Reden über...den Aufbruch 1918/19 - Peter Schanz im Gespräch mit Volker Weidermann

Peter Schanz, Volker Weidermann  

Schlossplatz 1
38100 Braunschweig

Tickets ab 8,00 €
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Veranstalter: Stadt Braunschweig, Kulturinstitut, Schlossplatz 1, 38100 Braunschweig, Deutschland

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Ermäßigungsinformationen

Ermäßigungsberechtigt sind:

Schülerinnen und Schüler; Studentinnen und Studenten (bis 35 Jahre); Empfänger von ALG ll; Schwerbehinderte (ab 70%); Inhaber des BS-Mobilticket-Plus und Personen, die sich im Bundesfreiwilligendienst oder Jugendfreiwilligendienst befinden.
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Veranstaltungsinfos

Anlässlich des hundertjährigen Jubiläums der Novemberrevolution im Jahr 1918 hat Peter Schanz den Literaturkritiker Volker Weidermann eingeladen. In Weidermanns aktuellem Buch „Träumer - Als die Dichter die Macht übernahmen“ erzählt er im Stil einer mitreißenden
Reportage die Ereignisse der Münchner Räterepublik. Nach dem Ende des 1. Weltkriegs und der Absetzung des bayrischen Königs beginnt der magische Moment, in dem alles möglich erscheint: radikaler Pazifismus, direkte Demokratie, soziale Gerechtigkeit, die Herrschaft der
Phantasie.

Volker Weidermann (Foto: Elke Dörfel) ist 1969 in Darmstadt geboren und hat Politikwissenschaft und Germanistik in Heidelberg und Berlin studiert. Von 2003 bis 2015 war er Leiter des Feuilletons bei der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Heute ist er Autor beim Spiegel und Leiter des „Literarischen Quartetts“ im ZDF.

Peter Schanz (Foto: B. Lahola), 1957 in Bamberg geboren, studierte Germanistik, Geschichte und Politologie in Würzburg, Graz und München. Nach dem Zivildienst in einem Internat für behinderte Kinder führten ihn ab 1984 Engagements als Dramaturg und Regisseur an verschiedene deutsche Theater, so zuletzt von 1997 bis 1999 als Künstlerischer Direktor ans Staatstheater Braunschweig. Seit 1999 arbeitet Schanz freiberuflich als Autor und Dramaturg. Er lebt in Neuwittenbek am Nord-Ostsee-Kanal.

Ort der Veranstaltung

Residenzschloss Braunschweig
Schlossplatz 1
38100 Braunschweig
Deutschland
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Im Schloss Braunschweig wird Geschichte wieder lebendig. Die ehemaligen Residenzbauten aus dem 18. und 19. Jahrhundert wurden 2007 nach Originalplänen wieder errichtet. Heute ist das Braunschweiger Schloss zugleich lebendes Beispiel klassizistischer Architektur und Museum sowie Einkaufszentrum und beherbergt zahlreiche städtische Einrichtungen.

Bereits 1718 entstand hier ein Schloss, das allerdings einem bei den Volksaufständen 1830 gelegten Brand zum Opfer fiel. Nach Plänen Carl Theodor Ottmers wurde bis 1841 das imposante neue Braunschweiger Schloss errichtet, auf deren Mitteltrakt die Quadriga der Stadtgöttin Brunonia zum Stehen kam. Nach der Ausrufung der Republik 1918 wurde das Schloss dann nicht mehr als Residenz, sondern unter anderem on der Bücherei und dem Naturhistorischen Museum genutzt. Schließlich fiel es dem Bombenhagel des Zweiten Weltkriegs zum Opfer, musste 1959 abgerissen werden und das Gelände wurde zum Schlosspark.

Heute finden sich in der Shopping-Mall Schloss-Arkaden rund 150 Geschäfte, viele Gastronomien sowie die Stadtbibliothek und das das Stadtarchiv. Im Roten Saal ist das Veranstaltungszentrum des Kulturinstitutes untergebracht. Doch auch die Geschichte des Schlosses lebt hier weiter: Im Schlossmuseum sind Teile des einstigen Schlosses rekonstruiert worden. So sieht man hier beispielswiese den Thronsaal oder das Musikzimmer, die mit originalen Möbeln und Kunstgegenständen ausgestattet sind und so einen Eindruck früherer Pracht vermitteln. Auch die wiederhergestellte Quadriga, die größte Europas, hat ihren Platz auf dem Pontikus wieder bezogen.