RODGAU MONOTONES & Gäste - 40 Jahre Jubiläumskonzert

Waldstraße 312
63071 Offenbach

Tickets ab 48,55 €

Veranstalter: Shooter Promotions GmbH, Walter-Kolb-Straße 9-11, 60594 Frankfurt am Main, Deutschland

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je 48,55 €

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Ticket beinhaltet RMV-KombiTicket.

Begleitpersonen von Rollstuhlfahrern und Schwerbehinderten Menschen (B im Ausweis erforderlich) wenden sich bitte an: heck@tpp-of.de

Es gelten die normalen Jugendschutzbestimmungen: JuSchG § 5, Abs. 1
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Veranstaltungsinfos

Fragt man die Musiker der Rodgau Monotones nach dem Status ihrer Band, hört man Sätze wie „Wir sind ein unzerstörbarer Anachronismus“. Da klingt ein wenig Selbstironie an, auch sympathisches Understatement, vor allem aber viel Selbstbewusstsein. Schließlich ist die Band aus dem hessischen Hinterland seit 1977 unterwegs. Und das im Kern mit der selben Besetzung. Denn Sänger Peter „Osti“ Osterwold, die Gitarristen Ali Neander und Raimund Salg sowie Bassist Joky Becker und Schlagzeuger Mob Böttcher sind Gründungsmitglieder der Monotones. Worum es ihnen ursprünglich ging, daraus machen die Herren keinen Hehl. „Unsere erste Probe war geil und laut, wir ham Bier getrunken, ZZ Top geklaut ...“ setzten sie ihren Anfängen später in zwei Songzeilen ein Denkmal. Blues, Boogie und markanten Rockriffs sind sie auch in eigenen Liedern bis zum heutigen Tag treu geblieben. Im typischen „Rodgau Style“ mit treibendem Schlagzeug, einem stoischen Bass, jeder Menge fetter Gitarren, ekstatischen Gesängen und scharfem Gebläse als Bonus. Dafür sind längst Sängerin Kerstin Pfau als zweite Stimme und Saxophonist Matthias Dörsam mitverantwortlich.

Wer die Rodgau Monotones aufgrund all der Hessizismen und unüberhörbarem Lokalkolorit in den Texten nach wie vor für ein regionales Phänomen begreift, schaue sich einmal die Geschichte der Rodgau Monotones im Zeitraffer hier im Anhang an. Da wird schnell deutlich, dass die Gruppe ein unverzichtbarer Teil der deutschen Rockgeschichte ist. Nur das muss man selbst erfassen, denn Marketing und Selbstvermarktung war nie das Ding des Monotones. Sie seien eine Marke mit einem Vermittlungsproblem haben sie dazu einmal gesagt. Aber in der raren Spezies deutschsprachiger Rock’n’Roller haben sie die Nase dennoch ganz weit vorne und sind nach wie vor eine der besten Liveacts hierzulande. Unprätentiös bei aller spielerischer Klasse. Unaufgeregt und vielleicht auch ein wenig bequem. Denn ständig zwischen Garmisch und Flensburg zu touren ist nicht ihr Ding. Aber wenn sie dann wieder mal in der Fabrik in Hamburg auftreten, ist die Hütte voll. Die Lust am Spielen hat bei ihnen immer Priorität. Viele Songtitel auf dem neuen, inzwischen 14. Studioalbum, augenzwinkernd-angeberisch „Genial“ getauft, signalisieren das. „Vollgas“, „Mama Lauda“ (sprich „Mach’ mal lauter“), „Wie geil ist das denn“, „Wenn’s abgeht“, „Das macht uns keiner nach“ (mit dem Credo: Lieber laut als tot ...) und „Immer noch Spaß“. Das kam auch in benachbarten Bundesländern an. So konnten man auf der Website des SWR unter der Überschrift „Wuchtiger Boogie Rock“ lesen: „Die hessischen Spaßrocker kombinieren auf ihrem ersten Studioalbum seit sieben Jahren einmal mehr wuchtigen Boogie-Rock à la ZZ Top mit saftigen Bläsersätzen, fast schlagerhaft eingängigen Hooklines und natürlich witzigen Texten. Wie immer bleibt darüber hinaus Raum für nachdenkliche Zwischentöne, und auch die berühmten Stilparodien fehlen nicht – diesmal müssen die Shanty-Rumpel-Rocker von Santiano dran glauben. Musikalisch, musikantisch und produktionstechnisch passiert das alles auf hohem Niveau. Genial? Zumindest bestechend.“ Und trotzdem wird das Septett immer mal wieder mit Klischees wie „Klamaukband“ oder „Festzelt Rocker“ konfrontiert. Doch da hat Ali Neander die richtige Antwort parat: „Gerade in Zeiten, in denen Rockmusik immer ironiefreier und humorloser zu werden scheint, müssen bewährte Kräfte wie wir für Abhilfe sorgen. Aber zwischen all dieser Partylaune verstecken sich auch zahlreiche kleine textliche Gemeinheiten und, hört, hört, auch so etwas wie ein politischer Anspruch.“

Ort der Veranstaltung

Stadthalle
Waldstraße 312
63071 Offenbach
Deutschland
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Bild des Veranstaltungsortes

In der Stadthalle Offenbach am Main gastierten bereits internationale und nationale Top-Acts wie AC/DC, Depeche Mode, Nena, Robbie Williams und Sarah Connor. Seit ihrer Einweihung 1966 ist die multifunktionale Kongress- und Eventhalle der drittgrößte Veranstaltungsort im Rhein-Main-Gebiet. Mit ihren individuellen Veranstaltungskonzepten, einer angenehmen Grundoptik und der flexiblen Raumnutzungsmöglichkeiten, bietet die Stadthalle stets den optimalen Rahmen für Tagungen, Konzerte, Messen, Shows oder Betriebsversammlungen.

Die Stadthalle Offenbach glänzt mit Großzügigkeit auf vielseitigen 1.344qm, die auf bis zu 4.000 Personen ausgerichtet sind. Mit einem hellen Foyer, einer freundlichen Atmosphäre, behindertengerechten Zugängen und dem verdunkelbaren Konferenzraum, verfügt die Veranstaltungshalle über viele komfortable Merkmale, die einen Aufenthalt besonders angenehm gestalten. Im Süden Offenbachs, im Stadtteil Tempelsee, ist der Veranstaltungsort verkehrstechnisch gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden. Auf dem gegenüberliegenden Park+Ride Parkplatz stehen 250 Stellplätzen zur Verfügung.

Schauen Sie bei einer der mitreißenden Veranstaltungen in der Stadthalle vorbei und genießen Sie das abwechslungsreiche Unterhaltungsprogramm in Offenbach am Main.