Rafiki

engl., swahili OmU, KEN/ZAF 2018, 82 Min.  

Theresienstr. 7
90403 Nürnberg

Event organiser: Stadt Nürnberg KunstKulturQuartier, Königstr. 93, 90402 Nürnberg, Deutschland

Tickets

Karten nur noch an der Abendkasse erhältlich.

Event info

mit Samantha Mugatsia, Neville Misati, Nice Githinji
In Kenias Hauptstadt Nairobi ist viel in Bewegung, doch gleichgeschlechtliche Beziehungen sind noch immer ein Tabuthema in der ostafrikanischen Gesellschaft. Kena und Ziki setzen zunächst alles daran, ihre Verliebtheit zu verstecken. Doch da Privatsphäre in ihrem quirligen Viertel Mangelware ist, kommt die Liaison der beiden jungen Frauen ans Licht. Was vor allem ihre Väter, die beide für die Kommunalwahl kandidieren, in Aufruhr versetzt. Kena und Ziki sehnen sich nach einem freiheitlichen, selbstbestimmten Leben und wollen aus den alten Denkmustern ausbrechen.

ab 12, Regie: Wanuri Kahiu

Location

Krafft`scher Hof
Theresienstraße 7
90403 Nürnberg
Germany
Plan route

Der Krafft’sche Hof liegt versteckt an der Theresienstraße 7 in Nürnberg. Er wird auch Welserhof genannt und ist einer der schönsten und eindrucksvollsten Innenhöfe der Stadt. Heute sind um ihn herum städtische Ämter angesiedelt, außerdem finden gelegentlich Freiluftaufführungen in diesem tollen Ambiente statt.

Erbaut wurde der malerische Innenhof Anfang des 16. Jahrhunderts nachdem Jacob Welser, auf den der Name des Innenhofes zurückgeht, die umliegenden Gebäude erwarb. Beim Wiederaufbau des im Krieg teilweise zerstörten Hofes wurde die östliche Seite als eindrucksvolle Glasfassade errichtet, die einen modernen Gegensatz zur historischen Umgebung darstellt. Als Krafft’scher Hof wird der Innenhof nach dem letzten privaten Besitzer genannt.

Besondere Blickfänge sind überall im Hof verteilt: Galerien und feingliedrige, luftige Brüstungen sind über eine filigrane, offene Wendeltreppe erreichbar und gesäumt von weiten, dünnen Säulen. Auch der kleine barocke Mauritiusbrunnen mit der Bronzefigur des Heiligen Mauritius und das ornamentale Renaissancechörlein von 1550 ziehen die Blicke auf sich.