Sinfonieorchester der Stettiner Philharmonie

Horn und Leitung © Jacek Muzyk | #Choriner Musiksommer  

Amt Chorin 11a
16230 Chorin

Tickets ab 8,80 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Choriner Musiksommer e.V., Eisenbahnstraße 3, 16225 Eberswalde, Deutschland

Tickets


Veranstaltungsinfos

Blaues Band der Oder – große Musik von Verdi und Mozart

Sinfonieorchester der Stettiner Philharmonie

Jacek Muzyk • Horn und Leitung

Giuseppe Verdi • Ouvertüre der Oper »La forza del destino«
Wolfgang Amadeus Mozart • Horn Konzert Nr. 1 D-Dur KV 412,
Sinfonie Nr. 41 C-Dur KV 551 »Jupiter Sinfonie«

Das Sinfonieorchester der Stettiner Philharmonie engagiert sich seit seiner Gründung in den Wirren der Nachkriegszeit 1945 auch für die Förderung polnischer Musik und Musiker und die Wahrung des kulturellen polnischen Erbes. So führten die Musiker etwa 2005 in Stettin Krzysztof Pendereckis berühmtes Polnisches Requiem unter der Leitung des Komponisten auf. Das sie sich aber auch gerne auf internationalen Bühnen aufhalten und große Klassiker zum Besten geben, zeigen sie in Chorin, unter anderem mit Verdis schicksalhafter Forza del destino-Ouvertüre oder Mozarts formvollendeter Jupiter-Sinfonie.

Ort der Veranstaltung

Kloster Chorin
Amt Chorin 11a
16230 Chorin
Deutschland
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Das kleine Örtchen Chorin liegt in Brandenburg und beherbergt eines der bedeutendsten Baudenkmäler des Landes. Das ehemalige Zisterzienserkloster ist ein Paradebeispiel für die frühe Backsteingotik sowie die Entwicklung der deutschen Denkmalpflege. Dank seiner wunderschönen Architektur, der märchenhaften Lage zwischen Wäldern und Seen sowie dem kulturellen Rahmenprogramm ist das Kloster seit Jahrzehnten ein beliebtes Ausflugsziel.

Die Gründung des Klosters erfolgte um 1258 durch askanische Markgrafen, doch die Reformation und die wenige Jahre später folgende Säkularisation Mitte des 16. Jahrhunderts trugen maßgeblich zur Aufgabe des Klosters bei. Bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts war die Anlage dem Verfall freigegeben und wurde gelegentlich als Viehstall benutzt. Die Architekten David Gilly und Karl Friedrich Schinkel hielten den Ort für bedeutsam und erhaltenswert, Ende des 19. Jahrhunderts wurden schließlich Erhaltungsmaßnahmen erstmals historisch belegt.

Seit 1964 finden in den Gebäuden des Klosters der Choriner Musiksommer statt, weitere Konzerte gesellen sich über das Jahr verteilt hinzu. Bei dieser Kulisse wundert es auch niemanden, dass die Anlage heute so rege genutzt und besucht wird.