"Seitenweise Saitenweisen" Europäische Musik des 17. und 18. Jahrhunderts

Saitenweisen  

Collegienstraße 54
06886 Lutherstadt Wittenberg

Tickets ab 20,00 €
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Veranstalter: Wittenberg-Kultur e.V., Markt 4, 06886 Lutherstadt Wittenberg, Deutschland

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Ermäßigungsinformationen

Kinder bis 18 Jahre frei
Schüler, Studenten, Arbeitslose, Schwerbeschädigte bekommen ermäßigten Preis
Begleitpersonen von Schwerbeschädigten mit "B" im Ausweis frei
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Veranstaltungsinfos

Mit »Seitenweise Saitenweisen« entführt das Ensemble Saitenweisen sein Publikum an den heiter-melancholischen englischen Hof Elisabeth I., zu rauschenden Tanzfesten der Pariser Gesellschaft zur Zeit Louis XIII., auf hitzige mediterrane Straßenfeste und in die von atemberaubender Virtuosität geprägten Waisenhauskonzerte Antonio Vivaldis. Liebliche Resonanzen und schöne Effekte sind hier Programm! Die Musik des 17. und 18. Jahrhunderts aus England, Frankreich, Italien und Spanien, vertreten in Werken von John Dowland, Andrea Falconieri, Claudio Monteverdi und Lucas Ruiz de Ribayas, erklingt an diesem Abend neu und anders als jemals zuvor.

Ort der Veranstaltung

Lutherhaus
Collegienstraße 54
06886 Lutherstadt Wittenberg
Deutschland
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Bild des Veranstaltungsortes

Das einstige Wohnhaus des Reformators Martin Luther beherbergt heute das größte reformationsgeschichtliche Museum der Welt. Im ehemaligen Augustinerkloster verbrachte Luther lange Jahre als Mönch und als Familienvater, heute erzählt hier eine Dauerausstellung vom Leben und Wirken des so bedeutsamen Pfarrers aus Wittenberg.

Das sogenannte „Schwarze Kloster“ wurde 1504 von Augustinermönchen erbaut, die das Grundstück zugewiesen bekamen, um hier eine Bildungsstätte und ein Schlafhaus für das Ordensstudium zu errichten. Nur kurz darauf, 1507, bezog Martin Luther als neu geweihter Priester sein Quartier, promovierte an der Wittenberger Universität und übernahm daraufhin eine Professur. Hier in der Lutherstube hatte er seinen reformatorischen Geistesblitz und schrieb die Dokumente, auf die sich heute eine ganze Kultur stützt. Das nach der Reformation verwaiste Kloster wurde dem Theologen übertragen, der es mit seiner Frau Katharina von Bora und den Kindern bis zu seinem Tod 1546 bewohnte. Nachdem es daraufhin noch lange von der Universität genutzt wurde und als ehemaliger Wohnsitz des Reformators großes Ansehen genoss, verfiel das Gebäude aber. Bis sich 1842 die Bürger über den Zustand des Lutherhauses beschwerten und auf Initiative des Bürgermeistern das heutige Museum begründet wurde.

Tausende Besucher pilgern hier ins Lutherhaus, um die außergewöhnliche Aura der fast im Originalzustand erhaltenen Lutherstube zu spüren. Doch nicht nur die ist sehenswert: Ausschließlich originale Exponate zeugen von Leben, Werk und Wirkung des Reformators. Dazu gehören nicht nur eine Mönchkutte Luthers, sondern auch die Predigtkanzel der Stadtkirche, sowie seine Bibeln und Flugschriften. Im zweiten Geschoss ist außerdem eine der umfangreichsten Sammlungen der bildlichen Lutherrezeption zu finden.