Schwörkonzert - #fULMinant - Pop trifft Klassik

Münsterplatz 21
89073 Ulm

Tickets from €13.00

Event organiser: Münsterkantorei, Grüner Hof, 89073 Ulm, Deutschland

Tickets


Event info

Ola Gjeilo (*1978): Sunrise Mass
Antonín Dvořák (1841-1904): Sinfonie Nr. 9
„Aus der Neuen Welt“
Weitere Werke von Eric Whitacre und Eriks Esenvalds

Choriosity A-cappella-pop-Chor des CVJM Ulm
Einstudierung & Leitung: Martin Winter

Motettenchor der Münsterkantorei
Philharmonisches Orchester der Stadt Ulm
Dirigent: Friedemann Johannes Wieland


Im Schwörkonzert 2019 treffen sich mit dem Motettenchor der Münsterkantorei (der traditionelle Hauschor des Münsters) und Choriosity (der vor sechs Jahren gegründete Popchor des CVJM) zu einem bisher nie da gewesenen musikalischen Ereignis: beide Chöre verlassen ihr gewohntes Terrain, um neue Klangwelten und Musikstile kennenzulernen. Zusätzlich musizieren sie Werke, die Ihnen ans Herz gewachsen sind und in denen sie musikalisch zuhause sind.
Den musikalischen Rahmen des Konzertes bildet die „Sunrise Mass“ des norwegischen Komponisten Ola Gjeilo (*1978). Eingerahmt werden die Sätze der Messe mit a-cappella-Werken von Erik Esenvalds („Stars“), Lowell Mason („Nearer, My God, to Thee“), Eric Whitacre („Enjoy the silence“) und Ola Gjeilo („ubi caritas“).
Als beliebter und bewährter instrumentaler Partner wirkt das Philharmonische Orchester der Stadt Ulm mit, das passend zu diesem Konzertprogramm Antonin Dvoraks Sinfonie Nr. 9 „Aus der neuen Welt“ musizieren wird.


Foto: Steffen Berschin und Heiko Grandel

Location

Ulmer Münster
Münsterplatz 21
89073 Ulm
Germany
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Das Ulmer Münster ist nicht nur die größte evangelische Kirche Deutschlands, sondern auch noch die höchste Kirche der Welt. Der 161,53 Meter hohe Kirchturm wird allerdings von der Sagrada Familia übertrumpft werden, sobald diese fertiggestellt ist. Eine weitere Besonderheit des Ulmer Münsters ist die Tatsache, dass die Finanzierung der Erbauung im 14. Jahrhundert weitgehend durch die Bürger der Stadt selbst getragen wurde.

Auf Grund der herrschenden Unruhen waren die Ulmer immer wieder durch Belagerungen von ihrer Kirche abgeschnitten, die vor den Toren der Stadt lag. Bereits zur Grundsteinlegung 1377 ließen sich die geplanten Ausmaße der Kirche erkennen: Der Chor war mit 29 Metern Länge enorm. Im 16. Jahrhundert musste der Bau durch zunehmende innenpolitische Spannungen, die Reformation, aber auch einfach wegen der Geldknappheit stillstehen. Drei Jahrhunderte später, im Jahr 1890, wurde die Fertigstellung des Bauprojektes mit einem Festakt gefeiert. Ulm war nun die Stadt mit der höchsten Kirche der Welt. Heute ist sie sowohl historisches Zeugnis wie Gemeindekirche: Mit 2500 Gemeindemitgliedern ist die Evangelische Münstergemeinde sogar die kleinste Gemeinde der Gesamtgemeinde Ulm.

Im Ulmer Münster werden nicht nur regelmäßig Gottesdienste und Liturgien gefeiert, es ist auch Ort zahlreicher kultureller Veranstaltungen. Regelmäßig finden hier Orgelkonzerte statt. Die Ulmer sind stolz auf ihr Münster – damals wie heute.