Radikale Positionen: Valentina & Die Mutter

Double-Feature mit „Die Mutter“ (2. Fassung) dem Dokumentarfilm „Valentina“  

TiM - Staatliches Textil- und Industriemuseum
Provinostraße 46
86153 Augsburg

Tickets ab 12,00 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Kulturamt der Stadt Augsburg, Bahnhofstr. 18 1/3a, 86150 Augsburg, Deutschland

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1. Kategorie

Normalpreis

je 15,00 €

Ermäßigt

je 12,00 €

KAROCard

je 14,50 €

Begleitperson Schwerbehinderte (nur bei Vermerk B!)

je 0,00 €

2. Kategorie

Normalpreis

je 12,00 €

Ermäßigt

je 9,00 €

KAROCard

je 11,50 €

Rollstuhlplatz Kat. 1

Normalpreis

je 0,00 €

Ermäßigt

je 12,00 €

Rollstuhlplatz Kat. 2
Summe 0,00 €
Preise inkl. Mwst. zzgl. Versand- und Servicegebühren

Ermäßigungsinformationen

Ermäßigungen:
SchülerInnen / Studierende / Arbeitslose / Schwerbehinderte / Wehr- und BuFdienstleistende

Kultursozialticket (Tafelausweis) für 1 €:
für Restkarten an der Abendkasse ab 15 Min vor Veranstaltungsbeginn

KAROCARD: 0,50 € Ermäßigung auf Normalpreistickets

FÜR ALLE GILT: Ermäßigungen können nicht miteinander kombiniert werden. Entsprechende Nachweise müssen unaufgefordert am Einlass mit dem Ticket vorgewiesen werden.

RollstuhlfahrerInnen:
Ermäßigte Tickets für RollstuhlfahrerInnen können bei allen VVK-Stellen und online gebucht werden (jeweils als Rollstuhlplätze im Saalplan ausgewiesen). Für eine notwendige Begleitperson (Vermerk B) bitte zusätzlich einen regulären Platz neben dem jeweiligen Rollstuhlplatz mit der Ermäßigung "Begleitperson Schwerbehinderte" buchen. Diese Karte ist kostenfrei. Falls die markierten Plätze bereits ausverkauft sind, bitte Veranstalter kontaktieren (0821-324 3251).

Schwerbehinderte:
Bitte einen Platz mit regulärer Ermäßigung buchen. Für eine notwendige Begleitperson (nur mit Vermerk B) bitte zusätzlich einen Platz mit der Ermäßigung "Begleitperson Schwerbehinderte" buchen. Dieser ist kostenfrei.
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Veranstaltungsinfos

Double-Feature mit der Kantate „Die Mutter“ (2. Fassung 1949) von Hanns Eisler und Bertolt Brecht und dem Dokumentarfilm „Valentina“ von Maximilian Feldmann und Luise Schröder

Bertolt Brecht erzählt in "Die Mutter" die Geschichte einer Radikalisierung. Seine Titelfigur Pelagea Wlassowa kämpft aufgrund ihrer familiären und sozialen Situation gegen Ungerechtigkeit und Unterdrückung. Kämpfe wie ihre führten schließlich zur russischen Revolution. Das Stück basiert auf dem gleichnamigen Roman von Maxim Gorki, die Kantatenfassung mit Hanns Eislers großartiger Musik und kurzen Zwischenszenen stellt eine Essenz des Bühnentextes dar.

"Die Mutter" wird manchmal als Lehrstück bezeichnet. Doch während Brecht sich in den anderen Lehrstücken kühl und theoretisch mit dem Verhältnis zwischen Individuum und System auseinandersetzt, wobei das System immer in einem unmenschlichen Licht erscheint, ist "Die Mutter" von Menschlichkeit und Empathie geprägt. Dabei spielt Eislers Musik eine entscheidende Rolle.
Um diesen empathischen Blick auf die aktuelle Weltlage zu übertragen, zeigen wir den mehrfach preisgekrönten Dokumentarfilm "Valentina" von Maximilian Feldmann und Luise Schröder, der 2016 als eines der Highlights der Berlinale von sich reden machte . Valentina, 10 Jahre alt, Markenzeichen: Armeehose, Traingsjacke und wildes Haar, lebt mit ihrer 12-köpfigen in Skopje, Mazedonien. Der Film ist ein Familienporträt. Alltagsbeobachtungen von bitterster Armut mischen sich mit Valentinas persönlicher Erzählung, Träume mit wahren Begebenheiten.

Im Anschluss findet ein Publikumsgespräch mit Maximilian Feldmann, Luise Schröder und Geoffrey Abbott statt.


Valentina
Regie: Maximilian Feldmann, Kamera: Luise Schröder, Schnitt: Gregor Bartsch
Sound/Mix: Oscar Stiebitz, Filmmusik: Oliver Ole Fries, Produzenten: Maximilian Feldmann und Luise Schröder, Produktion: Filmakademie Baden-Württemberg in Kooperation mit der Fachhochschule Dortmund
Dauer: 51 min / Englisch mit Deutschen Untertiteln

Die Mutter
Von: Bertolt Brecht, Musik: Hanns Eisler, Verlag: Breitkopf und Härtel
Musikalische Leitung: Geoffrey Abbott,
Dauer: 45 Minuten

Bild: (c) Lisa Schröder

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