Rausch und Zorn. Studien zum autoritären Charakter

LIGNA  

Schiffbauergasse 4A
14467 Potsdam

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Event organiser: T-Werk e.V. Internationales Theater- u. Theaterpädagogikzentrum, Schiffbauergasse 4 E, 14467 Potsdam, Deutschland

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Ermäßigung wird gegen Vorlage eines entsprechenden Nachweises gewährt für: Studenten, Auszubildende, FSJler, Arbeitslose, Hartz IV Empfänger, Schwerbeschädigte und Rentner
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Interaktives Hörstück

Eine quadratische Sitzanordnung. Alle Zuschauer*Innen hören über Kopfhörer eine individuelle Spur, die gleichzeitig mit allen anderen synchronisiert ist. Eine lose Chronologie historischer Konstellationen erzählt von Momenten faschistischer Herrschaft, der Ästhetisierung von Politik und ihrer Subjektivierung. Aktuelle Entwicklungen vergegenwärtigend, umkreist sie die Frage, woher die Attraktivität autoritärer Fundamentalpolitik rührt. Was bewegt, steuert, manipuliert Gruppen oder Massen? Dabei wird das Publikum selbst zum zentralen Akteur eines „Radioballetts“, denn seine Reaktionen auf das Gehörte sind Teil einer kollektiven Dynamik, die in letzter Konsequenz auf die Straße führt.

Die Gruppe LIGNA existiert seit 1997 und besteht aus den Medien- und Performancekünstlern Ole Frahm, Michael Hüners und Torsten Michaelsen. Für die Produktion „Rausch und Zorn“ arbeiteten sie mit dem bulgarischen Künstler und Schauspieler Stephan A. Shtereff und dem in Sofia lebenden Komponisten Emilyan Gatsov zusammen. LIGNA erforscht seit 2002 in Shows, urbanen Interventionen und performativen Installationen die Handlungsmöglichkeiten von Kollektiven. Dabei entwickeln die KünstlerInnen unterschiedliche Modelle des Mediengebrauchs, die unkontrollierbare Effekte hervorbringen, womit die Ordnung eines Raumes herausgefordert wird. Ihre Arbeiten wurden mehrfach international mit Preisen ausgezeichnet.

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Location

Schinkelhalle
Schiffbauergasse 1
14467 Potsdam
Germany
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Die Schinkelhalle in Potsdam gilt als eines der ältesten und attraktivsten Gebäude an der beliebten Schiffbauergasse. Aufgrund ihrer imposanten, feierlichen Erscheinung und den flexiblen Nutzungsmöglichkeiten bietet die Schinkelhalle jeder Veranstaltung die optimalen Voraussetzungen. Konzerte, Partys, Kongresse oder gesellschaftliche und betriebliche Festivitäten werden hier immer zum Erfolg.

Die denkmalgeschützte Halle wurde 1823 unter planerischem Einfluss von Karl Friedrich Schinkel erbaut. Zu Beginn war sie Teil der ursprünglichen Reitstallanlage, die ab 1822 auf dem Garnisonsholzhof errichtet wurde. Nach verschiedensten Nutzungen und einer bewegten Geschichte, liegt das klassizistische Baudenkmal heutzutage eingebettet in eine aktive Kultur-und Theaterszene. Ein 700 Quadratmeter überspannendes, offenes Dachstuhlhängewerk aus massiven Kieferbalken und ein überaus eleganter Holzfußboden verleihen der Schinkelhalle ein ganz besonderes Flair. Bis zu 600 Personen können, in dem mit modernster Technik ausgestatteten Saal, Platz nehmen. Infrastrukturell voll erschlossen und mit optimaler Verkehrsanbindung, kann in der Schinkelhalle stilsicher gefeiert und getagt werden.

Erleben Sie in der Schinkelhalle ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm in einem außergewöhnlichen Ambiente. Ob Tagung, Gala-Abend oder Ausstellung, die Potsdamer Schinkelhalle ist in jedem Fall eine Reise wert.