Sarah Christian, Maximilian Hornung, Sophia Burgos, Antonello Manacorda u.a.

Jesuitengasse 12
86152 Augsburg

Tickets ab 11,00 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Kulturamt der Stadt Augsburg, Bahnhofstr. 18 1/3a, 86150 Augsburg, Deutschland

Tickets


Veranstaltungsinfos

Freistil II:
Die Macht der Musik

Werke von Franz Schubert und Gustav Mahler

Sarah Christian (Violine), Maximilian Hornung (Cello)
Suyeon Kang (Violine), Jano Lisboa (Viola), Burak Marlali (Kontrabass), Daniela Koch (Flöte), Philippe Tondre (Oboe), Sebastian Manz (Klarinette) Philipp Zeller (Fagott), Zora Slokar (Horn), Lukas Kuen (Harmonium), Herbert Schuch (Klavier), Alexej Gerassimez (Schlagzeug), Lukas Böhm (Schlagzeug)
Sophia Burgos (Sopran)
Antonello Manacorda (Leitung)

Die große Besetzung lässt es erahnen: Es wird mächtig! Auf dem Programm stehen zwei Werke fast schon epischen Ausmaßes, die jeweils auf ihre ganz eigene Weise die Macht der Musik in den Mittelpunkt stellen. Mit seinem Oktett sprengte Franz Schubert die Grenzen der Kammermusik, überwand seinen eigenen Minderwertigkeitskomplex – Beethoven schrieb sein Septett schließlich nur für 7 Musiker! – und bahnte sich dadurch, wie er es selbst ausdrückte, den „Weg zur großen Symphonie“.

Und wer steht für diese große Symphonie, wenn nicht Gustav Mahler? Nach seiner monumentalen Dritten markiert Mahlers Vierte eine vorläufige Abkehr von der „Programm-Symphonie“. Das Werk orientiert sich aber nur vordergründig an den klassischen Modellen, vielmehr sieht Theodor Adorno in der äußeren Unbeschwertheit der Musik ein „Als-ob von der ersten bis zur letzten Note.“ Musik hat bei Mahler also eine ganz eigene, absolute Macht entwickelt. Maximilian Hornung, Sarah Christian und ihr musikalisches Dreamteam bringen diese zum Klingen.

Ort der Veranstaltung

Kleiner Goldener Saal
Jesuitengasse 12
86152 Augsburg
Deutschland
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Der „Kleine Goldene Saal“ ist aus dem Augsburger Kulturleben nicht mehr wegzudenken. Der spätbarocke Festsaal nördlich des Augsburger Doms zählt als Rokokojuwel und wird heute als Konzert- und Veranstaltungssaal rege genutzt.

Nicht nur klassische Konzerte finden hier den optimalen Rahmen. Der „Kleine Goldene Saal“ ist die ehemalige Aula des Jesuitenkollegs St. Salvator und heute im Besitz der Stadt. Das Gymnasium bei St. Stephan nutzt das Kleinod für kulturelle Veranstaltungen. Bereits 1765 schuf Matthias Günther das Herzstück des Saals – das Deckenfresko, in dessen Zentrum die zeichenhafte Verkündigung der Geburt Jesu durch die Jungfrau Maria nach Jesaja steht. Meisterliche Gemälde und die von Johann M. Feuchtmayer gefertigte Stuckierung machen den Saal zu einem echten Unikat. Hinzu kommt eine sagenhafte Raumakustik, die jedes Konzert mit einmaligen Klangerlebnissen ausstattet. Der Saal kann auch für kulturelle Veranstaltungen gemietet werden. Bei Konzerten mit Bestuhlung können bis zu 320 Sitzplätze geschaffen werden, für eine Bankettveranstaltung bis zu 14 Tische mit je 10 Stühlen.

Der „Kleine Goldene Saal“ liegt in der Augsburger Jesuitengasse und ist dank seiner zentralen Lage gut zu erreichen. Die Tramhaltestelle „Mozarthaus“ ist nur wenige Gehminuten entfernt. Gäste, die mit dem PKW anreisen, finden in der näheren Umgebung ausreichend Parkplätze.