Rodrigo (HWV 5)

FestspielOrchester Göttingen, L. Cummings (Musik. Leitung), W. Sutcliffe (Regie)  

Theaterplatz 11
37073 Göttingen

Tickets from €49.00
Concessions available

Event organiser: Internationale Händel-Festspiele Göttingen GmbH, Hainholzweg 3, 37085 Göttingen, Deutschland

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Dramma per musica in drei Akten von Georg Friedrich Händel
Libretto nach Francesco Silvani
Szenische Aufführung in italienischer Sprache

Lange galt ein großer Teil von Händels früher Oper „Rodrigo“ als verschollen. Erst 1974 tauchte das gedruckte Libretto wieder auf, neun Jahre später fand man den dritten Akt in der Händel-Kollektion des Earl of Shaftesbury. Am 29. August 1984 schließlich wurde das Werk während der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik unter der Leitung von Alan Curtis erstmals wieder aufgeführt, 2019 steht es nun bei den Internationalen Händel-Festspielen Göttingen auf dem Programm.
Die Oper erzählt sehr frei vom Ende der Regentschaft des letzten Westgoten-Königs Roderich. Im Libretto nach Francesco Silvani ist der Grund dafür jedoch weniger das Machtstreben seiner Gegner als der Rachedurst der betrogenen Geliebten. Bereits 1707 schrieb Georg Friedrich Händel in Rom „Vincer se stesso è la maggior vittoria“ (zu Deutsch „Sich selbst zu besiegen, ist der größte Sieg“), wie „Rodrigo“ eigentlich heißt. Die Oper ist keine Auftragsarbeit des Principe Ferdinando de’ Medici, wie die Forschung lange Zeit annahm, dennoch bereitete sie den Boden für Händels weiteren Italienaufenthalt.

Location

Deutsches Theater Göttingen
Theaterplatz 11
37073 Göttingen
Germany
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Auf insgesamt drei Bühnen bietet das Deutsche Theater Göttingen Aufführungen der Extraklasse. Als größtes Theater der Stadt lockt es mit altbewährten Klassikern sowie neuen Premieren tagtäglich zahlreiche begeisterte Besucher an.

Als nach dem Brand im alten Stadttheater ein repräsentativer Neubau notwendig wurde, wurde das imposante Theater im Stil der Neorenaissance errichtet. Architektonisch ist es dem Großherzoglichen Theater in Oldenburg nachempfunden. 1890 wurde es mit der Aufführung Wilhelm Tells und einer Ouvertüre Carl Maria Webers feierlich eröffnet. Bis 1950 war das Theater ein Drei-Sparten-Betrieb. Da das auf die Dauer zu aufwendig und kostenintensiv für die Stadt war, wurden die Musiksparten aufgegeben, um weiterhin ein qualitativ hochwertiges Programm des Sprechtheaters bieten zu können. Mit dieser Änderung wurde auch der Name geändert und das Deutsche Theater war geboren. Mit einem starken Ensemble und einem hervorragend konzipierten Spielplan etablierte sich die Schauspielbühne des Theaters deutschlandweit und machte Göttingen auch als Theaterstadt bekannt.

Das Große Haus im imposanten Theater bietet 500 Zuschauern Platz und zeigt pro Saison etwa zehn umjubelte Premieren. Comedy, Konzerte oder Lesungen gibt es im Keller, zu dem auch ein kleiner Gastronomiebetrieb gehört. Das DT Studio bietet dem Jungen Schauspiel eine Wirkungsstätte, das sich hauptsächlich der Vorführung von Stücken für Kinder und Jugendliche widmet.