»Sturmwind & Donnerwort« - LÜBECKER KNABENKANTOREI - DRESDNER BAROCKORCHESTER - Klassik in Dresden

Pillnitzer Landstr. 7
01326 Dresden

Event organiser: Hacker Musik Management, Burgkstraße 21, 01159 Dresden, Deutschland

Tickets

Restkarten an der Abendkasse

Event info

Die jungen Sänger der Lübecker Knabenkantorei bringen aus dem Norden ein mitreißendes musikalisches Programm mit: Gemeinsam mit Solisten und dem Dresdner Barockorchester musizieren sie die "Donnerode" von Georg Philipp Telemann, die im Donnern die Größe Gottes musikalisch erkennen lässt. Die beiden Teile dieses Oratoriums werden im Konzert die Dresdner Erstaufführung des Werks "Sturmkantata" von Karsten Gundermann rahmen. Der gebürtige Dresdner hat dieses Werk extra für dieses Programm und die Lübecker Knabenkantorei komponiert.

Unter Leitung des neuen Chordirigenten und Kantoren an St. Marien, dem ehemaligen Kruzianer und Rudolf-Mauersberger-Stipendiaten Karl Hänsel kehrt der Chor in heimatliche Gefilde des jungen Chorleiters zurück. Karl Hänsel studierte Chordirigieren bei Hans-Christoph Rademann sowie Gesang bei Jörg Hempel in Dresden. Weitere wichtige Impulse erhielt er in Dirigierkursen mit Simon Halsey, Václav Luks und Florian Helgath. Bei seiner Arbeit mit den Knaben und jungen Männern liegt es ihm besonders am Herzen, ihnen Freude an der Musik, ein breites anspruchsvolles Repertoire sowie einen positiven Sinn und Verantwortung für die Gemeinschaft zu vermitteln. Alle Sänger erhalten eine abwechslungsreiche und anspruchsvolle Ausbildung.

Es verspricht ein stimmgewaltiger und krönender Abschluss der Sommer-Konzertreise 2020 des Chores zu sein.

Videos

Location

Loschwitzer Kirche
Pillnitzer Landstraße 7
01326 Dresden
Germany
Plan route
Image of the venue

Als erster Kirchenbau des Architekten der Dresdener Frauenkirche ist Loschwitzer Kirche etwas ganz besonderes. Die kleine Dorfkirche war einstmals erste Kirche im Ort und ihre Erbauung so auch für die Loschwitzer von besonderer Bedeutung, die durch sie erstmals eine religiöse Heimat erhielten. Mit der fantastischen Orgel hat sich das Gotteshaus außerdem zu einem beliebten Konzertort in Dresden entwickelt, der wegen der beeindruckenden Akustik auch oft für CD-Aufnahmen genutzt wird.

Auf einem Weinberg über Loschwitz wurde ab 1704 die kleine Kirche erbaut, die so nicht nur vom Dorf gut sichtbar war, sondern mit dem Weinberg auch ein überaus reizvolles Bild bot. Als reich verziertes, barockes Gotteshaus präsentiert sich die Loschwitzer Kirche und hebt sich so deutlich von den geläufigen schlichten Dorfkirchen ab. Das Rosa der Kirche sorgt gemeinsam mit den Farben des Weinbergs für leuchtende Farbspiele, wobei sich die Fenster mit ihrer weißen Umrandung hervorheben. Schon kurz nach der Erbauung war an der Schauseite eine Sonnenuhr angebracht, die in Form eines verschlungenen weißen Bandes die Zeit angab. Mit kleinen Veränderungen wurde sie nach der teilweisen Zerstörung 1945 wieder angebracht.

Das Innere der Loschwitzer Kirche ist im Gegensatz zum äußeren Erscheinungsbild schlicht gehalten, wie es für eine Dorfkirche damals üblich war. Das dunkle Gestühl und ein olivgrüner Anstrich sorgten für Gemütlichkeit. Einziger Schmuck im Kirchenraum war der Altar, einstmals erster Kanzelaltar in Dresdens Umgebung. Die heutige Wegscheider-Orgel ist bereits das dritte Instrument der Loschwitzer Kirche und beeindruckt durch ihren exzellenten Raumklang.