Russische Klaviernacht

Platz der alten Synagoge Deutschland-79098 Freiburg

Tickets ab 14,00 € Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Albert Konzerte GmbH, Rosastraße 9, 79098 Freiburg, Deutschland

Tickets


Veranstaltungsinfos

Kaleidoskop der russischen Klavierkunst – Die Tiefe und Empfindsamkeit der russischen Seele ist sprichwörtlich. Was liegt also näher, als sich in einer ausgedehnten »Russischen Klaviernacht« in die Schönheiten zu versenken, die sich in der Musik dieser Kultur Bahn brechen!
Die Kunst der Transkription, die zu Beginn im Fokus steht, kann fröhlich-verspielt daherkommen oder als Herkulesaufgabe, bei der die Farbpracht eines ganzen romantischen Orchesters auf den Flügel übertragen wird – wie in den Tschaikowsky-Arrangements von Samuil Feinberg und Michail Pletnev.
Der zweite Teil des Abends widmet sich dem prominenten Merkmal der russischen Klavierschule: ihrer schwindelerregenden Virtuosität, wie in Balakirews orientalischer Fantasie »Islamey«, in Rachmaninows Werken und auch in Prokofjews 7. Sonate anzutreffen.
Tiefer als die Tastatur dringen die Gedanken, die zum Abschluss unter dem Schlagwort »Mysterien« versammelt werden. Fraglos eine Entdeckung sind dabei die vom Musiker Thomas de Hartmann auskomponierten Einfälle des Philosophen Georges I. Gurdjieff. Nicht fehlen darf das Wirken des Klangvisionärs Alexander Scrjabin, in dem alles nach harmonischer und sinnlicher Entgrenzung zu streben scheint. Sein exorbitantes Talent vererbte der hochsensible Tastenvirtuose auch an seinen tragisch früh verstorbenen Sohn Julian.
Zum Beschluss des Abends erklingt öffnet sich »ein Fenster in der Zeit«, wenn Alexander Scrjabin und Vladimir Horowitz höchstpersönlich in die Tasten des Welte-Mignon-Flügels greifen.

Programm:

Transkriptionen:
Glinka/Balakirew, Die Lerche & Tschaikowsky/Pletnev, Nussknacker-Suite (Iudenko)
Behr/Rachmaninow, Polka de W.R. & Tschaikowsky/Feinberg, Scherzo aus der 6. Symphonie »Pathétique« (Miller-Koeckert)

Meisterwerke:
Rachmaninow, Sonate Nr. 2 b-Moll op. 36 (Kamenz)
Prokofjew, Sonate Nr. 7 B-Dur op. 83 (Danilova)
Schostakowitsch, Klaviersonate Nr. 2 h-Moll op. 61 (Margulis)
Balakirew, Islamey. Orientalische Fantasie (Miller- Koeckert)

Mysterien:
Prokofjew, Quatre pièces op. 4 (Reminiscences, Elan, Despair, Suggéstion diabolique) (Poliatskin)
Gurdjieff/de Hartmann, Voyage vers des lieux inaccessibles &
Scrjabin, Etude cis-Moll op. 42/5 (Kamenz)
Scrjabin, Sonate Nr. 9 op. 68 »Schwarze Messe« (Plotkin)
Julian Scrjabin, Quatre Préludes op. 2, op. 3/1-2, op. 4 (Poliatskin)
Rachmaninow, Préludes (Auswahl) & Scrjabin, Fantasie h-Moll op. 28 (Kolodin)

Ein Fenster in der Zeit:
Alexander Scrjabin spielt Scrjabin am Welte-Mignon-Flügel
Vladimir Horowitz spielt Horowitz, Danse Excentrique am Welte-Mignon-Flügel

Elza Kolodin, Jura Margulis, Igor Kamenz, Mariia Iudenko, Ekaterina Danilova, Kristina Miller-Koeckert, Michael Poliatskin, Alexander Plotkin | Klavier
Prof. Dr. Urs Heftrich | Literarische Assoziationen

Ort der Veranstaltung

Kollegiengebäude II - Universität Freiburg
Platz der alten Synagoge
79098 Freiburg im Breisgau
Deutschland
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Bild des Veranstaltungsortes

Die Universität Freiburg wurde im Jahr 1457 vom Habsburger Herzog Albrecht VI. von Österreich gegründet. Sie ist eine der ältesten und renommiertesten Universitäten Deutschlands, die viele bedeutende Absolventen hervorbrachte. Darunter zehn Nobelpreisträger, sowie über ein Dutzend Träger des Gottfried-Wilhelm-Leibnitz-Preises.

In ihre heutige Form entwickelte sich die Universität seit Ende des 19. Jahrhunderts, als die Zahl der Studierenden stetig stieg. Kurz vor dem ersten Weltkrieg waren etwa 3.000 Studenten eingeschrieben, und die Anlage wurde um einige Gebäude erweitert. So entstand zwischen 1907 und 1911 das im Jugendstil gehaltene Kollegiengebäude I, angelehnt an die Architektur der näheren Umgebung. 1961 waren erstmals 10.000, im Wintersemester 2015/16 erstmals über 25.000 Studenten immatrikuliert. Die Universität besitzt mit der Universitätsbibliothek außerdem eine der modernsten ihrer Art.

Mitten in der Altstadt liegt das Kollegiengebäude II des Universitätszentrums, in dem die Rechts- und Wirtschaftswissenschaften zu Hause sind. Hier befindet sich für Autofahrer in der Nähe die Rotteckgarage, die gegen eine geringe Gebühr durchgehend Parkmöglichkeiten bietet. Vom Hauptbahnhof sind es zu Fuß fünf Minuten in Richtung Stadtmitte, und wer doch lieber mit der Straßenbahn fährt, muss von dort nur eine Station zum „Stadttheater“ mit den Linien 1, 3, 4 und 5 fahren.