Raimund Hoghe - „Postcards from Vietnam“

Erkrather Strasse 30
40233 Düsseldorf

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Event organiser: tanzhaus nrw e.V., Erkrather Strasse 30, 40233 Düsseldorf, Deutschland

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Freie Fahrt im VRR: Ihre Eintrittskarte gilt am Tag der Veranstaltung auch als Fahrkarte für Hin- und Rückfahrt im VRR-Bereich. KombiTickets sind nicht übertragbar. Ermäßigte Karten sind nur in Verbindung mit einem Nachweis gültig, den Sie bitte am Einlass bereit halten. Nutzen Sie bitte den Online-Vorverkauf und damit die kostenfreie Fahrt im öffentlichen Verkehrsverbund Rhein Ruhr (VRR) für Ihre Hin- und Rückfahrt zum tanzhaus nrw. Ihr Print@home-Ticket ist sowohl in ausgedruckter Form gültig als auch als Mobile Ticket.
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Event info

Bei einem Straßenverkäufer in Paris entdeckte Raimund Hoghe vor einigen Jahren zum ersten Mal „Postcards from Vietnam“, ausklappbare Karten aus Papier, die Menschen und Landschaften zeigen. Sie wirken sehr fragil und wurden in einem Land hergestellt, das Raimund Hoghe – wie viele andere auch – seit den 1960er Jahren mit dem Vietnamkrieg assoziiert. In Raimund Hoghes neuem Stück setzen diese Postkarten Zeichen. Sie sind Erinnerungsstücke und Projektionsflächen und verweisen auf Geschichte, Vergänglichkeit, Aufbruch und die Sehnsucht nach einem anderen Leben, das auch in der ausgewählten Musik anklingt. „Wenn keiner singt, ist es still“ ist der Titel eines gerade erschienenen neuen Buchs von Raimund Hoghe und wie in all seinen Stücken spielt auch in „Postcards from Vietnam“ die Musik eine zentrale Rolle. Neben Protestsongs aus den 1960er Jahren werden u.a. auch Arien von Bach und Händel zu hören sein.
Mit „Postcards from Vietnam“ setzt Raimund Hoghe seine Zusammenarbeit mit zwei außergewöhnlichen Tänzerpersönlichkeiten fort, Ji Hye Chung und Takashi Ueno. Mit der Südkoreanerin Ji Hye Chung arbeitete Raimund Hoghe 2016 bei „La Valse“ zum ersten Mal zusammen. Mit Takashi Ueno hat er seit 2010 mehrere Stücke erarbeitet, darunter „La Valse“, „Cantatas“ und „Pas de Deux“, mit dem sie zuletzt in Singapur gastierten.
Der Choreograf Raimund Hoghe zählt zu den international renommiertesten Künstlern seines Genres. Von 1980 bis 1989 arbeitete er als Dramaturg für das Tanztheater Wuppertal Pina Bausch. Neben seiner Theaterarbeit war Raimund Hoghe häufig auch für das Fernsehen sowie als Autor für „DIE ZEIT“ tätig. Seine Stücke wurden vielfach ausgezeichnet. 2019 erhielt er den renommierten Titel „L’Officier de l’ordre des Arts et des Lettres“ durch den französischen Kulturminister.

Dauer: 90 Min.

Konzept, Choreografie, Ausstattung: Raimund Hoghe; Künstlerische Mitarbeit: Luca Giacomo Schulte; Tanz: Ji Hye Chung, Takashi Ueno, Raimund Hoghe; Management: Les Indépendances Paris.
Eine Produktion von Raimund Hoghe – Hoghe + Schulte GbR Düsseldorf, gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, die Kunststiftung NRW und das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf. Mit Unterstützung von La Ménagerie de Verre Paris dans le cadre de Studiolab, Montpellier Danse / Résidence à l’Agora, Cité Internationale de la Danse Montpellier und Rivoli - Teatro Municipal do Porto. Mit besonderem Dank an agnès b. Paris.

Location

tanzhaus nrw
Erkrather Str. 30
40233 Düsseldorf
Germany
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Das tanzhaus nrw, ansässig in einem ehemaligen Düsseldorfer Straßenbahndepot, ist mit zwei Bühnen und acht Tanz- und Probenstudios zu ein internationales Zentrum für zeitgenössischen Tanz. Auf 4.000 Quadratmetern Fläche ist es zugleich ein Spiel- und Produktionsort sowie eine Akademie mit mehr als 4.000 Besuchern wöchentlich. In der Kombination aus Produktion und Präsentation von zeitgenössischem Tanz einerseits und der Akademie für professionell tätige Tanzschaffende und Amateure andererseits ist das tanzhaus nrw in Deutschland einzigartig; ein im wahrsten Sinne des Wortes ganztägig aktives Haus des Tanzes. Professionelle Tänzer, Choreografen und Amateure repräsentieren das, was das Haus im Kern ausmacht: das gemeinschaftliche Erleben von Tanz unter dem Dach einer einzigen Institution. Die Trennung von Hoch-, Sub- und Soziokultur, das Theater als Ort der Exklusivität und des sozialen Ausschlusses, all das wird im tanzhaus nrw überwunden. Zentrales Anliegen ist die kreative Auseinandersetzung mit dem menschlichen Körper und seiner Rolle in den Gesellschaften der Gegenwart.