Quatuor Hermès

& Tristan Cornut, Violoncello  

Jagdsaal Deu-68723 Schwetzingen

Tickets ab 6,50 € Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Mozartgesellschaft Schwetzingen e.V., Uhlandstraße 4, 68723 Schwetzingen, Deutschland

Anzahl wählen

Einheitskategorie

Normalpreis

je 25,20 €

Schüler und Studenten

je 13,10 €

Rollstuhlfahrer

Normalpreis

je 6,50 €

Summe 0,00 €
Preise inkl. Mwst. zzgl. Versand- und Servicegebühren
Lieferart
Postversand

Veranstaltungsinfos

Omer Bouchez (Violine)
Elise Liu (Violine)
Yung-Hsin Lou Chang (Viola)
Anthony Kondo (Violoncello)
& Tristan Cornut (Violoncello)
Mozartgesellschaft Schwetzingen

Änderungen vorbehalten

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) Streichquartett Nr. 22 B-Dur KV 589
Anton von Webern (1883-1945) Sechs Bagatellen für Streichquartett op. 9
Franz Schubert (1797-1828) Streichquintett C-Dur D 956, op. posth.163

Reife, Ernsthaftigkeit, Finesse und Sensibilität sind die Begriffe, die das Quatuor Hermès wohl am besten charakterisieren. Die vier jungen Musiker bilden eine schon fast verschworene Gemeinschaft.
2009, gerade ein Jahr nach Ihrer Gründung, erhielten sie bereits den ersten Preis des internationalen Kammermusikwettbewerbs von Lyon. Ein weiterer erster Preis folgte 2011 im prestigeträchtigen Concours International de Genève. 2012 ging das Quatuor Hermès von 300 Kandidaten als Erster
Preisträger aus den „Young Concert Artist Auditions“ in New York hervor, was ihm Tür und Tor zu den großen amerikanischen Konzertpodien öffnete.

Ein ebenbürtiger Partner ist der Cellist Tristan Cornut, der seinen ersten Cellounterricht bereits im Alter von 5 Jahren erhielt. Er studierte an den Konservatorien von Paris und Stuttgart und zuletzt bei Jean-Guihen Queyras in Freiburg. Tristan Cornut wurde bei vielen nationalen und internationalen
Wettbewerben ausgezeichnet, so z.B. 2010 beim Internationalen ARD-Wettbewerb in München.

Mozarts vorletztes Streichquartett, sein 2. Preußisches Quartett, und Anton von Weberns Bagatellen für Streicher, von denen der Komponist sagt „Man bedenke, welche Enthaltsamkeit dazu gehört, sich so kurz zu fassen. …“, legen quasi den roten Teppich aus für Schuberts ultimatives Streichquintett, einem Meilenstein der Streichquintettliteratur, das Schubert zwei Monate vor seinem Tod komponiert hat. Es ist das reifste Kammermusikwerk des Wiener Komponisten, sein kammermusikalischer Schwanengesang. Mit seiner entrückten Klangschönheit entführt es seine Zuhörer in fast metaphysische Welten. Erst 22 Jahre nach Schuberts Tod wurde das Werk in Wien uraufgeführt. Bei den Verlegern der Schubert-Zeit stieß dieses extreme Werk auf völliges Unverständnis.

Ort der Veranstaltung

Schloss Schwetzingen
Schloss-Str. 2
68723 Schwetzingen
Deutschland
Route planen
Bild des Veranstaltungsortes

Das Schloss Schwetzingen ist vor allem wegen seines prachtvollen barocken Schlossgartens weit über die Grenzen Deutschlands bekannt. Erbaut wurde dieses Gesamtkunstwerk aus Schloss und Garten vom Pfälzischen Fürsten Carl Theodor, der hiermit einen Treffpunkt für Musiker, Künstler und Kunstfreunde schuf.

Aus einer kleinen mittelalterlichen Wasserburg machte Carl Theodor im 18. Jahrhundert seine kurfürstliche Sommerresidenz. Fast alle am Hof angestellten Künstler waren mit der Gestaltung von Schloss und Garten beteiligt. Die fast 72 Hektar große Anlage mit ihren Brunnen, Pavillons, Skulpturen und Wasserspielen befindet sich direkt im Herzen der Stadt und lädt zahlreiche Besucher zum Spazieren und Verweilen ein. Jährlich finden hier seit 1952 die Schwetzinger Festspiele statt, bei denen schon große Stars wie Yehudi Menuhin und Romy Haag gastierten, alle zwei Jahre das Lichterfest. Auch damals war der Schwetzinger Schlossgarten bereits ein Ort der Kunst: Schon der junge Wolfgang Amadeus Mozart spielte hier Konzerte, auch Friedrich Schiller und Voltaire fanden hier Inspiration.

Der Schwetzinger Schlossgarten ist der einzige Europas, der noch in seiner originalen Anlage erhalten ist. Nicht nur deshalb lädt er zu einem Spaziergang ein. Auch zahlreiche Ausstellungen auf dem Schlossgelände wie die Orangerie-Ausstellung oder die Dokumentation der Entstehung des Gartens sind nicht nur informativ, sondern auch äußerst interessant.