Rotes Sofa - Wir müssen reden!

Peter Konwitschny, Michael Ernst (Moderator)  

Tschaikowskiplatz 7
01796 Pirna

Tickets ab 16,00 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Kultur- und Tourismusgesellschaft Pirna mbH, Am Markt 7, 01796 Pirna, Deutschland

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Normalpreis

je 16,00 €

Ermäßigt

je 12,00 €

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Preise inkl. Mwst. zzgl. Versand- und Servicegebühren

Ermäßigungsinformationen

Ermäßigungsberechtigt sind Schüler und Studenten.

Die Begleitperson eines Schwerbeschädigten mit Ausweis B erhält freien Zutritt. Die Karte ist im TouristService Pirna oder unter Tel.: 03501 556 443 erhältlich. Die Ermäßigungsberechtigung ist am Einlass vorzuweisen.
Tageskasse zzgl. 2 Euro pro Ticket.
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Veranstaltungsinfos

Er ist wieder da: Peter Konwitschny kommt (endlich!) wieder nach Dresden und inszeniert an der Semperoper „Les Huguenots“ („Die Hugenotten“) von Giacomo Meyerbeer. Noch vor der Premiere am 29. Juni beehrt der Regisseur die Richard-Wagner-Stätten Graupa und ist zu Gast beim Roten Sofa.
Peter Konwitschny, der 1945 in Frankfurt/Main zur Welt kam und von seinem Vater Franz Konwitschny musikalisch geprägt wurde, sammelte in den 1970er Jahren erste Theatererfahrungen am Berliner Ensemble unter Ruth Berghaus. Mit seinen meist aufsehenerregenden und stets unvergesslichen Inszenierungen zählt er zu den wichtigsten Regisseuren der Gegenwart. Einer, der dem musikalischen Material auf den Grund geht und auf der Bühne für seine psychologisch klug durchdachten Umsetzungen bekannt ist.
In Dresden hat Peter Konwitschny neben Richard Wagners „Tannhäuser“ beispielsweise Giuseppe Verdis „Nabucco“ und die Oper „Friedenstag“ von Richard Strauss inszeniert. Zuletzt ist seine Produktion „Die Csárdásfürstin“ skandalisiert worden, da er die Operette von Emmerich Kálmán in der Zeit ihrer Entstehung hat spielen lassen.
Seit vielen Jahren ist Konwitschny an sämtlichen großen Opernhäusern Europas von Paris über Wien bis hin nach Moskau sowie darüber hinaus aber auch in Tokio gefragt.

Ort der Veranstaltung

Jagdschloss
Tschaikowskiplatz
01796 Pirna
Deutschland
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Bild des Veranstaltungsortes

Das Jagdschloss in Graupa ist architektonisch ein wahres Schmuckstück und auch kulturgeschichtlich sehr bedeutsam. Seit 2013 ist es Teil der Richard-Wagner-Stätten Graupa und beherbergt eine moderne multimediale Ausstellung zum Thema „Richard Wagner in Sachsen“. Ein Holografietheater zeigt technisch brillant umgesetzt Verwandlungsszenen aus den Opern „Lohengrin“, „Der fliegende Holländer“ und „Rheingold“. An einem virtuellen Orchestergraben kann sich jeder als Dirigent fühlen oder einfach sehen, wie Musik klingt. Und natürlich dürfen in einem Museum zu Richard Wagner auch Hörstationen nicht fehlen. Der angrenzende Schlosspark mit seinen Jahrhunderte alten Bäumen lädt zu einem Spaziergang ein. Ganz nebenher erhält man auf Texttafeln Informationen zu wesentlichen Lebensstationen des Komponisten und einen traumhaften Blick gen Elbtal, Sächsische Schweiz und Osterzgebirge.

Das Schloss zeigt noch heute vielfältige Spuren seiner langen Geschichte, die als Gutsbesitz mit Wirtschaftshof begann. Verschiedene Adelsgeschlechter sind nachweisbar. Ausmalungen im Schlossinneren sowie ein prächtiger Wappenstein zeugen noch heute vom Wirken der Familie von Friesen. In der Mitte des 18. Jahrhunderts erwarben die Wettiner die Anlage und bauten sie zu einem barocken Jagdschloss (Raupenberg) aus. Jagdwege, die von Pillnitz nach Graupa führen sowie ein auf Balthasar Permoser zurückgehendes Jagdrelief über dem Schlosseingang künden noch immer von der Jagdleidenschaft der fürstlichen Besitzer.

Auch wenn Richard Wagner während der Zeit seiner Sommerfrische 1846, in der er die Kompositionsskizzen zu seiner Oper "Lohengrin" schuf, nicht im Schloss gewesen ist – es wurde damals als fürstliche Amtsförsterei genutzt – so sind seine Spuren doch im ganzen Ort und vor allem in dem nur wenige Meter entfernten Lohengrinhaus präsent.