Reden über...Angst - Literaturtalk mit Peter Schanz und Georg Pieper

Schlossplatz 1 Deu-38100 Braunschweig

Tickets ab 8,00 € Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Stadt Braunschweig, Kulturinstitut, Schlossplatz 1, 38100 Braunschweig, Deutschland

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Ermäßigungsberechtigt sind Schüler/innen, Studenten/Studentinnen (bis 35 Jahre), Empfänger von ALG II, Schwerbehinderte (ab 70%), Inhaber des BS-Mobilticket-Plus und Personen, die sich im Bundesfreiwilligendienst oder Jugendfreiwilligendienst befinden.
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Veranstaltungsinfos

Peter Schanz im Gespräch mit Georg Pieper

In Zeiten von Gewalt und Terror haben unsere Ängste uns zunehmend im Griff. Der bekannte Traumapsychologe und Experte für Krisenintervention Georg Pieper zeigt, was unsere Ängste auslöst, wie sie wirken und vor allem, welche Gegenstrategien es für uns gibt – als Einzelne und als Gesellschaft. Im Gespräch mit Peter Schanz wird thematisiert, wie man die Unsicherheit als Teil unserer Wirklichkeit akzeptiert, dabei seine Ängste bezwingt und an Stärke gewinnt.

Georg Pieper, Jahrgang 1953, ist Psychologe mit eigener Praxis, Schwerpunkt Trauma- und Stresstherapie. Der international anerkannte Spezialist für Krisenintervention betreute Opfer, Angehörige und Einsatzkräfte u.a. nach dem ICE-Unglück in Eschede, dem Amoklauf in Erfurt oder dem Grubenunglück von Borken. Er behandelte Entführungsopfer und Soldaten nach Kriegseinsätzen. Er baute verschiedene Kriseninterventionsteams an Schulen und Flughäfen auf und bildete zahlreiche Traumatherapeuten in seinem Institut für Traumabewältigung aus. Viele Jahre vertrat er Deutschland im „Standing Committee on Crisis and Desaster“ der europäischen Vereinigung der Psychologenverbände. Zudem ist er einem großen Publikum aus Expertengesprächen zahlreicher Radio- und Fernsehsender bekannt.
Peter Schanz, 1957 in Bamberg geboren, studierte Germanistik, Geschichte und Politologie in Würzburg, Graz und München. Nach dem Zivildienst in einem Internat für behinderte Kinder führten ihn ab 1984 Engagements als Dramaturg und Regisseur an verschiedene deutsche Theater, so zuletzt von 1997 bis 1999 als Künstlerischer Direktor ans Staatstheater Braunschweig. Seit 1999 arbeitet Schanz freiberuflich als Autor und Dramaturg. Er lebt in Neuwittenbek am Nord-Ostsee-Kanal.

Veranstalter: Kulturinstitut und Raabe-Haus:Literaturzentrum Braunschweig
Veranstaltungsort: Roter Saal im Schloss, Schlossplatz 1, 38100 BS
Eintritt: 8,00 € / erm. 5,00 € (VVK und Abendkasse) Karten an allen bekannten Vorverkaufsstellen

Ort der Veranstaltung

Residenzschloss Braunschweig
Schlossplatz 1
38100 Braunschweig
Deutschland
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Im Schloss Braunschweig wird Geschichte wieder lebendig. Die ehemaligen Residenzbauten aus dem 18. und 19. Jahrhundert wurden 2007 nach Originalplänen wieder errichtet. Heute ist das Braunschweiger Schloss zugleich lebendes Beispiel klassizistischer Architektur und Museum sowie Einkaufszentrum und beherbergt zahlreiche städtische Einrichtungen.

Bereits 1718 entstand hier ein Schloss, das allerdings einem bei den Volksaufständen 1830 gelegten Brand zum Opfer fiel. Nach Plänen Carl Theodor Ottmers wurde bis 1841 das imposante neue Braunschweiger Schloss errichtet, auf deren Mitteltrakt die Quadriga der Stadtgöttin Brunonia zum Stehen kam. Nach der Ausrufung der Republik 1918 wurde das Schloss dann nicht mehr als Residenz, sondern unter anderem on der Bücherei und dem Naturhistorischen Museum genutzt. Schließlich fiel es dem Bombenhagel des Zweiten Weltkriegs zum Opfer, musste 1959 abgerissen werden und das Gelände wurde zum Schlosspark.

Heute finden sich in der Shopping-Mall Schloss-Arkaden rund 150 Geschäfte, viele Gastronomien sowie die Stadtbibliothek und das das Stadtarchiv. Im Roten Saal ist das Veranstaltungszentrum des Kulturinstitutes untergebracht. Doch auch die Geschichte des Schlosses lebt hier weiter: Im Schlossmuseum sind Teile des einstigen Schlosses rekonstruiert worden. So sieht man hier beispielswiese den Thronsaal oder das Musikzimmer, die mit originalen Möbeln und Kunstgegenständen ausgestattet sind und so einen Eindruck früherer Pracht vermitteln. Auch die wiederhergestellte Quadriga, die größte Europas, hat ihren Platz auf dem Pontikus wieder bezogen.