Spanische Nacht für alle Sinne - La rosa enflorese. Open-Air

Festspiele Mark Brandenburg, Tatiana Sosa, Elisabet Iserte-López, Duo Silento  

Schloßstraße 6
15859 Storkow

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Event organiser: Festspiele Mark Brandenburg c/o Freunde der Residenzstadt Königs Wusterhausen eV, Bahnhofsvorplatz 5, 15711 Königs Wusterhausen, Deutschland

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Ermäßigungen erhalten Schüler, Studenten, Auszubildende sowie Erwerbslose.

Begleitpersonen von Rollstuhlfahrern und Schwerbeschädigten mit B im Ausweis erhalten eine Freikarte.
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Event info

Mit dem Programm "Spanische Nacht für alle Sinne" bringen die Festspiele Mark Brandenburg im Rahmen der Programmlinie "die Welt zu Gast in Brandenburg" mediterranes Flair in die Mark Brandenburg. Ein spanisches Ensemble mit Gesang, Gitarre und Streichern wird zusammen mit einer spanischen Flamenco-Tänzerin ein exklusiv spanisches Programm auf die Bühne bringen.

Neben der Musik sind zudem spanische kulinarische Highlights geboten, um das Publikum mit auf eine Reise in die Wärme, die Lebendigkeit und das Temperament Spaniens zu nehmen. Das Konzertprogramm wird von unserer katalanischen Cellistin und Mitglied des Programmbeirats Elisabet Iserte-López kuratiert.

Die klassische Gitarre hat die spanische Musik über Jahrhunderte geprägt. Weltweit gespielte Werke wie das Concierto de Aranjuez von Rodrigo oder Boccherinis Quintett treffen an diesem Abend auf Literatur Streichquartett des 18. und 19. Jahrhunderts. Viele dieser Werke von der Iberischen Halbinsel sind unter den Einflüssen anderer Kulturen komponiert worden.

In der Musik der Sepharden – so bezeichnen sich Juden, die bis zu ihrer Vertreibung 1492 in dieser Region lebten – spielt die Vokalmusik eine wichtige Rolle. Häufig adaptierten sie populäre spanische Liebeslieder und interpretierten diese in Verbindung mit ihrer eigenen musikalischen Tradition. Die daraus entstehende Musik ist eine Mischung aus arabischen und christlichen melancholischen Klängen in spanischer Sprache.


Besetzung:

Spanisches Streichquintett + Duo Gitarre/Gesang und Flameco-Tänzerin


Künstlerinfo:


Elisabet Iserte-López (Cello, künstlerische Leitung, Programmkuration)

Elisabet Iserte-López wurde 1992 in Barcelona (Spanien) geboren. Einem Jungstudium am Musikkonservatorium Barcelona, welches sie mit Auszeichnung abschloss, folgte ein Violoncello-Studium an der Hochschule für Künste Bremen bei Johannes Krebs. Des Weiteren erhielt sie entscheidende Impulse bei verschiedenen Meisterkursen, u.a. bei Ivan Monighetti, Arnau Tomàs, David Grigorian und Tanja Tetzlaff.

Nach ihrem Abschluss führten sie ihre zahlreichen Engagements nach Berlin, wo sie derzeit lebt. Regelmäßig spielt Elisabet Iserte-López mit professionellen Orchestern und Kammermusikensembles deutschlandweit wie dem Deutschen Kammerorchester Berlin, der Neubrandenburger Philharmonie, dem Dogma Chamber Orchestra und der Staatskapelle Berlin. Sie konzertiert in weltweit bedeutenden Konzertsälen wie dem Gewandhaus Leipzig, Konzerthaus Berlin oder der Berliner Philharmonie.

Elisabet Iserte-López spielt in verschiedenen kammermusikalischen Formationen wie im Duo mit der Pianistin Jule Rosner und im Streichsextett mit dem Sextett Mitternacht. Im Jahr 2016 gründete sie das Absit Duo mit der Saxophonistin Carla Obach.

Darüber hinaus studiert Elisabet Iserte-López Kommunikationswissenschaften und konnte bei mehreren Agenturen im Bereich des Musik-Management wertvolle Arbeitserfahrung sammeln. Als aktive Musikerin bewegt sie sich regelmäßig in unterschiedlichen künstlerischen Konstellationen und besitzt daher ein lebendiges Netzwerk an hochqualifizierten Musikern.
Ihre Kontakte und die Branchenkenntnis „von innen“ sind Grundlage ihrer Funktion als Künstlerische Leiterin der Festspiele und Orchestermanagerin des Residenzorchesters Mark Brandenburg. Ihre Aufgaben erstrecken sich von der inhaltlichen Konzeption bis hin zum personellen wie organisatorischen Management von Festspiele- und Residenzorchester-Künstlern.

Location

Burg Storkow
Schloßstraße 6
15859 Storkow
Germany
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Eingebettet in die außergewöhnliche Landschaft der Scharmützel-See-Region, zählt die Burg Storkow zu den schönsten brandenburgischen Bauwerken. Seit acht Jahrhunderten steht sie wie ein steinerner Zeuge vergangener Zeiten in einer Niederung bei Storkow und erzählt von ihrer vielfältigen Nutzungs- und Baugeschichte.

Erstmals bezeugt wird Burg Storkow 1209 und war Teil einer großen Verteidigungslinie, zu der auch die Burg Beeskow zählte. Bald zum bischöflichen Sitz auserkoren, wurde die Burg zur Residenz ausgebaut. Im 16. Jahrhundert wurde Hans Kohlhase auf der Burg hingerichtet, was seinerzeit sogar Luther auf den Plan brachte und Kleist zu einem seiner berühmtesten Werke inspirierte. Nach dem Dreißigjährigen Krieg erstand Storkow als wunderschönes Renaissanceschloss wieder, das schließlich im romantisch historisierenden Stil umgebaut wurde.

Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten konnte die Burg Storkow seit 2001 kulturell genutzt werden: Stadtbibliothek und Touristeninformation haben im historischen Fachwerkhaus Einzug gehalten, auch die Hauptgebäude der Burg stehen der Öffentlichkeit zur Verfügung. Das Burgcafé lädt zu leckerem Kaffee und Kuchen, der idyllische Naturpark zum Spazieren. Auch für Ausstellungen ist in Burg Storkow genügend Platz, in dem die Exponate besonders gut zur Geltung kommen können.