Schicht im Schacht - aber nicht Schluss mit lustig - Die Ruhrgebiets-Show

Torsten Sträter  

Gelsenkirchener Straße 181
45309 Essen

Veranstalter: Stiftung Zollverein, Bullmannaue 11, 45327 Essen, Deutschland

Tickets

Eventuell sind noch Karten an der Abendkasse erhältlich.

Veranstaltungsinfos

Schluss, aus, Ende – aber bitte mit Humor: Die Stars der Ruhrgebiets-Comedy von Frank Goosen über Fritz Eckenga bis Torsten Sträter verabschieden sich auf ihre Art von der Steinkohle-Ära im Pott.

Ende 2018 ist Schicht im Schacht: Der letzte Kumpel auf Prosper Haniel in Bottrop macht zwar das Licht aus – aber deshalb ist noch lange nicht zappenduster im Pott.

Der Ruhrie als solcher ist optimistisch, er hat schon ein paar Jahrzehnte Strukturwandel auf dem Buckel und lässt sich deshalb durch nichts wirklich aus der Ruhe bringen. Wenn schon Abschied, dann mit Spässken und Pilsken. Und gerne an einem Ort, der wie kein zweiter für die große Industriekultur des Rurhgebiets steht: Auf Zollverein treffen sich Torsten Sträter, Hennes Bender, Jacqueline Feldmann, Frank Goosen, Fritz Eckenga, Kai Magnus Sting, Matthias Reuter und Überraschungsgäste zum feierlich-humoristischen Abschied von einer Ära. Das Leben an Emscher und Ruhr wird lebenswert bleiben – oder wie Frank Goosen es etwas ruhrgebietskompatibler ausdrücken würde: „Woanders is auch scheiße.“

WDR 5 und das WDR Fernsehen feiern den Ruhrpott – auch in dem Augenblick, in dem er sich von seiner schwerindustriellen Vergangenheit verabschiedet. Kabarettisten und Comedians zelebrieren „ihr Ruhrgebiet“, wundern sich über den besonderen Menschenschlag, blicken satirisch-kritisch auf den Strukturwandel – und stellen erfreut fest: Es gibt ein Ruhrpott-Leben nach der Steinkohle. Und vielleicht scheint dann sogar öfter die Sonne.

Ort der Veranstaltung

UNESCO-Welterbe Zollverein
Gelsenkirchener Straße 181
45309 Essen
Deutschland
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Alle Radwege der „Route der Industriekultur“ führen zum UNESCO-Welterbe Zollverein. Es ist das Aushängeschild der ruhrländischen Industriegeschichte und reizte schon Tausende Touristen zu einem Besuch in das stillgelegte Steinkohlebergwerk.

Der Zollverein war im Zeitraum 1851 bis 1986 aktiv. Betritt man das Gelände von der Gelsenkirchener Straße aus, läuft man geradewegs auf den Schacht 12 zu, dessen imposanter Förderturm schon so manchen Tourist aus der Fassung gebracht hat. Seit 2001 zählt die Anlage zum UNSECO-Welterbe. Eine grell leuchtende Rolltreppe führt Sie zur Kohlenwäsche, in der sich seit 2010 das Ruhrmuseum befindet. Es besteht ausreichend Platz für Kulturveranstaltungen aller Art, da das Gelände weitläufig ist und diverse Gebäude der Zeche bespielt werden. In der alten Kokerei befindet sich ein Café und in den Wintermonaten kann hier sogar Schlittschuh gefahren werden. In der ehemaligen Waschkaue der Zeche sitzt heute der „PACT Zollverein“. Ein choreographisches Zentrum, in dem in erstaunlicher Kulisse Konzerte und Performances ausgetragen werden.

Sie erreichen die Zeche Zollverein über mehrere Straßenbahn- und Buslinien, die vom Essener Hauptbahnhof abfahren. Zudem gibt es mehrere Parkplätze, die um das Gelände herum verteilt sind.