Salon kontrovers: Briefe - schreiben und lesen - „Mir war wie einem, dem große Träume in Erfüllung gehen“. Aus dem Briefwechsel

Justinianstraße 5 Deutschland-60322 Frankfurt

Tickets ab 8,00 € Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Frankfurter Bürgerstiftung, Justinianstraße 5, 60322 Frankfurt, Deutschland

Tickets


Veranstaltungsinfos

1897 begegneten sich die Schriftstellerin Lou-Andreas Salomé (1861-1937) und der 21-jährige Dichter Rainer Maria Rilke (1875-1926) zum ersten Mal. Rilke verliebte sich auf der Stelle in die14 Jahre ältere Frau, die ihm, wie Sigmund Freud es nannte, „Muse und sorgsame Mutter“ wurde.
Lou Andreas-Salome war zu dieser Zeit mit ihrem Buch über Nietzsche, mit ihren Erzählungen und Essays eine bekannte Schriftstellerin, Rilke hatte gerade seine ersten Gedichtbände veröffentlicht. Lou Andreas-Salomé war verheiratet, was sie aber nicht hinderte, andere Liebes-Beziehungen einzugehen. So eben auch mit Rilke, von dem sie sich 1900 trennte, mit dem sie aber weiterhin, bis zu seinem Tod 1926, eine intensive Freundschaft verband.
Die beiden führten einen leidenschaftlichen Briefwechsel, dem der junge Dichter viele Gedichte beilegte, weil nur sie es ihm ermöglichten, seine brennende Liebe in Worte, in Poesie zu fassen. Die Briefe werden gelesen von Birgitta Assheuer und Justus Pfankuch.

Cronstett- und Hynspergische evangelische Stiftung (Förderer), Frankfurter Bürgerstiftung (Projektleitung)

Ort der Veranstaltung

Holzhausenschlösschen
Justinianstraße 5
60322 Frankfurt am Main
Deutschland
Route planen
Bild des Veranstaltungsortes

Das Holzhausenschlösschen in Frankfurt zählt seitdem die Bürgerstiftung 1989 eingezogen ist zu einem der kulturellen Hotspots der Main-Metropole. Regelmäßig finden in diesem romantischen Wasserschloss aus der Barockzeit Konzerte, Vorträge und Theaterabende statt. Auch für Kinder wird ein vielfältiges Programm angeboten. Damit ist das Holzhausenschlösschen bei Jung und Alt beliebt.

Über eine von Kastanien eingesäumte Allee erreicht man das Holzhausenschlösschen. Eindrucksvoll ragt es aus einem Wassergraben hervor. Das Kleinod im heutigen Frankfurter Nordend wurde von der Patrizierfamilie Holzhausen im 18. Jahrhundert errichtet. Damals diente das Wasserschloss vor allem dazu Prestige und Reichtum auszudrücken. Schließlich war es nur der Sommersitz der Familie. In der Gründerzeit wurde das weitläufige Areal um das Wasserschloss zu großen Teilen verkleinert und bebaut. Nur noch ein großzügiges Tor, das mittlerweile ein wenig verlassen an einer Hauptstraße steht, verweist noch auf die Weitläufigkeit der Anlage à la Louis-Seize von damals. Seit 1989 beherbergt das Holzhausenschlösschen die Frankfurter Bürgerstiftung. Die Bürgerstiftung sieht sich als Kulturvermittler und veranstaltet regelmäßig unterschiedliche Kulturevents. Besonders für Kinder bieten die Sing-und Mal-Veranstaltungen im Holzhausenschlösschen den Rahmen und Raum zum kreativ sein. Im ersten Stock befindet sich der schmucke „Belvedere“-Saal, der freitags eine traumhafte, intime Kulisse für standesamtliche Hochzeiten ist.

Das Holzhausenschlösschen ist bequem mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Sowohl die U-Bahn-Linien 1, 2, 3 als auch 5 fahren die Station „Holzhausenstraße“ beziehungsweise „Glauburgstraße“ an und damit fast vor die Türe des Wasserschlosses. Auch zu Fuß ist das Holzhausenschlösschen leicht zu finden. Von der Innenstadt aus geht es einfach circa 20 Minuten auf dem Oeder Weg gen Norden. Bei einem Spaziergang durch den herrlichen, idyllischen Adolph-von-Holzhausenn-Park können Sie die fantastische Konzertstimmung noch weiter auf sich wirken lassen und die Ruhe und Magie dieses einzigartigen Kleinods aufs ich wirken lassen.