Sedaa - Mongolischer Obertongesang trifft orientalische Musik

Marktplatz 3
67433 Neustadt an der Weinstraße

Tickets ab 23,20 €

Veranstalter: Kulturverein Wespennest e.V., Friedrichstraße 36, 67433 Neustadt a.d. Weinstraße, Deutschland

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Veranstaltungsinfos

SEDAA

"Sedaa" bedeutet im Persischen "Stimme" und verbindet die traditionelle mongolische mit der orientalischen Musik zu einem ebenso ungewöhnlichen wie faszinierenden Ganzen. Die in ihrer mongolischen Heimat ausgebildeten Meistersänger Nasaa Nasanjargal, Naraa Naranbaatar - bekannt durch die Gruppe Transmongolia - und der virtuose Hackbrettspieler Ganzorig Davaakhuu entführen gemeinsam mit dem iranischen Multiinstrumentalisten Omid Bahadori in eine wahrhaft exotische Welt zwischen Orient und mongolischer Steppe.

Die Grundlage ihrer modernen Kompositionen bilden Naturklänge - erzeugt mit traditionellen Instrumenten und durch die Anwendung uralter Gesangstechniken nomadischer Vorfahren, bei denen ein Mensch mehrere Töne zugleich hervorbringt. Vibrierende Untertongesänge und der Kehlgesang Hömii sowie die wehmütigen Klänge der Pferdekopfgeige Morin Khuur und die perligen Töne des mit 120 Saiten bespannten Hackbretts verschmelzen zusammen mit pulsierenden orientalischen Trommelrhythmen zu einer mystischen Melange der Schwingungen und Stimmungen.

SEDAA SIND Naraa Naranbaatar (Mongolei) Ikh Khuur (Bassgeige) Kargyraa (Untertongesang) Höömii (Kehlgesang) Nasaa Nasanjargal (Mongolei) Morin Khuur (Pferdekopfgeige) Kargyraa (Untertongesang) Khöömii (Kehlgesang) Bischgur (mongolische Oboe) Dombra (zweisaitiges Zupfinstrument) Omid Bahadori (Iran) Gitarre Cajon Rahmentrommel Kargyraa (Untertongesang) www.Omidbahadori.com Ganzorig Davaakhuu (Mongolei) Yochin (mit 120 Saiten bespanntes mongolisches Hackbrett) Kargyraa (Untertongesang)

Ort der Veranstaltung

Stiftskirche Neustadt
Marktplatz 2
67433 Neustadt an der Weinstraße
Deutschland
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Schon seit Jahrhunderten prägen die beiden Kirchtürme der Stiftskirche das Bild von Neustadt an der Weinstraße. Das Wahrzeichen der Stadt ist nicht nur die größte, sondern auch die künstlerisch wertvollste gotische Kirche der Pfalz und beeindruckt jeden Besucher, der ihre Türme von weither über den Dächern emporsteigen sieht.

In ihren Ursprüngen geht die Stiftskirche auf die Pfarrkirche St. Ägidius aus dem 13. Jahrhundert zurück, die durch Kurfürst Ruprecht im gotischen Stil umgebaut und erweitert wurde. Lange blieb die Kirche katholisch, wurde 1556 jedoch, durch die Reformation und ein Verbot des Katholizismus bedingt, protestantisch. Ab 1700 wurde die Kirche dann simultan genutzt und dementsprechend eine Trennmauer eingezogen. Obwohl sie die Wirkung des imposanten Raumes beeinträchtigt, ist sie auch heute noch vorhanden, da weder Geldmittel der Kirche noch Denkmalschutz ihren Abriss zulassen.

Zahlreiche Grabplatten im Chor der Kirche, die nach wie vor zum katholischen Teil gehört, zeugen von den letzten Ruhestätten der Stiftsgründer und des Herrscherpaares Kurfürst Ruprecht I. und seiner Gemahlin. Die Trennmauer selbst gilt mittlerweile als letztes historisches Zeugnis der Religionsdeklaration und Denkmal Pfälzer Kirchengeschichte. Außerdem trennt sie die Stiftskirche nicht nur konfessionell, sondern auch architektonisch: Während der katholische Teil barockisiert ist, befinden sich auf der protestantischen Seite wertvolle Verzierungen des 20. Jahrhunderts.