Ansiedlungen auf dem Gebiet zwischen Altona und Hamburg gab es schon um 1600. Das damalige Gotteshaus hatte aber einen weiten Weg vor sich, bis aus ihm die heutige St. Pauli Kirche entstand: Die 1682 von den Anwohnern geforderte Fachwerkkapelle blieb zunächst der Michaeliskirche untergeordnet und wurde erst 1745 unabhängig. Am 3. Januar 1814 wurde sie dann bis auf die Grundmauern von den französischen Besatzungsmächten niedergebrannt. Für den zwei Jahre später entstandenen Neubau wurde schließlich der erste Hamburger Stadtbaudirektor, Carl Ludwig Wimmel, beauftragt. Nach Plänen von Max Wallenstein wurde die Kirche abschließend noch um einen Kirchturm mit neoromantischen und neogotischen Stilelementen bereichert. Zusätzlich wurden Dach und Fassade des Gebäudes baulich verändert.

Der klassizistische Sakralbau, der letztlich entstanden ist, wird heute von einem schönen Kirchengarten umgeben. Die Empore im Innenraum schwebt auf filigran gearbeiteten Eisensäulen, der Kanzelaltar ist in französischer Tradition gehalten. Unter der Aufsicht des Denkmalschutzes wurde der Innenraum 1980 saniert, so dass nun die ursprüngliche farbige Fassung zu bewundern ist.

Neben Gottesdiensten und Konzerten, finden in der evangelisch-lutherischen Kirche auch regelmäßig Veranstaltungen statt, die das Gotteshaus als ein Ort für Glaube, Liebe und Hoffnung auszeichnen.