Staatliches Russisches Ballett Moskau - Der Nussknacker

Manfred-Oechsle-Platz 1 Deutschland-72762 Reutlingen

Tickets ab 34,60 €

Veranstalter: KOKO & DTK Entertainment Tübingen i.L., Französische Allee 23, 72072 Tübingen, Deutschland

Tickets


Veranstaltungsinfos

In den vergangenen Jahren haben mehr als eine Million Besucher das Star-Ensemble aus Moskau auf seinen Tourneen in Deutschland, Österreich und der Schweiz live erlebt. Die kontinuierlich wachsende Zuschauerzahl ist nur ein Beleg für die eindrucksvolle Erfolgsbilanz und beweist das exzellente Niveau dieser in Moskau beheimateten Balletttruppe: Sie präsentieren einen wesentlichen Aspekt russischer Kultur – das klassische Ballett – in seiner reinsten Form, gepaart mit wundervollen Kostümen und märchenhaften Bühnenbildern, gefertigt in den Werkstätten des legendären Bolschoi-Theaters. Das Ensemble wird von Wjatscheslaw Gordejew, seinerzeit Star und Direktor des Bolschoi Balletts, künstlerisch geführt. Trainiert wird die Compagnie unter anderem von Ballettmeister Yuri Burlaka, der von 2009 bis 2011 das Bolschoi Ballett leitete. Zum Ensemble 2016/2017 gehören als erste Tänzerinnen und Tänzer sowie Solistinnen und Solisten unter anderem: Maxim Fomin, Anton Kosinov, Dmitry Kotermin, Nikita Mikhaylov, Anna Shcherbakova und Iuliia Zviagina. Seit seiner Gründung im Jahr 1979 steht das Staatliche Russische Ballett Moskau für klassisches russisches Ballett auf höchstem Niveau und übt durch seine ausgedehnten Tourneereisen eine wichtige Botschafterfunktion für diese bedeutende künstlerische Disziplin aus. Seit nunmehr 25 Jahren zeigen die Künstler des Staatlich Russischen Balletts Moskau mit dem „Schwanensee“ Spitzentanz in Perfektion, mit seinen federleichten Hebungen und virtuosen Pirouetten. Immer wieder verlassen sie mit ihrer Inszenierung die Heimat, um weltweit das Publikum mit den Meisterwerken der Russischen Ballettklassik zu begeistern.

Tschaikowskys „Schwanensee“ – eine märchenhafte Liebesgeschichte

Die märchenhafte „Schwanensee“-Geschichte von der verzauberten Prinzessin Odette mit der Musik von Pjotr Iljitsch Tschaikowski zählt zu den großen, zeitlosen Klassikern des Balletts. Die Uraufführung 1877 im Moskauer Bolschoi-Theater war jedoch ein Reinfall, da das damalige Ensemble noch nicht das erforderliche Niveau für das Stück besaß. Denn der „Schwanensee“ erfordert einerseits tänzerische Höchstleistung, andererseits schauspielerisches Talent – und beides umgesetzt mit spielender Leichtigkeit. Der eigentliche und bis heute anhaltende Triumphzug begann erst 1895 mit einer Inszenierung, die sowohl tänzerisch als auch schauspielerisch überzeugte. Das Staatliche Russische Ballett unter Leitung von Wjatscheslaw Gordejew setzt auf jene traditionelle Aufführungspraxis mit seiner Reinheit der Linien und der Bilder sowie einer gewissen Formenstrenge – und gibt seinen Künstlern dennoch Raum, das Stück auch auf seine eigene und die Art seiner Generation zu interpretieren. „Was das Staatliche Russische Ballett Moskau den Menschen schenken will ist etwas weitgehend Verlorengegangenes“, erklärt Gordejew, „die befreiende Kraft der Poesie. Die Kraft des Märchens und der Träume! Das lyrische Element der Ballettkunst vereint das Zauber- mit dem Traumhaften.“ Die Geschichte erzählt im ersten Akt von Prinz Siegfried, der am Vorabend seines 21. Geburtstages einen Schwarm wilder Schwäne beobachtet und sich entschließt auf die Jagd zu gehen. Kurz zuvor ermahnte ihn die Mutter, sich am morgigen Tage auf dem eigens dafür veranstalteten Ball eine Gemahlin zu erwählen. Als der Prinz im zweiten Akt zum Schuss ansetzt, wirft sich ihm der anmutigste der Schwäne in den Weg und verwandelt sich vor dessen Augen in eine wunderschöne Frau. Es ist Odette, die Königin der Schwäne. Sie wurde von dem Zauberer Rotbart verwunschen und könne nur durch den Schwur ewiger Treue und ehrlicher Liebe befreit werden. Der Prinz verspricht diesen Schwur zu leisten und Odette morgen seiner Mutter als seine Auserwählte vorzustellen. Doch Rotbart hat das Paar belauscht. Er verhindert in der Ball-Szene des dritten Akts das Auftauchen von Odette und schleust stattdessen seine Tochter Odile in Gestalt der (nun schwarzgekleideten) Schwanenkönigin auf den Ball ein. Mit grazilen, verführerischen Bewegungen versucht sie, den Prinzen zu täuschen und zu verführen. Die Täuschung gelingt. Als Rotbart den Betrug enthüllt, eilt der von Entsetzen gepackte Siegfried zum See. Dort trifft er im vierten und letzten Akt auf die echte Odette und auf den ihm nachgeeilten Zauberer Rotbart. Ein finaler Kampf um die wahre Liebe beginnt.

Ort der Veranstaltung

Stadthalle
Manfred-Oechsle-Platz 1
72764 Reutlingen
Deutschland
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Als multifunktionaler Veranstaltungsort für regionale und überregionale Kulturereignisse steht die Stadthalle Reutlingen im gesellschaftlichen Mittelpunkt der schwäbischen Kreisstadt. Ob Kongress, Tagung, Konzert, Kabarett- und Theatervorstellung oder Firmenevent, durch die flexiblen und intelligenten Raumgestaltungsmöglichkeiten wird jede Veranstaltung zu einem einmaligen Ereignis.

Die Mehrzweck-Veranstaltungs- und Konzerthalle wurde Anfang 2013 eröffnet und bietet insgesamt zwölf Räume, deren Herzstück der Große Saal ist. Hier können bis zu 1.689 Personen Platz nehmen und insbesondere bei klassischen Konzerten die ausgezeichnete Raumakustik genießen. Der kleine Saal eignet sich hervorragend für Kammermusik und kleinere Festlichkeiten, bietet Platz für 416 Personen und einen einzigartigen Blick über die Reutlinger Dächer. Die beiden Säle sowie die weiteren zehn Nebenräume sind mit modernster Technik ausgestattet, lichtdurchflutet und klimatisiert. Das architektonisch spannende „Künstlerfoyer“ macht die Reutlinger Stadthalle zu einem individuellen Blickfang. Für Gäste der Stadthalle stehen in der hauseigenen Tiefgarage auf zwei Stockwerken über 200 PKW-Stellplätze zur Verfügung. Auch zu Fuß und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist die Halle leicht zu erreichen.

Verbringen Sie in der Stadthalle Reutlingen eine einmalige Zeit und lassen Sie sich von dem abwechslungsreichen Unterhaltungsprogramm faszinieren.