Sonderführung „95 Huldigungen an Martin Luther und die Reformation“

Friederike Böcher M.A., Direktorin des Heinrich-Schütz-Hauses  

Heinrich-Schütz-Str. 1
07586 Bad Köstritz

Tickets ab 4,40 €

Veranstalter: Mitteldeutsche Barockmusik in Sachsen, Sachsen-Anhalt u. Thüringen e. V., Michaelstein 15, 38889 Blankenburg, Deutschland

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Ermäßigungsinformationen

Die angegebenen Preise (gedruckte Programme, Webshop etc.) sind Normalpreise; ca. 25 % Ermäßigungen für Schüler, Studierende, Auszubildende, Schwerbehinderte und Empfänger laufender Leistungen nach SGB II und SGB XII bei Vorlage eines gültigen Nachweises. Für anspruchsberechtigte Schwerstbehinderte erhält die Begleitperson freien Eintritt; diese Karten sind nur über die Geschäftsstelle der MBM zu buchen.
Vorverkaufsgebühren und Versandkosten sind zudem abhängig von den AGB der jeweiligen Vorverkaufsstellen.

Ermäßigungsnachweise sind auch beim Einlass zu den Veranstaltungen unaufgefordert vorzuweisen. Mangels eines solchen Nachweises ist der Unterschied zum normalen Kaufpreis umgehend zu entrichten, andernfalls kann der Einlass verweigert werden. Im letzteren Falle hat der Kunde keinen Anspruch auf Rückerstattung des gezahlten Kaufpreises. Karten, die zu einem vollen Preis erworben wurden, können nicht nachträglich ermäßigt werden.
Auf den Plätzen der niedrigeren Preiskategorien muss mit teilweise erheblichen Sichtbehinderungen gerechnet werden. Rücktritt, Minderung des Kaufpreises und Schadensersatz aus diesen Gründen sind ausgeschlossen.

Eigentumsvorbehalt: Die Karten bleiben bis zur endgültigen und vollständigen Bezahlung durch den Kunden Eigentum des HSM. Sollte eine Zahlung rückbelastet werden, ist der Kunde zur unverzüglichen Rücksendung der Karten und zur Erstattung der den Festspielen durch die Rückbelastung entstandenen Kosten verpflichtet. Sollte ein Weiterverkauf der Karte trotz angemessener Bemühungen des HSM nicht mehr möglich sein, so hat der Kunde den vereinbarten Kaufpreis binnen 10 Tagen nach Aufforderung seitens des HSM zu leisten.

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Veranstaltungsinfos

Von Kupferstichen und Holzschnitten bis zu Playmobil, Kartenspiel und Schokolade …

Bekanntlich schlug Martin Luther seine 95 Thesen an die Wittenberger Schlosskirche. Ob er auch 95 Hammerschläge benötigte, um sein „Thesenpapier“ anzubringen? Hammerschläge, die die Welt erschütterten und nachhaltig veränderten! – Das wissen wir nicht. Aber die Zahl 95 greifen die Köstritzer Ausstellungsmacher im Heinrich-Schütz-Haus auf, um Martin Luther auf 95 Arten zu huldigen. Mal wird es ganz „klassisch“ mit Holzschnitten und Kupferstichen zu Leben und Werk des Reformators. Aber auch mit der „Erinnerungskultur“ unserer Tage mit sinnvollem und sinnlosem, mit (späten) Einsichten und so mancher „Stilblüte“ (oder doch „Entgleisung“?) wird man sich hier beschäftigen. Ein vielfältiges und buntes Bild der Reformationszeit und seines Hauptprotagonisten wird mit alten und neuen Exponaten gezeichnet.

Friederike Böcher M.A., Direktorin des Heinrich-Schütz-Hauses


(max. 25 Personen)

Ort der Veranstaltung

Heinrich-Schütz-Haus
Heinrich-Schütz-Straße 1
07586 Bad Köstritz
Deutschland
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Als Heinrich Schütz 1585 in Bad Köstritz geboren wurde, ahnte noch niemand, dass er einmal einer der größten Komponisten des Barock werden sollte. Zum 400. Geburtstag des Musikers ist 1985 im Geburtstaghaus dieses berühmten Sohnes der Stadt ein Museum entstanden, in dem man das Leben und das musikalische Werk Heinrich Schütz hautnah erleben kann. Daneben gibt es ein umfangreiches Programm aus Konzerten, Weiterbildungen und zahlreichen Möglichkeiten selbst zu musizieren.

Im Gasthof „Zum goldenen Kranich“, den die Eltern von Heinrich Schütz bewirtschafteten, erblickte er 1585 das Licht der Welt. Wo könnte man diesem großen Musiker näher sein als dort, wo er seine ersten Schritte tat und wohl auch erste musikalische Gehversuche unternahm? Zu diesem Zweck entstand 1985 die „Forschungs- und Gedenkstätte Heinrich Schütz Bad Köstritz“. In insgesamt sechs Räumen kann man heute auf den Spuren des Musikers wandeln: Von Instrumenten der damaligen Zeit, Porträts und dem nachgezeichneten Lebensweg Schütz´, der Dresdner Schlosskapelle und den Schülern des Großmeisters erzählen zahlreiche Exponate.

Mit der Eröffnung des Museums begann auch die Tradition der jährlichen Köstritzer-Schütz-Tage, die heute unter dem Namen Heinrich Schütz Musikfest zahlreiche interessierte Musikfreunde anlocken. Neben dem Musikfest zählen natürlich auch zahlreiche andere Konzerten und Hausmusiken zum facettenreichen Programm des Heinrich-Schütz-Hauses. Gemeinsames Musizieren, Kurse für Alte Musik und verschiedenste Wechselausstellungen runden das Angebot ab.