Staatenlos im Nirgendwo - Lieder und Texte aus der Emigration

Mit: Elisabeth Arend (v) und Gottfried Eberle (p)  

Am Festungsgraben 1
10117 Berlin

Tickets ab 20,90 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: THEATER IM PALAIS Berlin, Am Festungsgraben 1, 10117 Berlin, Deutschland

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Veranstaltungsinfos

GASTSPIEL

Staatenlos im Nirgendwo
Lieder und Texte aus der Emigration

Mit Elisabeth Arend (v) und Gottfried Eberle (p)

Was ist das für eine Erfahrung, das Exil?

Mit Staatenlos im Nirgendwo erinnert Elisabeth Arend in Liedern und Texten an die vielen Schicksale deutscher Schriftsteller und Musiker, die Nazideutschland verlassen mussten, um eine neue Heimat in der Fremde zu suchen.
Unterschiedliche Beiträge von u.a. Werner Richard Heymann, Kurt Weill, Friedrich Hollaender lassen erahnen, dass Emigration nicht allein das Verlassen eines Ortes, das Ankommen an einem anderen und das Sich-Einfinden-müssen in einer fremden Welt bedeutet, sondern was sich "dazwischen" abspielt.

Dr. Gottfried Eberle ist stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Schostakowitsch-Gesellschaft und des Vereins „musica reanimata“, der sich für NS-verfolgte Komponisten einsetzt. Seit vielen Jahren entfaltet er eine rege Konzerttätigkeit, insbesondere als Liedbegleiter. Vornehmlich interessieren ihn literarisch-musikalische Programme.

Ort der Veranstaltung

Theater im Palais
Am Festungsgraben 1
10117 Berlin
Deutschland
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Mitten in Berlin befindet sich das Theater im Palais in direkter Nachbarschaft zur Museumsinsel und zur Humboldt Universität. Besucher erwarten ein abwechslungsreiches Programm aus literarisch-musikalischen Veranstaltungen, eigenen Inszenierungen, Autorenlesungen und Gastspielen.

Die Spielstätte des kleinen Theaters befindet sich in einem ehemaligen Wohnhaus aus dem 18. Jahrhundert, zu dessen berühmtesten Bewohnern Freiherr von und zum Stein gehörte. Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude bietet dem Theater eine einzigartige Atmosphäre, die zusammen mit der Qualität der aufgeführten Stücke für die Popularität des Schauspielhauses verantwortlich ist. Vom Krieg als einziges Palais verschont, fanden bereits 1945 erste Konzert- und Tanzveranstaltungen in den Räumlichkeiten statt, die das Haus in Berlin und Umgebung bekannt machten. Von 1950 bis 1990 diente das Palais als zentrales Haus der Deutsch-Sowjetischen Freundschaft, bevor es 1991 zur neuen Spielstätte des Theater im Palais wurde. Seitdem hat sich das Theater zur festen Institution in Berlin entwickelt und bereichert durch seine Veranstaltungen die Kulturszene der Hauptstadt.

Das Theater im Palais liegt in unmittelbarer Nähe zur Spree und kann mit dem öffentlichen Nahverkehr über die S-Bahnhaltestellen Friedrichstraße und Hackescher Markt erreicht werden.