Saxophon & Orgel - Tangos, Arabesken, Ballade, Improvisationen

Mulo Francel & Nicole Heartseeker  

Grabenstr. 13
77723 Gengenbach

Tickets ab 19,90 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Evangelische Kirche Gengenbach, Grimmelshausenstr. 5 , 77723 Gengenbach, Deutschland

Tickets


Veranstaltungsinfos

Zwei Instrumente aus gegensätzlichen Lebenswelten. Die Orgel als feierliche Himmelsbotin im Zentrum der sakralen Tonkunst. Das Saxophon dagegen von einer fast unseriösen Laszivität und seit Hermann Hesses „Steppenwolf“ Symbol für eine diabolische Gegenwelt. Mulo Francel und Nicole Heartseeker räumen mit diesen Klischees gründlich auf. In Tangos, Arabesken, Balladen und Improvisationen umspielen und ergänzen sie sich. Kompositionen von Erik Satie, Henry Purcell, Eugene Bozza und Gabriel Faure erklingen so in neuen kräftigen und bunten Tönen. Mulo Francel tourt als kreativer Wirbelwind von Quadro Nuevo unablässig durch die Welt und spielt im Duo Tango Lyrico mit der Harfenistin Evelyn Huber. Tourneen führten ihn nach Mexiko, USA, Australien, Singapur, Korea, ums Schwarze Meer und quer durch Europa. Er spielte in der New Yorker Carnegie Hall und in Jazz Clubs, als Straßenmusiker auf italienischen Plätzen ebenso wie auf dem Montreal Jazz Festival. Nicole Heartseeker hat ihre musikalischen Wurzeln in der Welt von J.S. Bachs und Max Regers hoher Orgelkunst. Als Jungstudentin begann sie bei Prof. Weinberger in Detmold, absolvierte dort das Orgelstudium mit Auszeichnung und schloss die Meisterklasse bei Prof. Tachezi in Wien ab.

Ort der Veranstaltung

Evangelische Kirche Gengenbach
Grabenstraße 13
77723 Gengenbach
Deutschland
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Bild des Veranstaltungsortes

Die Evangelische Kirche in Gengenbach zeichnet sich durch ein buntes und vielfältiges Gemeindeleben aus, welches nicht zuletzt auch den vielen Gemeindemitgliedern geschuldet ist. Diese kommen sowohl aus Gengenbach als auch aus den angrenzenden Nachbarorten und haben sich nicht nur der intensiven Pflege der Kirchenmusik sondern auch der Ökumene verschrieben. Das wird vor allem in den gemeinsam organisierten Kirchenkonzerten deutlich, die auf hohem künstlerischen Niveau die Zusammenarbeit beider Konfessionen zelebrieren.

Nach langer Zeit des unangefochtenen Katholizismus in Gengenbach verzeichnete die Stadt im 18. Jahrhundert erstmals wieder Protestanten. Die erste eigene Kirche konnten sie 1890 einweihen, wurde aber nach dem Zweiten Weltkrieg viel zu klein für die stetig wachsende Gemeinde. Der neue, moderne Kirchenbau konnte 1970 bezogen werden und bietet viel Raum, um ein facettenreiches Gemeindeleben möglich zu machen.

Der schlichte Sichtbetonbau besticht vor allem durch seine klare Formgebung und entspricht so dem modernen Zeitgeist. Geschwungene Wände lenken den Blick direkt auf die den Kirchenraum bestimmende Altarwand: Sie zeigt die Hand Gottes, den brennenden Dornbusch und die Tafeln der Gebote und symbolisiert so die Zusammengehörigkeit der Gläubigen mit Gott. Nicht zuletzt zieht der Taufstein als reich verziertes Kunstwerk der Renaissance die Blicke auf sich.