Schwetzinger Hofmusik-Akademie II

Werner Ehrhardt  

Bismarckstraße
68161 Mannheim

Tickets ab 20,00 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: SWR Media Services GmbH, SWR Service, Hans-Bredow-Str. 9, 76530 Baden-Baden, Deutschland

Tickets


Veranstaltungsinfos

CAMERATA VILLA MUSICA
Werner Ehrhardt
Musikalische Leitung
NN Sopran
NN Oboe
 
Ignaz Holzbauer 1711 – 1783            
Ouvertüre D-Dur aus
»Alessandro nell’Indie«
 
Johann Stamitz 1717 – 1757            
Stücke für Violine solo
 
Carl Stamitz 1745 – 1801                     
Sinfonia concertante d-Moll
 
Christian Cannabich 1731 – 1798       
»Le rendez-vous« Ballett de
chasse D-Dur (Auszüge)
 
Ludwig August Lebrun 1752 – 1790
Oboenkonzert F-Dur  
 
Arien und Kammermusik der Mannheimer Schule
 
Der Hof des Kurfürsten Carl Theodor von der Pfalz war im 18. Jahrhundert ein Brennpunkt des europäischen Musiklebens. Musikalische Akademien hatten ihren festen Platz im höfischen Festzyklus. An diesen abwechslungsreichen Hofkonzerten wirkte zuweilen auch der Kurfürst selbst als Solist mit. Waren besondere Gäste bei Hofe, so konnten die Konzerte auch kurzfristig angesetzt werden, wie etwa Leopold Mozart im Juli 1763 nach Salzburg meldete: »Gestern ward eigens Accademie wegen uns anbefohlen ... Sie dauerte von 5 uhr abends bis nachts 9 uhr«. Die Schwetzinger Hofmusik-Akademie knüpft an diese Tradition an und präsentiert ein Programm mit Werken kurpfälzischer Hofmusiker und einiger Gäste. Neben Sinfonien erklingen Konzerte, Arien, Ballett- sowie Kammermusik und auch in den beiden Pausen erwartet die Zuhörer eine musikalische Überraschung. Ort des Konzerts ist wie zu Mozarts Zeiten die »Salle de jeux«, der heutige Mozartsaal.
 
In Zusammenarbeit mit der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, Forschungsstelle Südwestdeutsche Hofmusik und der Landesstiftung Villa Musica Rheinland-Pfalz.

Ort der Veranstaltung

Schloss Mannheim
Bismarckstraße 1
68161 Mannheim
Deutschland
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Bild des Veranstaltungsortes

Das Schloss Mannheim diente zwischen 1720 und 1777 als Residenz der Kurfürsten von der Pfalz. Heute gehört das Gebäude teilweise zur Universität Mannheim und kann ebenso besichtigt werden. Der Ehrenhof des Schlosses wird immer wieder für Großveranstaltungen genutzt. Hierfür wurde der ehemalige Naturrasen vollständig durch Naturstein ersetzt.

Erbaut wurde das Schloss in drei Bauperioden zwischen 1720 und 1760, der Vorgängerbau wurde gegen Ende des 17. Jahrhunderts durch den Pfälzischen Erbfolgekrieg zerstört. Auch der Zweite Weltkrieg ließ das Schloss nicht verschont, im Gegenteil: Seine nahezu vollständige Zerstörung stellte sogar die Überlegung in den Raum, die Ruine abzutragen. Doch der Wiederaufbau begann 1947 phasenweise und wurde 2007 mit der Eröffnung des Schlossmuseums feierlich beendet.

Die berühmten Mannheimer Quadrate gehen vom Schloss aus und sind auch auf dieses ausgerichtet, somit befindet sich das Schloss am südwestlichen Ende direkt auf der Mittelachse. Wenige Meter vom Schloss entfernt liegt sich der Hauptbahnhof, der Anschlüsse zum Nah- und Fernverkehr bietet. Ebenso finden Autofahrer dort kostenpflichtige Parkplätze.