SABINA CHUKUROVA (CEMBALO)

Am Kupfergraben
10117 Berlin

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Event organiser: Musik in Brandenburgischen Schlössern e.V., Forstweg 69 C, 13465 Berlin, Deutschland

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Die Museumführung findet um 14.30 Uhr statt.

Rollstuhlfahrer zahlen den Normalpreis und dürfen eine kostenlose Begleitperson mitbringen. Diese Karten sind unter 0180 60 50 400 (0,20 €/Anruf inkl. MwSt. aus dem Festnetz, max. 0,60 €/Anruf inkl. MwSt. aus den Mobilfunknetzen) erhältlich.
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Johann Sebastian Bach: “Goldbergvariationen” BWV 988

GOLDBERG–VARIATONEN

Das Werk ist 1742 als vierter Teil der „Klavierübungen“ erschienen und kann sowohl im kompositorischen als auch im virtuosen Bereich als Höhepunkt der Klaviermusik des Meisters gelten. Es wurde geschrieben im Auftrag –des Grafen von Keyserling für dessen Pianisten Johann Theophilus Goldberg, einen Schüler Bachs. Der Graf äußerte an Bach den Wunsch, „ einige Klavierstücke zu haben, die so sanften und etwas munteren Charakter wären, daß er dadurch in seinen schlaflosen Nächten ein wenig aufgeheitert werden könnte.“ Bach glaubte, dies am besten durch Variationen erreichen zu können, eine Gattung, die er ansonsten wenig gepflegt hat. Das Thema ist eine Aria in ruhigem Dreiviertelrhythmus einer Sarabande, die in zweimal 16 Takte gegliedert ist.
Das Thema entwickelt sich über einen stufenweise abwärts schreitenden Bass, wie er oft als Fundament einer Passacaglia benutz wurde. Damit rückt das Werk in die Nähe einer Chaconne. Es ist als Zyklus angelegt und klar gegliedert, jede dritte Variation ist ein zweistimmiger Kanon, die einander aufsteigenden Intervallen folgen. In der Mitte des Zyklus ist ein Einschnitt gesetzt : die 16. Variation leitet in Form einer französischen Ouverture den zweiten Teil des Werkes ein. Die 30. und letzte Variation hat die Form eines Quodlibets über zwei volkstümliche Liedweisen; eine Wiederholung der Aria schließt das Werk ab. Das Werk überragt alles von der Tradition gegebene weit und hat erst in Beethovens „Diabelli – Variationen“ ein Gegenstück gefunden.


SABINA CHUKUROVA

wurde 1981 in Duschanbe/Tadschikistan geboren, seit 1992 lebt sie in Berlin. Sie war zunächst Jungstudentin am Julius-Stern-Institut und studierte 2001-2006 an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Klavier bei Georg Sava. Mit dem in 1996 gegründeten Julius-Stern-Trio folgte 2004 der 3. Preis beim Kammermusikwettbewerb „Vittorio Gui“ in Florenz; 2005 - - 2. Preis im Kammermusikwettbewerb „Trio di Trieste“ in Triest; 2005.. 2005-2008 studierte sie mit dem Trio im Kammermusik-Zusatzstudium an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei Prof. Niklas Schmidt. Aus wachsendem Interesse an der Alten Musik heraus wandte sie sich dem Cembalo zu und studierte es 2009-2014 als Hauptfach bei Mitzi Meyerson an der UdK Berlin. Das Studium schloss sie mit dem Konzertexamen ab. Sie lebt als freischaffende Cembalistin in Berlin und widmet sich in ihrer Konzerttätigkeit der Solo- sowie der Kammermusik- Literatur der Zeit des 16.-18 Jh.

Bild: © Staatliche Museen zu Berlin, Bode Museum / David von Becker

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Bode-Museum
Am Kupfergraben
10117 Berlin
Germany
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